Gerüchte, Mercedes würde den viermaligen Weltmeister Max Verstappen nur zu gerne dem Schoß von Red Bull entreißen, schossen schon häufiger ins Kraut, Teamchef Toto Wolff bezog nun deutlich Stellung. Zumindest zeitnah wird es wohl nicht zu einem Engagement des Niederländers in Woking kommen.

Max Verstappen (r.) fährt zumindest 2027 noch nicht für Mercedes
Foto: © IMAGO/Stephanie Tacy
27. Juni 2026, 12:28

sport.de
Gerüchte, Mercedes würde den viermaligen Weltmeister Max Verstappen nur zu gerne dem Schoß von Red Bull entreißen, schossen schon häufiger ins Kraut, Teamchef Toto Wolff bezog nun deutlich Stellung. Zumindest zeitnah wird es wohl nicht zu einem Engagement des Niederländers in Woking kommen.
"Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern", erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff laut der Nachrichtenagentur "APA" bei einer Presserunde mit österreichischen Medien am Rande des Formel-1-Rennens in Spielberg: "Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben."
Worte, die klarstellen, dass die Silberpfeile auch 2027 mit dem Italiener Kimi Antonelli und dem Briten George Russell nach dem Titel greifen. Eine Paarung, die aktuell für Erfolg steht: Der 19-jährige Antonelli führt die Fahrer-WM derzeit mit 156 Punkten an, Russell folgt mit 106 Zählern auf Rang drei. Sechs von sieben Saisonrennen konnte das Duo gewinnen, wobei Antonelli mit fünf Erfolgen herausragt.
Dieses Team nun zu ändern, "wäre falsch", betont Wolff. "Kimi ist ins Fahren gekommen, die Fahrerpaarung passt, auch die Zusammenarbeit der beiden im Team", begründet der Österreicher.
Für Verstappen läuft die Saison derzeit hingegen nicht rund: Der 28-Jährige ist derzeit nur Siebter der Gesamtwertung. Ein Umstand, der auch die Zukunft des viermaligen Titelträgers bei Red Bull infrage stellt. Zumal Medienberichte kursieren, denen zufolge Verstappen, Ende 2026 die Option hat, aus seinem eigentlich noch bis Ende 2028 laufenden Vertrag auszusteigen, wenn er bis zur Sommerpause in wenigen Wochen nicht eine Top-Position belegt.
Eine Möglichkeit, die für viele Spitzenteams verlockend sein dürfte. Zuletzt kursierten Spekulationen um einen Wechsel zu McLaren. Eine klare Aussage über seine Zukunft gibt es derzeit nicht.
"Wir fühlen uns bei Red Bull zu Hause. Aber Max wurde nicht geboren, um im Mittelfeld zu fahren", erklärte Verstappens Manager Raymond Vermeulen zuletzt vielsagend der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf".
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