Das Hyte Y50 RGB soll gleichzeitig ein ästhetisches und preiswertes Showgehäuse sein. Das Zweikammermodell sorgt für einen Panoramablick auf die verbaute Hardware und macht gleichzeitig mit vier A-RGB-Lüftern auf sich aufmerksam. Und dann gibt es dieses Gehäuse auch noch in auffälligen Farbvarianten.
Klammert man das Airflow-freundliche X50 aus, dann hat Hyte sich vor allem mit gläsernen Showgehäusen einen Namen gemacht. Modelle wie das Y60 oder das Y40 wurden vor allem von den großzügigen Glasflächen und dem dadurch möglichen Panoramablick ins Innere geprägt. Das neue Y50 RGB reiht sich nicht nur vom Produktnamen, sondern auch von der Auslegung her in diese Reihe ein. Mit seiner dreiteiligen Panoramaglasfläche sorgt es dafür, dass die verbaute Hardware bestens präsentiert werden kann. Das wird zudem durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern und durch die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards unterstützt.
Das Y50 RGB kann werkseitig auf eine respektable Lüfterbestückung aus seinem seitlichen 360-mm-Lüfter und aus einem 120-mm-Rückwandlüfter zurückgreifen. Dabei werden alle Lüfter A-RGB-beleuchtet. Alternativ zur Luftkühlung stehen zwei 360-mm-Radiatorenplätze bereit. Bei der maximalen CPU-Kühlerhöhe und der maximalen Grafikkartenlänge ist das Y50 RGB mit Blick auf die Herstellerangaben zwar nicht besonders großzügig, wir werden aber noch klären, mit welchen Einschränkungen man wirklich rechnen muss.{nozuna nzgallerystartat}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 1{/nozuna nzgallerystartat}
Besonders spannend ist das Hyte Y50 RGB für Nutzer, denen schwarze oder weiße Gehäuse zu langweilig sind. Denn dieses Showmodell wird zusätzlich auch in Black Cherry (Schwarz und Rot), Taro Milk (Lila) und Strawberry Milk (Rosa) angeboten. Alle fünf Farbvarianten kosten aktuell rund 110 Euro. Für ein Showgehäuse mit Panoramablick und A-RGB-Lüfterbestückung ist das auf den ersten Blick ein attraktiver Preis. Das nominell unter dem Y50 RGB angesiedelte Y40 kostete zum Launch noch rund 180 Euro, ist mittlerweile aber teils für unter 90 Euro verfügbar.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Hyte legt dem Y50 RGB eine Anleitung, sortiertes und großteils beschriftetes Montagematerial, schwarze Kabelbinder und Klettverschlüsse für das Kabelmanagement bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
Eckdaten:
Bezeichnung:
Hyte Y50 RGB
Material:
Stahl, gehärtetes Glas, ABS-Kunststoff
Maße:
288 x 461 x 473 mm (B x H x T)
Formfaktor:
E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX, unterstützt Back-Connect-Mainboards (ASUS BTF, Gigabyte Stealth, MSI Project Zero)
Laufwerke:
2x 3,5/4x 2,5 Zoll (intern), 2x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter:
3x 120 mm (rechte Seite, 1x 360 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 2x 120 mm (Boden, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):
Seite: 360 mm (max. 41 cm lang und 8,3 cm dick), Deckel: 360/280 mm (max. 41 cm lang und 4,6 cm dick), Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller):
16 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):
36 cm (bis 17 cm Breite)
Gewicht:
etwa 9,5 kg
Preis:
rund 110 Euro
