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ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD im Test: Die kabellose AiO-Kühlung

Дата публикации: 27-09-2026 13:54:58

Die ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD kann das Problem der Verkabelung bei AiO-Kühlungen lösen: Und zwar als komplett kabellos nutzbares Modell mit dem neuen AiO-Q-Connector. Doch ist sie auch sonst eine überzeugende AiO-Kühlung?
Vor allem mit dem Aufkommen von A-RGB-Beleuchtung und von Pumpendeckel-Displays ist die Zahl von Kabeln an AiO-Kühlungen massiv angestiegen. Und zwar so sehr, dass die Verkabelung zur Herausforderung wird. Selbst wenn man sich damit Mühe gibt, können Kabel trotzdem noch die Optik stören und (in kleinerem Umfang) auch den Airflow beeinträchtigen. Die Hersteller steuern mit unterschiedlichen Lösungen gegen. So können z.B. Kabel von der Kühler-Pumpeneinheit unter der Schlauchummantelung versteckt zum Radiator weggeführt werden. Auch Daisy-Chain- oder Uniframe-Lüfter helfen. Ganz ohne Kabel kommen herkömmliche AiO-Kühlungen aber trotzdem nicht aus. Doch mit dem AiO-Q-Connector kann ASUS nun eine Lösung anbieten, die sämtliche Kabel an der AiO-Kühlung überflüssig macht.
Dieser Anschluss sitzt bei entsprechenden Mainboards direkt neben dem CPU-Sockel und stellt die Verbindung zu Pumpe, Display, Lüftern und Beleuchtung her. Es müssen also keinerlei Kabel mehr von der AiO-Kühlung weggeführt werden. Bisher gibt es allerdings nur einige wenige ASUS-Mainboards wie das ROG Crosshair X870E Dark Hero (Test), das ROG Strix X870E-E Gaming WiFi7 Neo (Test) und das ROG Crosshair X870E Glacial (Test), die diesen Anschluss überhaupt haben. Als erste AiO-Kühlungen mit dem speziellen Connector bietet ASUS die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD und die ROG Strix SLC IV 360 ARGB LCD (Variante mit kurzen Schläuchen für Deckelmontage) an. Wir haben die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD bereits in einem Artikel detailliert vorgestellt. Zusätzlich wollen wir sie in diesem Test aber auch noch einmal unserem regulären Testprozedere unterziehen. Das wird deshalb möglich, weil der AiO-Q-Connector für den Betrieb nicht zwingend nötig ist, denn ASUS legt einen Adapter auf die etablierten Anschlüsse bei.{nozuna nzgallerystartat}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 1{/nozuna nzgallerystartat}
Im Handel gibt es die ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD in einer schwarzen und in einer weißen Variante sowie die ROG Strix SLC IV 360 ARGB LCD in Schwarz. Aktuell kostet die günstigste Variante rund 197 Euro.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Als Zubehör liegen der ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD Montagematerial, Anleitung, Garantiehinweise, ein Stickerbogen, ein ROG-Logo, ein PWM/A-RGB-Kabel, ein Adapter auf den AiO-Q-Connector, ein Adapter auf PWM und USB-2.0-Pfostenstecker sowie eine verstellbare Schlauchhalterung bei.Spezifikationen
KühlernameASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD
Kaufpreis
rund 197 Euro
Homepage
rog.asus.com
Kühlertyp
All-in-One-Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator
Maße Radiator (ohne Lüfter)
397 x 120 x 27 mm (L x B x H)
Material
Bodenplatte: Kupfer
Radiator: Aluminium
Schläuche
textilummantelt, 40 cm Länge
Serienbelüftung
3x 120 mm, 800 - 2.500 U/min (+/- 10%)
Sockel
AMD: AM5, AM4
Intel: LGA 1851, 1700
Garantiedauersechs Jahre
