Paukenschlag auf dem Formel-1-Fahrermarkt? Einem Bericht aus Spanien zufolge ist der erste Wechsel zur Saison 2027 bereits in trockenen Tüchern. In die Königsklasse kommt demnach ein junger Nachwuchsfahrer, der mit seiner Beförderung ein Stück Geschichte schreiben wird.

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Paukenschlag auf dem Formel-1-Fahrermarkt? Einem Bericht aus Spanien zufolge ist der erste Wechsel zur Saison 2027 bereits in trockenen Tüchern. In die Königsklasse kommt demnach ein junger Nachwuchsfahrer, der mit seiner Beförderung ein Stück Geschichte schreiben wird.
Formel-1-Rennstall Red Bull hat Informationen des Fachportals "soymotor" zufolge eine weitreichende Personalentscheidung getroffen und sich zur Saison 2027 für die Beförderung des erst 19-jährigen Bulgaren Nikola Tsolov entschieden.
Tsolov ist Teil der Red-Bull-Nachwuchsschmiede und geht aktuell in der Formel 2 für das Team Campos Racing an den Start. Vor den anstehenden F2-Rennen in Österreich liegt er in der Fahrerwertung auf Platz zwei. 2025 wurde er bereits in der Formel 3 Vize-Meister.
Laut "soymotor" haben die Red-Bull-Verantwortlichen die Beförderung Tsolovs intern schon dingfest gemacht. Der Teenager wird demnach 2027 bei den Racing Bulls fahren. Der Deal sei "praktisch beschlossen", heißt es. Eine Vereinbarung stehe, lediglich "finale Details" seien noch zu klären. Auch "RacingNews365" berichtet von diesen Entwicklungen, dort heißt es allerdings auch, dass noch nichts unterschrieben sei.
Sollte Tsolov in die Formel 1 aufsteigen, wäre er der erste Fahrer aus Bulgarien, der in der Motorsport-Königsklasse seine Visitenkarte abgeben kann. In der langen F1-Geschichte gingen bislang Piloten aus 41 verschiedenen Ländern an den Start.
Obwohl die Beförderung des 19-Jährigen angeblich schon feststeht, ist noch unklar, wie der Rest des RB-Teams aussehen wird. Hier hängt alles von der Entscheidung von Max Verstappen ab. Verlässt er das A-Team, muss Red Bull neu "durchwürfeln".
Stand heute, schreibt "soymotor", sei am wahrscheinlichsten, dass Tsolov neben Arvid Lindblad im B-Team eingesetzt wird. Das Aus von Liam Lawson wäre die Folge. Dieser Plan würde sich nur ändern, sollte Verstappen flüchten.
Eine Blitz-Beförderung des Bulgaren ist aktuell noch nicht möglich. Noch fehlt Tsolov dafür die benötigte Superlizenz. Angesichts seiner starken Leistungen in der Formel 2 dürfte er diese aber schon bald in der Tasche haben.
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