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Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt Schirmherrschaft für Open Source Wettbewerb 2026

Дата публикации: 16-06-2026 07:57:51

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt erneut die Schirmherrschaft für den Open Source Wettbewerb. Nachdem die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. die Initiative im März 2026 gestartet hat, setzt die Schirmherrschaft durch das Digitalministerium auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen für die Bedeutung offener Technologien bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Verwaltungen können ihre Projekte noch bis zum 30. Juni einreichen.
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Verwaltungen können ihre Projekte noch bis zum 30. Juni einreichen

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt erneut die Schirmherrschaft für den Open Source Wettbewerb. Nachdem die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. die Initiative im März 2026 gestartet hat, setzt die Schirmherrschaft durch das Digitalministerium auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen für die Bedeutung offener Technologien bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sagt zur Übernahme der Schirmherrschaft:

„Open Source steht für Offenheit, Zusammenarbeit und Vertrauen – genau die Werte, die eine moderne Verwaltung auszeichnen sollten. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie viel Gestaltungskraft in gemeinschaftlichen digitalen Lösungen steckt.“

Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die digitale Verwaltungsprozesse verbessern, die Zusammenarbeit in der Verwaltung fördern und einen Beitrag zur digitalen Souveränität leisten. Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene können ihre Projekte noch bis zum 30. Juni 2026 über die Wettbewerbs-Website einreichen.

Sichtbarkeit für innovative Open-Source-Lösungen

Der Wettbewerb würdigt erfolgreiche Open-Source-Implementierungen in der Verwaltung, präsentiert Best Practices der digitalen Transformation, demonstriert digitale Souveränität durch Open Source und unterstreicht die Innovationskraft der öffentlichen Verwaltung.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance, betont:

„In Bund, Ländern und Kommunen entstehen zahlreiche innovative Open-Source-Lösungen. Der Wettbewerb gibt diesen Projekten eine Bühne und zeigt, welchen Beitrag sie für die Modernisierung der Verwaltung leisten. Jede Einreichung hilft dabei, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu fördern.“

Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 15. Oktober 2026 im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin.

Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger. SUSE und Capgemini unterstützen den Wettbewerb organisatorisch und finanziell.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Einreichung von Projekten finden sich unter: www.open-source-wettbewerb.de

Über die Träger und Veranstalter des Wettbewerbs

Open Source Business Alliance (OSBA)

Die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. ist der Verband der Open-Source-Industrie in Deutschland und vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen. Die OSBA setzt sich als größter Open-Source-Verband Europas dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open Source Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern.

Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)

Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch die Bundesregierung gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt derzeit zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Beteiligungsführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Sitz des ZenDiS ist Bochum. (www.zendis.de)

SUSE

SUSE ist ein weltweit führender Anbieter von Open Source-Software für Unternehmen. SUSE wandelt Innovationen aus der Community in sichere, souveräne und KI-fähige Lösungen um und ermöglicht es Kunden, sich aus proprietären Abhängigkeiten (Vendor Lock-in) zu lösen und die Kontrolle über ihre IT-Strategie zurückzugewinnen. Mit branchenführenden Lösungen für Linux-, Kubernetes-, Edge- und KI-Infrastrukturen bietet SUSE die Flexibilität, Innovationen überall voranzutreiben – vom Rechenzentrum über Multi-Cloud-Umgebungen bis hin zum Edge. Zudem betreibt und verwaltet SUSE als einziger Anbieter mehrere Linux- und Kubernetes-Distributionen. Bei SUSE gilt der Grundsatz „Choice Happens“, denn SUSE setzt konsequent auf Community, Interoperabilität und kontinuierliche Innovation. Erfahren Sie mehr darüber, wie SUSE die Resilienz geschäftskritischer Systeme stärkt. (www.suse.com/de-de)

Capgemini

Capgemini ist ein globaler Partner für die KI-gestützte Geschäfts- sowie Technologietransformation. Seit fast 60 Jahren steht Capgemini für Verantwortung wie auch Vielfalt und beschäftigt über 420.000 Mitarbeitende in mehr als 50 Ländern. Das End-to-End-Leistungsspektrum gründet auf einer umfangreichen Branchenexpertise, einem starken Partner-Ökosystem sowie Kompetenzen in den Bereichen Strategie, Technologie, Design, Engineering und Operations. (www.capgemini.com/de-de)

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