Weil Max Verstappen auch in der Formel-1-Saison 2026 bislang weitestgehend nur hinterherfährt, bleiben die Gerüchte um einen Red-Bull-Abschied des Niederländers trotz eines Vertrages bis Ende 2028 weiter heiß. Da der Rennstall um die Gefahr weiß, den 28-Jährige per Ausstiegsklausel zu verlieren, hat das Team offenbar einen besonderen Plan gefasst, um bei dem Superstar nicht in die "Zwickmühle" zu geraten.

Max Verstappen steht noch bis 2028 bei Red Bull unter Vertrag
Foto: © IMAGO/IPA Sport/ABACA
17. Juni 2026, 07:07

sport.de
Weil Max Verstappen auch in der Formel-1-Saison 2026 bislang weitestgehend nur hinterherfährt, bleiben die Gerüchte um einen Red-Bull-Abschied des Niederländers trotz eines Vertrages bis Ende 2028 weiter heiß. Da der Rennstall um die Gefahr weiß, den 28-Jährigen per Ausstiegsklausel zu verlieren, hat das Team offenbar einen besonderen Plan gefasst, um bei dem Superstar nicht in die "Zwickmühle" zu geraten.
Laut "Sport Bild" verfügt Max Verstappen in seinem bis 2028 datierten Arbeitspapier bei Red Bull über eine Exit-Option, die ihm einen Abgang zum Jahresende ermöglicht, sollte er bis zum Großen Preis von Ungarn Ende Juli nicht auf Platz eins oder zwei der Formel-1-Fahrerwertung stehen. Dass dem Superstar das in den verbleibenden Rennen bis zur Sommerpause gelingt, ist nahezu ausgeschlossen.
Heißt: Verstappen könnte seinem Noch-Arbeitgeber mitteilen, sich zum neuen Jahr ein anderes Team zu suchen. Nach Informationen der Sportzeitung kann der Niederländer von seiner Ausstiegsklausel sogar bis Oktober Gebrauch machen. Red Bull stecke daher in einer "Zwickmühle", da eine Verstappen-Entscheidung zu diesem Zeitpunkt der Saison weitreichende Konsequenzen haben könnte, so die "Sport Bild".
Es sei demnach äußerst unwahrscheinlich, dass der Rennstall innerhalb der kurzen Zeit bis zum Saisonstart 2027 einen vergleichbaren Ersatz für den vierfachen F1-Champion findet. Daher hat man bei Red Bull offenbar den Plan gefasst, Verstappen die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag abzukaufen und so für Planungssicherheit zu sorgen. Laut "Sport Bild" steht dafür eine Summe im niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich im Raum.
"Wir möchten, dass die Entscheidung bald fällt, damit jeder weiß, woran er ist. Sie könnte noch vor der Sommerpause fallen", kündigte Berater Raymond Vermeulen an. Grundsätzlich sei sein Schützling sowieso sehr offen dafür, noch lange beim Team aus Milton Keynes zu bleiben: "Wir haben einen Vertrag bis 2028. Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln, die gab es immer. Wir haben aber nie eine eingelöst. Wir waren immer loyal und werden es auch bleiben."
Dafür müsse der Rennstall aber liefern. "Wir möchten den Weg mit Red Bull weitergehen und Max seine Karriere hier beenden – aber natürlich mit der Möglichkeit zu gewinnen", so Vermeulen.
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