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Während das Display bei Auslieferung separat beiliegt, ist der Uniframe-Lüfter bereits ab Werk vormontiert. Er wurde so gestaltet, dass man sich leicht an einen Grafikkartenkühler erinnert fühlen könnte. Über 40 cm lange und textilummantelte Schläuche ist die Kühler-Pumpeneinheit angebunden. Unterhalb der Ummantelung verläuft eine Kabelverbindung. {nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Kühler-Pumpeneinheit zeigt sich mit kantigem Kunststoffgehäuse. Um die eigentliche Pumpe setzt ASUS ein PPS-Gehäuse ein, das besonders langlebig sein soll. Das verspricht auch die Keramiklagerung. Pogo-Pins auf der Oberseite stellen den Kontakt zum Display her. Das wird einfach aufgesetzt und haftet dann magnetisch. {nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Eine Kupferbodenplatte nimmt die Abwärme des Prozessors auf. Im Kühler sollen Mikrokanäle den Wärmeübergang optimieren und damit die Kühlleistung steigern. Bei Auslieferung befindet sich Wärmeleitpaste für die Erstmontage am Kühlerboden. Unterhalb des Pumpendeckels sitzt ein USB-C-Anschluss, der in Richtung Mainboard zeigt.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 6{/nozuna nzimagefromgallery}
An ihm wird nun je nach Mainboard entweder der Adapter auf den AiO-Q-Connector oder der Adapter auf ein PWM- und ein USB-2.0-Pfostensteckerkabel angeschlossen. Wie der AiO-Q-Connector am Mainboard aussieht, haben wir hier gezeigt.{nozuna nzdoubleimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 7 8{/nozuna nzdoubleimagefromgallery}
Das Displaymodul fällt ziemlich wuchtig aus. ASUS spendiert der ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD ein großes 5,08-Zoll-Display mit IPS-Panel und 720p-Auflösung. Das kann zum Anzeigen von Bildern, Animationen und Videos in den Formaten PNG, JPG, GIF, MP4 und AVI genutzt werden.
Das Display wird einfach auf den Pumpendeckel aufgesetzt und überragt die Pumpe dann deutlich.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 9{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Radiator wird von ASUS aus Aluminium gefertigt. Bei Maßen von 397 x 120 x 27 mm (L x B x H) fällt er so schlank aus, dass er in den meisten Gehäusen mit 360-mm-Radiatorenplatz gut Platz finden sollte.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Uniframe-Lüfter zeigt auf den Lüfternaben große ROG-Logos, die von einem A-RGB-Ring umschlossen werden. Diese Lüfter arbeiten mit 800 - 2.500 U/min (+/- 10%). {nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Auffälliger noch als die Beleuchtung an der Lüfternabe ist die spiegelnde und beleuchtete Seite am Lüfterrahmen. {nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Lüfter werden bei Nutzung des AiO-Q-Connectors einfach über diesen gesteuert. Ansonsten kann man das mitgelieferte Lüfterkabel mit seinem speziellen Anschluss am Uniframe-Lüfter anschließen und die Lüfter über einen PWM- und einen A-RGB-Anschluss betreiben. Die Schlauchanschlüsse am Radiator haben kleine Kugelgelenke, durch die sie geneigt und um 360 Grad gedreht werden können. Dadurch lassen sie sich flexibler ausrichten.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Für die Montage auf der LGA-1700-Testplattform wird die robuste Metall-Backplate hinter das Mainboard geklebt. Ihre Montagebolzen ragen dabei nach vorn. Auf diese Bolzen wird die Kühler-Pumpeneinheit aufgesetzt und mit ihren Rändelmuttern festgeschraubt. 
Reguläre Nutzer können sich bei der Erstmontage den Wärmeleitpastenauftrag sparen und einfach die voraufgetragene Wärmeleitpaste nutzen.{nozuna nzdoubleimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 14 15{/nozuna nzdoubleimagefromgallery}
Schon ohne Display wirkt die Kühler-Pumpeneinheit durchaus wuchtig. Beim Testsystem gab es aber keine Kompatibilitätsprobleme. Auch die vier RAM-Slots blieben vollständig nutzbar. Das gilt auch dann, wenn das Display aufgesetzt wird.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Den Radiator konnten wir unter dem Deckel des Testgehäuses montieren. Die Schlauchlänge war schon fast etwas knapp, letztlich aber doch noch ausreichend.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Weil unser Kühlertestsystem keinen AiO-Q-Connector hat, haben wir PWM- und A-RGB-Kabel genutzt und Lüfter, Pumpe und Beleuchtung über unterschiedliche Anwendungen gesteuert. Zum Systemmonitoring und für Anpassungen am Display stellt ASUS die InfoHub-Software bereit. Auf der Startseite zeigt sie Systemdaten an.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 18{/nozuna nzimagefromgallery}