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Das Y50 RGB erinnert optisch besonders an das Y60. Auch das neue Hyte-Modell zeigt sich mit dreigeteilter Panorama-Glasfläche. Die drei Glasflächen schließen direkt aneinander an, auf optisch störende Stützen hat Hyte verzichtet. Weil Netzteil und Laufwerksplätze in eine Kammer hinter den Mainboardtray wandern, kann die Mainboardkammer die Gehäusehöhe ausreizen. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass das Gehäuse bei Maßen von 288 x 461 x 473 mm (B x H x T) relativ breit ausfällt.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Front wurde zur linken Seite hin angeschrägt, in dieser Schräge sitzt eine der drei Glasflächen. Außerdem nutzt Hyte diesen Bereich auch, um das I/O-Panel zu integrieren.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Das sitzt bodennah und ist damit nur dann gut erreichbar, wenn das Y50 RGB erhöht aufgestellt wird. Eine eckige Powertaste wird von der Power-LED eingerahmt und von den Anschlüssen eingefasst. Genutzt werden können zweimal USB 3.0, einmal USB-C und eine kombinierte Audiobuchse.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 6{/nozuna nzimagefromgallery}
Um die geschlossenen Glasflächen auszugleichen, hat Hyte das Stahlseitenteil und den Deckel stark perforiert. Das Lochgitter hat dabei jeweils eine gewellte Struktur. Auf zusätzliche Staubfilter verzichtet Hyte sowohl an der Seite als auch am Deckel. Das Metallgitter selbst wird aber zumindest groben Schmutz abhalten. Hinter den seitlichen Luftöffnungen kann man den vormontierten 360-mm-Lüfter erkennen, der Frischluft in die Mainboardkammer bläst.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Der angeclipste Stahldeckel kann einfach nach oben abgezogen werden. Die Lüfterblende darunter kann bis zu drei 120- oder zwei 140-mm-Lüfter aufnehmen.
Auch ein Radiator findet hier Platz. Maximal möglich ist laut Hyte ein 360- oder 280-mm-Modell mit einer Länge von bis zu 41 cm und einer Dicke von bis zu 4,6 cm.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Das Y50 RGB steht auf Kunststoffstandflächen mit Gummischonern. Dazwischen verläuft ein regelrechter Luftkanal hin zu den beiden 120-mm-Bodenlüfterplätzen (maximal 32 mm Lüfterdicke). Unter denen sitzt ein Staubfilter. Dieser Staubfilter lässt sich nicht einfach nach hinten herausziehen. Stattdessen muss man das Gehäuse ankippen oder hinlegen, um die Haltenasen des Staubfilters erreichen zu können.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 9{/nozuna nzimagefromgallery}
An der Rückwand sitzt ab Werk ein 120-mm-A-RGB-Lüfter. Darunter können sieben horizontale Erweiterungskartenslots genutzt werden. Das Netzteil findet seinen Platz senkrecht orientiert hinter dem Laufwerksträger. Darüber halten Stahlnasen und zwei Kreuzschlitzschrauben den Laufwerkskäfig an seinem Platz. Die beiden Gehäuseseitenteile werden genauso wie der Deckel einfach angeclipst. Sie können so mit je nur einem Handgriff abgenommen oder montiert werden.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Das Kühlsystem stützt sich ab Werk auf den seitlichen 360-mm-Lüfter und den 120-mm-Lüfter an der Rückwand. Als A-RGB-Lüfter sind beide Lüfter auch für die Optik wichtig. Im Mainboardtray zeigen sich neben großen gummierten Kabeldurchführungen auch die Öffnungen für Back-Connect-Mainboards. Dabei werden ASUS BTF, Gigabyte Stealth und MSI Project Zero unterstützt.
