Die Zukunft Max Verstappen beschäftigt die Formel 1 bereits seit Saisonbeginn. Schließlich könnte der vierfache F1-Weltmeister ab der Sommerpause eine Ausstiegsklausel nutzen, die ihn 2027 in das Cockpit eines anderen Teams befördern könnte. Nach Gerüchten um Gespräche mit McLaren legt sich ein Ex-Fahrer fest: Verstappen verhandelt zeitgleich auch mit Mercedes und Ferrari.

Verhandelt Formel-1-Superstar Max Verstappen nicht nur mit McLaren?
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02. Juli 2026, 06:44

sport.de
Die Zukunft Max Verstappen beschäftigt die Formel 1 bereits seit Saisonbeginn. Schließlich könnte der vierfache F1-Weltmeister ab der Sommerpause eine Ausstiegsklausel nutzen, die ihn 2027 in das Cockpit eines anderen Teams befördern könnte. Nach Gerüchten um Gespräche mit McLaren legt sich ein Ex-Fahrer fest: Verstappen verhandelt zeitgleich auch mit Mercedes und Ferrari.
Rund um den Großen Preis von Österreich hatte die "Daily Mail" mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach Max Verstappen mit McLaren über einen Wechsel spricht. "Ich weiß, dass es diese Gerüchte über McLaren gibt und über einen direkten Tausch zwischen Oscar Piastri und Max Verstappen bei Red Bull", kommentierte Johnny Herbert gegenüber die "Vision4Sport" die jüngsten Spekulationen.
Wundern tut den 62-Jährigen das nicht. "Es wäre töricht von Max Verstappen und seinem Team, nicht mit diesen großen Teams zu sprechen, denn man muss sicherstellen, dass man in der Lage ist, zuzuschlagen, sobald sich diese Türen öffnen", fuhr der langjährige Fahrer der Motorsport-Königsklasse nach. Herbert ist sich daher sicher, dass der vierfache Champion auch mit anderen Teams in Kontakt steht.
"Ich bin mir sicher, dass gleichzeitig auch Gespräche mit Mercedes laufen. Und ich bin mir sicher, dass sie wahrscheinlich auch gleichzeitig mit Ferrari sprechen", äußerte der Brite einen spannenden Verdacht. Dabei sind beim Rennstall mit dem Team und der Scuderia eigentlich gar keine Cockpits zu besetzen. Beide Teams scheinen zurzeit sehr glücklich mit ihrer jeweiligen Fahrer-Paarung.
Am Mittwoch vermeldete die "Sport Bild", dass ein Verstappen-Abschied von Red Bull nach dem jüngsten Aufwärtstrend in Spielberg sowieso unwahrscheinlicher geworden ist. Demnach ist der Niederländer mit dem Upgrade an seinem RB22 zwar sehr zufrieden, trotzdem wolle er die Formel-1-Rennen in Silverstone, Spa und Budapest abwarten.
Sollte sich dort die positive Entwicklung und der Auswärtstrend bestätigen, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass der Niederländer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen wird. Seine Exit-Option kann der Superstar dann ziehen, wenn er bis zur Sommerpause nach dem Ungarn-GP nicht auf Platz eins oder zwei in der Fahrerwertung steht.
Den Informationen der Sportzeitschrift wähnt sich der 28-Jährige mit seinem Rennstall aktuell aber auf dem richtigen Weg.
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