Seit Monaten wird darüber spekuliert, dass Mercedes in der Formel-1-Saison 2027 mit einer veränderten Fahrer-Paarung an den Start gehen könnte. Während WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli sein Cockpit sicher hat, schien George Russell - auch aufgrund der offenen Red-Bull-Zukunft von Max Verstappen - nicht allzu fest im Sattel zu sitzen. Nun ist die Entscheidung offenbar gefallen.

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Seit Monaten wird darüber spekuliert, dass Mercedes in der Formel-1-Saison 2027 mit einer veränderten Fahrer-Paarung an den Start gehen könnte. Während WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli sein Cockpit sicher hat, schien George Russell - auch aufgrund der offenen Red-Bull-Zukunft von Max Verstappen - nicht allzu fest im Sattel zu sitzen. Nun ist die Entscheidung offenbar gefallen.
Wie die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, hat sich Mercedes dazu entschieden, auch in der kommenden F1-Saison auf jeden Fall mit George Russell an den Start zu gehen. Wie das Blatt unter Berufung auf eigene Informationen behauptet, soll in dem Vertrag des Briten eine Klausel verankert sein, die von Fahrer und Team gezogen wurde.
Dadurch sei beschlossen, dass der 28-Jährige mindestens ein weiteres Jahr für das Team mit dem Stern unterwegs ist.
Im Oktober 2025 hatte Russell sein Arbeitspapier beim derzeit besten Team der Formel 1 verlängert. Die Laufzeit des neuen Vertrages warf allerdings Fragen auf. Der Rennstall teilte damals mit, dass der WM-Vierte des Vorjahres "bis 2026 ein Teil des Teams bleiben wird".
Wie lange der Kontrakt genau läuft, ging aus dem Statement damals nicht hervor. Medienberichten zufolge unterzeichnete Russell nur einen "1+1"-Vertrag (ein Jahr plus Option). Das scheint sich nun zu bestätigen.
Laut der "Corriere della Sera" ist mit einer zeitnahen Verkündung der Ausweitung der Zusammenarbeit zu rechnen. Schon beim anstehenden Großen Preis von Österreich in Spielberg könnte es demnach so weit sein. Damit wäre dann klar: Die Mercedes-Tür für Max Verstappen wäre zumindest 2027 geschlossen.
Über eine Luftveränderung des niederländischen Superstars wurde in zahlreichen Medienberichten zuletzt immer wieder spekuliert. Bei Red Bull steht der vierfache Formel-1-Weltmeister eigentlich noch bis 2028 unter Vertrag.
Entscheidet sich auch dessen Zukunft bereits am Wochenende? Ausgeschlossen ist das offenbar nicht, zumal in Spielberg eine weitere Elefantenrunde angesetzt ist, bei der unter anderem die beiden Co-Besitzer Mark Mateschitz und Chalerm Yoovidhya mit am Tisch sitzen werden. Das berichtet das Portal "RacingNews365". Schon vor dem Rennen in Barcelona hatte es ein Treffen zwischen Verstappen und den führenden Red-Bull-Köpfen gegeben.
Schon lange verbrieft ist, dass der viermalige Weltmeister aus seinem Red-Bull-Vertrag dank einiger zusätzlicher Klauseln vorzeitig raus kann, wenn er will. In der vielleicht entscheidenden Klausel steht, dass er einseitig kündigen kann, sollte er bis zur Sommerpause nicht mindestens auf Platz zwei der Fahrerwertung stehen.
Dieses Kriterium ist in diesem Jahr erfüllt. Aktuell liegt "Super Max" in der WM-Wertung nur auf Platz sieben, sein Rückstand auf Rang zwei beträgt 60 Punkte.
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