Hinter der Öffnung für die CPU-Kühlermontage zeigt sich die Seite des Laufwerkskäfigs mit markantem Hyte-Logo. Eine weitere optische Raffinesse hat Hyte beim Boden umgesetzt. Der steigt von der Front her stufenförmig an.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Unter dem inneren Boden können bei Bedarf zwei 120-mm-Bodenlüfter montiert werden, die dann kühle Luft von außen ansaugen und nach oben in Richtung Grafikkarte blasen. Die Erweiterungskarten werden im Y50 RGB mit Kreuzschlitzschrauben an der Außenseite der Rückwand montiert. {nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Der 360-mm-Lüfter sorgt gegenüber drei einzelnen 120-mm-Lüftern für eine einheitlichere Optik und für eine sehr viel leichtere und ordentlichere Verkabelung. Die Verbindung zum Mainboard kann über reguläre PWM- und A-RGB-Anschlüsse hergestellt werden. Das gilt auch für den Rückwandlüfter. Lüfter und Lüfterbeleuchtung können so direkt über das Mainboard gesteuert werden.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Hinter dem Stahlseitenteil zeigt sich neben der Rückseite des 360-mm-Lüfters die geräumige Netzteil- und Laufwerkskammer. Hier lassen sich auch gut Kabel verstauen. Im Idealfall nutzt man in einem solchen Showgehäuse zwar ein Back-Connect-Mainboard, wer ein Mainboard mit vorderseitigen Anschlüssen verbaut, kann aber dank der großzügigen und gummiummantelten Kabeldurchführungen ebenfalls gut für Ordnung sorgen.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Der stählerne Laufwerkskäfig lässt sich nach dem Lösen der beiden Kreuzschlitzschrauben an der Gehäuserückwand leicht ausbauen. In diesem Laufwerkskäfig können zwei reine 2,5-Zoll-Laufwerksplätze genutzt werden. Zudem gibt es zwei 3,5-Zoll-Laufwerksplätze, die alternativ auch für bis zu vier weitere 2,5-Zoll-Laufwerke genutzt werden können. Die Laufwerke werden jeweils mit Kreuzschlitzschrauben und ohne Entkopplung montiert.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Das ATX-Netzteil wird mit nach außen zeigendem Lüfter auf zwei Stahlflächen abgelegt und mit der Rückwand verschraubt.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Offiziell nimmt das Y50 RGB nur bis zu 16 cm hohe CPU-Kühler auf. Der 16,8 cm hohe Noctua NH-D15 G2 chromax.black hätte also eigentlich gar nicht passen dürfen. Wir konnten ihn aber doch montieren und das Glasseitenteil noch knapp schließen. Obwohl das Testmainboard vorderseitige Anschlüsse hat, lässt sich im Y50 RGB gut für eine ordentliche Verkabelung sorgen.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Hinter dem Mainboardtray lassen sich die Kabel an einigen Fixierungspunkten gut mit Kabelbindern platzieren.Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.
Das Testsystem:{nozuna nzimagefromgallery}e6fc9f04-5a9e-11f1-bcaa-000c2932240f 1{/nozuna nzimagefromgallery}
Folgende Komponenten wurden verbaut:
Eckdaten: ATX-Testsystem
Prozessor:
AMD Ryzen 5 7500X3D, 6x 4,5 GHz
Prozessor-Kühler:
Noctua NH-D15 G2 chromax.black
Mainboard:
MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI
Arbeitsspeicher:
G.Skill Trident Z5 Neo RGB DDR5-6000 CL36, 32 GB
Laufwerk:
Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
Grafikkarte:
Zotac Gaming GeForce RTX 5050 Twin Edge OC
Betriebssystem:
Windows 11 Home
Temperaturmessungen:
Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Der CPU-Lüfter wird für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben, die Grafikkartenlüfter laufen auf 50 Prozent. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.
Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.
Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:{benchmark}53210{/benchmark}{benchmark}53211{/benchmark}Beurteilung der Temperaturen:
Als Showgehäuse ist das Y50 RGB gegenüber Airflow-Gehäusen mit offener Front zwar eigentlich benachteiligt, die Kühlleistung ist aber trotzdem mehr als adäquat. Die Kombination aus seitlichem 360-mm-Lüfter und 120-mm-Hecklüfter sorgt dafür, dass sich das Hyte-Modell im oberen Mittelfeld platzieren kann. Dabei laufen die Lüfter auf Maximaldrehzahl mit rund 1.500 bzw. 1600 U/min. Regelt man die Lüfter auf ihre Minimaldrehzahl von etwa 200 U/min herunter, steigen die Temperaturen zwar deutlich an, das Testsystem wird aber immer noch ausreichend gekühlt.
