Für Yuki Tsunoda sind die Chancen auf ein Stammcockpit ab der Formel-1-Saison 2027 gering. Noch hofft der Reserve- und Testfahrer von Red Bull auf eine Lösung. Sollte er diese nicht finden, könnte der Japaner zu Plan B greifen: einem Wechsel in die USA.

Verlässt Yuki Tsunoda die Formel 1 nach der Saison 2026?
Foto: © IMAGO/DeFodi.de
02. Juli 2026, 08:08

sport.de
Für Yuki Tsunoda sind die Chancen auf ein Stammcockpit ab der Formel-1-Saison 2027 gering. Noch hofft der Reserve- und Testfahrer von Red Bull auf eine Lösung. Sollte er diese nicht finden, könnte der Japaner zu Plan B greifen: einem Wechsel in die USA.
Yuki Tsunoda bereitet sich offenbar mehr und mehr auf sein Formel-1-Aus vor. Wie das Portal "GP Blog" berichtet, schaut sich der Japaner immer intensiver außerhalb der Motorsport-Königsklasse nach einem neuen Job um.
Eine Option ist für ihn demnach ein Wechsel in die US-amerikanische IndyCar-Serie. Ein Weg, den schon viele Piloten eingeschlagen haben. Auch Mick Schumacher wagte nach seinem Formel-1-Aus den Schritt über den großen Teich.
Obwohl die IndyCar-Serie in Europa eher unter dem Radar läuft, zählt sie zu den beliebtesten Rennserien der Welt. Gute Verdienstmöglichkeiten gibt es auch dort, gleichzeitig ist das sportliche Niveau hoch, wenngleich auch nicht mit der Formel 1 zu vergleichen.
In der Königsklasse hatte Tsunoda sein Glück seit der Saison 2021 versucht. In Red Bulls B-Team deutete der mittlerweile 26-Jährige sein Potenzial zunächst immer wieder an. Die Belohnung war der Aufstieg ins A-Team, wo er während der vergangenen Saison das Cockpit von Liam Lawson übernahm.
Von Max Verstappen wurden ihm bei Red Bull Racing dann jedoch gnadenlos die Grenzen aufgezeigt. Während der Niederländer regelmäßig um den Sieg mitfuhr, holte Tsunoda in 21 Rennstarts nur sieben Mal Punkte. Diese maue Bilanz führte letztlich zu seiner Degradierung zum Test- und Reservefahrer für die beiden Teams des Red-Bull-Konzerns.
Vor einigen Wochen wurde Tsunodas Name in der Formel-1-Gerüchteküche mit einem Wechsel zu US-Team Haas in Verbindung gebracht. Diese Spur ist laut "GP Blog"-Informationen aber kalt. Dort heißt es, Haas habe ihn nicht auf der Kandidatenlisten für 2027.
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