Im Bereich Bildschirmeinstellungen kann aus zwei unterschiedlichen Animationen gewählt werden, zudem wird festgelegt, was für Systemdaten an welcher Stelle des Displays angezeigt werden sollen. Alternativ fügt man eigene Grafiken, Animationen oder Videos hinzu.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 19{/nozuna nzimagefromgallery}
Neben der Infoansicht kann auch eine Uhrenansicht genutzt werden. Sie blendet Uhrzeit und Datum groß über einen frei wählbaren Hintergrund ein.Mit der Umstellung auf das neue Kühlertestsystem müssen die zu testenden Kühler und AiO-Kühlungen die Abwärme eines Intel Core i5-14600K bewältigen. Als Power Limit setzen wir die von Intel spezifizierte maximale Turbo-Leistungsaufnahme von 181 W. Die stellt auch für leistungsstärkere Kühllösungen eine beachtliche Herausforderung dar. 
Das Testsystem findet in einem Corsair 7000D Airflow Platz. Dieses Gehäuse erlaubt uns die Montage von 360- und 420-mm-Radiatoren im Deckel und bietet viel Platz für hohe Tower-Kühler. Wir lassen es von zwei 140-mm-Corsair-Lüfter an der Front und einem weiteren 140-mm-Lüfter an der Rückwand kühlen. Die Gehäuselüfter arbeiten mit maximaler Drehzahl von rund 1.200 U/min. Mit dieser Lüfterbestückung und seiner Gitterfront bietet das Corsair-Gehäuse eine gute Kühlleistung.{nozuna nzimagefromgallery}fa409ac5-afed-11ee-88a5-000c29322405 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Hier das Testsystem in der Übersicht:
Testsystem
Prozessor
Intel Core i5-14600K (sechs Performance + acht Efficiency-Kerne)
Mainboard
ASUS TUF Gaming Z790-Pro WiFi
Arbeitsspeicher
32 GB Corsair Vengeance RGB DDR5 6.000 MHz 
Grafikkarte
integrierte GPU
Systemlaufwerk
Corsair Force Series MP510 M.2-SSD, 480 GB
Netzteil
Corsair RM850x SHIFT
Gehäuse
Corsair 7000D Airflow
Wärmeleitpaste
Arctic MX-6
Gehäusebelüftung
2x Corsair 140-mm-Lüfter (Front)
1x Corsair 140-mm-Lüfter (Rückwand)
Betriebssystem
Windows 11
Für die Temperaturmessungen wird die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Überwacht werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit HWiNFO. Konkret nutzen wir die CPU-Packagetemperatur und lesen in der Software den Maximalwert ab, der während des Durchgangs ermittelt wird. Als Wärmeleitpaste kommt Arctic MX-6 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 
Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseseite vorgenommen. Das Gehäuse wird dafür geöffnet, die Gehäuselüfter werden gestoppt. So kann die Lautstärke der CPU-Lüfter bzw. der AiO-Kühlungen ohne Störeinflüsse von anderen Komponenten bestimmt werden.
Die verwendete Software:
Aqua Computer aquasuite
Prime95, v30.8 build 17HWiNFO
Die Testszenarien im Überblick:
Serienbelüftung bei 1.000 rpm
Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
Referenzlüftung bei 1.000 rpmzusätzlich nur beim Schallpegel: Serienbelüftung bei minimaler Drehzahl
In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.{benchmark}53031{/benchmark}{benchmark}53030{/benchmark}{benchmark}53032{/benchmark}Bei maximaler Lüfterdrehzahl wird die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD sehr laut und übertönt auch die anderen Modelle im Testfeld. Vergleichbare 1.000 U/min sorgen hingegen für eine Platzierung im Mittelfeld. Dabei kann man die Pumpe auf maximaler Drehzahl (etwa 3.400 U/min) allerdings gut heraushören. Auf reduzierter Pumpendrehzahl von 1.500 U/min wird die Pumpe hingegen recht leise. Allerdings fällt die Minimaldrehzahl der Lüfter mit etwa 800 U/min vergleichsweise hoch aus. Selbst wenn Pumpe und Lüfter mit Minimaldrehzahl betrieben werden, bleibt