Lautstärkemessungen:
Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, so dass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.{benchmark}53213{/benchmark}Auf ihrer geringen Minimaldrehzahl arbeiten die Gehäuselüfter flüsterleise. Betreibt man sie mit Maximaldrehzahl, machen sie sich deutlich bemerkbar, gehören aber keineswegs zu den lautesten Gehäuselüftern.
Weitere Messungen in der Übersicht:
Höhe Prozessorkühler:{benchmark}53209{/benchmark}Hyte selbst gibt eine maximale CPU-Kühlerhöhe von 16 cm an. Wir konnten den 16,8 cm hohen Noctua NH-D15 G2 chromax.black zwar montieren und das Glasseitenteil anbringen, die Heatpipeenden stoßen dabei aber teils schon ans Glas. Ein Wert von etwa 16,5 cm maximaler CPU-Kühlerhöhe scheint uns aber durchaus realistisch.
Grafikkartenlänge:{benchmark}53212{/benchmark}Wir messen eine maximale Grafikkartenlänge von etwa 37 cm (Hyte gibt 36 cm an). Allerdings hängt die maximale Grafikkartenlänge durch die schräggestellte Glasscheibe auch von der Grafikkartenbreite ab. Eine weniger breite Grafikkarte könnte noch etwas länger sein.
Platz für das Kabelmanagement:{benchmark}53208{/benchmark}Der Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern sorgt für viel Platz hinter dem Mainboardtray. Wir messen etwa 10 cm.
Materialstärke:{benchmark}53214{/benchmark}Das Glasseitenteil ist rund 4 mm stark. Beim Stahlseitenteil messen wir mit 0,85 mm ebenfalls einen Wert, der für die Preisklasse typisch ist.Während die Preise für viele PC-Komponenten steil nach oben gegangen sind, gibt es bei PC-Gehäusen eher einen gegenläufigen Trend. Schon für moderate Preise gibt es zunehmend schicke und gut ausgestattete Modelle. Das Hyte Y50 ist dafür ein perfektes Beispiel. Während das optisch recht ähnliche Y60 2022 für rund 200 Euro auf den Markt kam, kostet das Y50 RGB direkt zum Launch nur noch etwa rund 110 Euro.
Dabei ist es aber keineswegs ein schlechteres Gehäuse. Der einzig größere Ausstattungsvorteil des Y60 ist das mitgelieferte Riserkabel. Das Y50 RGB dürfte das in den Augen vieler Nutzer mit der Kombination aus 360- und 120-mm-A-RGB-Lüfter mehr als ausgleichen. Das gilt umso mehr, weil diese Lüfter nicht nur schick aussehen, sondern auch für eine gute Kühlleistung ab Werk sorgen und zudem auch flüsterleise betrieben werden können.