deshalb in stiller Umgebung ein dezentes Luftrauschen wahrnehmbar.Die Kühlleistung mit Serienlüfter ermitteln wir jeweils bei 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. {benchmark}53029{/benchmark}{benchmark}53028{/benchmark}Auf Maximaldrehzahl ordnet sich die ASUS-AiO-Kühlung unter den leistungsstärkeren AiO-Kühlungen ein, auf 1.000 U/min hingegen nur im unteren Mittelfeld. Das Herunterregeln der Pumpe lässt die Temperaturen zwar erkennbar, aber nicht extrem ansteigen.Wir konnten schon in unserem ersten Artikel zur ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD zeigen, wie konsequent sich ASUS damit von Anschlusskabeln trennt. Dank der Kombination aus Uniframe-Lüfter, Kabelführung am Schlauch und dem AiO-Q-Connector neben dem CPU-Sockel muss man kein einziges Kabel mehr anschließen.
Um Kühlleistung und Lautstärke des ASUS-Modells mit anderen AiO-Kühlungen vergleichen zu können, haben wir es aber auch noch in unserem regulären Kühlertestsystem verbaut und dabei auch ausprobiert, wie sich die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD im verkabelten Betrieb schlägt. Denn der ist auf Mainboards ohne AiO-Q-Connector alternativ auch noch möglich. Lüfter und Pumpe werden dann über PWM-Anschlüsse, die Beleuchtung über einen A-RGB-Anschluss und das Display über einen USB-2.0-Pfostenstecker gesteuert. Einzig zur Einrichtung des Displays wird dabei zwingend die ASUS InfoHub-Software benötigt.{nozuna nzimagefromgallery}af7c1ab5-7f96-4828-a087-8042d4398b7a 20{/nozuna nzimagefromgallery}
Das sehr großzügige IPS-Display stellt viele Konkurrenzmodelle in den Schatten. Es kann flexibel für das Anzeigen von Bildern, Animationen und Videos sowie von Systemdaten genutzt werden. Optisch prägend ist daneben vor allem die schicke A-RGB-Blende an der Seite des Uniframe-Lüfters.
Auf dem Testsystem ließ sich die AiO-Kühlung unkompliziert montieren. Dabei wird die Montage auch durch den vormontierten Uniframe-Lüfter und die voraufgetragene Wärmeleitpaste beschleunigt. Die Messungen zeigen, dass die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD eines der leistungsstärkeren 360-mm-Modelle ist. Allerdings lässt ASUS die Lüfter dafür auch hochdrehen und auf Maximaldrehzahl richtig laut werden. Die Minimaldrehzahl hingegen fällt so hoch aus, dass die Lüfter noch dezent hörbar bleiben. Wer eine richtig flüsterleise AiO-Kühlung sucht, dürfte sich daran stören.
Dabei verbaut ASUS selbst z.B. auf der ROG Ryuo IV 360 ARGB Lüfter, die sich weiter herunterregeln und damit richtig leise betreiben lassen. Ihr L-förmiges OLED-Display ist zudem noch spektakulärer als das flache IPS-Display der ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD. Allerdings unterstützt die ROG Ryuo IV 360 ARGB keine kabellose Anbindung und ist vor allem auch noch deutlich teurer.
Mit der ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD kann ASUS beweisen, dass eine AiO-Kühlung keine Anschlusskabel braucht. Für die Zukunft hoffen wir darauf, dass der AiO-Q-Connector größere Verbreitung findet und dass die Auswahl an entsprechenden Mainboards und AiO-Kühlungen anwachsen wird. Die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD verdient sich als kabellos nutzbare AiO-Kühlung aber allemal einen Technik-Award.
ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD Pro großes 5,08-Zoll-Displaykabellose Anbindung über AiO-Q-Connector möglich (alternativ auch mit Kabeln)Uniframe-Lüfter mit seitlichem Aura-Element über die gesamte Längegute KühlleistungPumpe mit breitem Regelbereichsechs Jahre Garantie Kontra kabellose Anbindung setzt eines von (noch) wenigen ASUS-Mainboards mit AiO-Q-Connector vorausMinimaldrehzahl der Lüfter relativ hoch, dadurch kein ganz leiser Betrieb möglichkeine Ersatz-Wärmeleitpaste im Lieferumfang[preisneu]4711636385961#####ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB Black[/preisneu]

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Seite 1: ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD im Test: Die kabellose AiO-Kühlung

Die ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD kann das Problem der Verkabelung bei AiO-Kühlungen lösen: Und zwar als komplett kabellos nutzbares Modell mit dem neuen AiO-Q-Connector. Doch ist sie auch sonst eine überzeugende AiO-Kühlung?

Vor allem mit dem Aufkommen von A-RGB-Beleuchtung und von Pumpendeckel-Displays ist die Zahl von Kabeln an AiO-Kühlungen massiv angestiegen. Und zwar so sehr, dass die Verkabelung zur Herausforderung wird. Selbst wenn man sich damit Mühe gibt, können Kabel trotzdem noch die Optik stören und (in kleinerem Umfang) auch den Airflow beeinträchtigen. Die Hersteller steuern mit unterschiedlichen Lösungen gegen. So können z.B. Kabel von der Kühler-Pumpeneinheit unter der Schlauchummantelung versteckt zum Radiator weggeführt werden. Auch Daisy-Chain- oder Uniframe-Lüfter helfen. Ganz ohne Kabel kommen herkömmliche AiO-Kühlungen aber trotzdem nicht aus. Doch mit dem AiO-Q-Connector kann ASUS nun eine Lösung anbieten, die sämtliche Kabel an der AiO-Kühlung überflüssig macht.

Dieser Anschluss sitzt bei entsprechenden Mainboards direkt neben dem CPU-Sockel und stellt die Verbindung zu Pumpe, Display, Lüftern und Beleuchtung her. Es müssen also keinerlei Kabel mehr von der AiO-Kühlung weggeführt werden. Bisher gibt es allerdings nur einige wenige ASUS-Mainboards wie das ROG Crosshair X870E Dark Hero (Test), das ROG Strix X870E-E Gaming WiFi7 Neo (Test) und das ROG Crosshair X870E Glacial (Test), die diesen Anschluss überhaupt haben. Als erste AiO-Kühlungen mit dem speziellen Connector bietet ASUS die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD und die ROG Strix SLC IV 360 ARGB LCD (Variante mit kurzen Schläuchen für Deckelmontage) an. Wir haben die ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD bereits in einem Artikel detailliert vorgestellt. Zusätzlich wollen wir sie in diesem Test aber auch noch einmal unserem regulären Testprozedere unterziehen. Das wird deshalb möglich, weil der AiO-Q-Connector für den Betrieb nicht zwingend nötig ist, denn ASUS legt einen Adapter auf die etablierten Anschlüsse bei.

Im Handel gibt es die ASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD in einer schwarzen und in einer weißen Variante sowie die ROG Strix SLC IV 360 ARGB LCD in Schwarz. Aktuell kostet die günstigste Variante rund 197 Euro.

Als Zubehör liegen der ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD Montagematerial, Anleitung, Garantiehinweise, ein Stickerbogen, ein ROG-Logo, ein PWM/A-RGB-Kabel, ein Adapter auf den AiO-Q-Connector, ein Adapter auf PWM und USB-2.0-Pfostenstecker sowie eine verstellbare Schlauchhalterung bei.

Spezifikationen
KühlernameASUS ROG Strix LC IV 360 ARGB LCD
Kaufpreis rund 197 Euro
Homepage rog.asus.com
Kühlertyp All-in-One-Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator
Maße Radiator (ohne Lüfter) 397 x 120 x 27 mm (L x B x H)
Material Bodenplatte: Kupfer
Radiator: Aluminium
Schläuche textilummantelt, 40 cm Länge
Serienbelüftung 3x 120 mm, 800 - 2.500 U/min (+/- 10%)
Sockel AMD: AM5, AM4
Intel: LGA 1851, 1700
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