Das Y50 RGB kann anders als das Y60 zwei 360-mm-Radiatorenplätze und die Unterstützung für Back-Connect-Mainboards bieten. Gerade bei einem Showgehäuse ist die Möglichkeit, ein System aufzubauen, bei dem in der Mainboardkammer kaum Kabel sichtbar sind, sehr attraktiv. Passend zur Auslegung als Showgehäuse ist zudem, dass es das Y50 RGB auch in einigen sehr farbenfrohen Varianten gibt. Dabei kosten die gegenüber der schwarzen und der weißen Variante noch nicht einmal Aufpreis.{nozuna nzimagefromgallery}16db51df-6413-4107-911c-f4c948eb520a 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Wenn mit Blick auf die Eckdaten des Y50 RGB etwas negativ auffällt, dann sind es die etwas knappen Limits für CPU-Kühlerhöhe und Grafikkartenlänge. Dass wir unseren 16,8 cm hohen Noctua NH-D15 G2 chromax.black verbauen konnten, macht aber deutlich, dass die maximale CPU-Kühlerhöhe mit 16 cm etwas sehr vorsichtig angegeben wird. Die maximale Grafikkartenlänge von offiziell 36 cm wird zwar von einzelnen Custom-Modellen überschritten, die allermeisten Grafikkarten werden aber auch im Y50 RGB Platz finden. Die meisten Nutzer wird das Y50 RGB also weder bei der Kühler- noch bei der Grafikkartenwahl wirklich störend einschränken.Das Y50 RGB fällt vor allem als schickes Showgehäuse zum attraktiven Preis auf. Es ist damit in letzter Zeit aber keineswegs die totale Ausnahme. Ein Fractal Design Pop 2 Vision RGB ist beispielsweise ähnlich ausgelegt und in der RGB-Variante schon ab rund 84 Euro zu haben. Fractal Design bestückt dieses Showgehäuse mit vier 120-mm-Lüftern, die auf Seite und Boden aufgeteilt sind. Das Pop 2 Vision RGB ist bei CPU-Kühlerhöhe und Grafikkartenlänge noch großzügiger als das Y50 RGB, dafür gibt es aber nur einen 360-mm-Radiatorenplatz. Zudem stellt das I/O-Panel nur einen einzelnen USB-3.0-Port bereit. Anstelle der dreiteiligen Panoramaglasfläche zeigt sich das Fractal-Design-Modell schlicht mit Glasfront und Glasseitenteil. Das gilt auch für das noch günstigere NZXT S5 RGB, das sogar nur rund 60 Euro kostet (in der Variante mit drei 120-mm-A-RGB-Lüftern, die Deluxe-Version mit vier Lüftern kostet rund 70 Euro). Auch dieses Modell kann nur einen 360-mm-Radiatorenplatz bieten. Anders als die Modelle von Hyte und Fractal Design ist es zudem konventioneller mit zwei übereinander liegenden Kammern aufgebaut und damit optisch nicht ganz so elegant.Das Hyte Y50 RGB ist mit seiner dreigeteilten Panoramaglasfläche, dem Zweikammeraufbau und der A-RGB-Lüfterbestückung ein optisch besonders elegantes Showgehäuse. Bei einer UVP von rund 110 Euro ist es gleichzeitig preislich so attraktiv, dass es sich unseren Preis-Leistungs-Award verdient.Hyte Y50 RGB Pro Panoramablick durch dreiteiliges Glasabwechslungsreiche Farbvarianten360- und 120-mm-A-RGB-Lüfter vormontiertab Werk gute Kühlleistung, Lüfter können zudem flüsterleise betrieben werdenzwei 360-mm-Radiatorenplätzeunterstützt Back-Connect-Mainboardszeitgemäßes I/O-Panel Kontra bodennahe Platzierung des I/O-Panels nur bei erhöhter Aufstellung des Gehäuses praktischkeine werkzeuglose Montage der Laufwerke und Erweiterungskarten, keine HDD-Entkopplungeinen richtigen Staubfilter gibt es nur unter dem Gehäuseboden, ansonsten nur Metallgitter mit grober Filterwirkung[preisneu]1220000353183#####Hyte Y50 RGB Pitch Black[/preisneu]
Seite 1: Hyte Y50 RGB im Test: Ästhetisch und günstig?
Das Hyte Y50 RGB soll gleichzeitig ein ästhetisches und preiswertes Showgehäuse sein. Das Zweikammermodell sorgt für einen Panoramablick auf die verbaute Hardware und macht gleichzeitig mit vier A-RGB-Lüftern auf sich aufmerksam. Und dann gibt es dieses Gehäuse auch noch in auffälligen Farbvarianten.
Klammert man das Airflow-freundliche X50 aus, dann hat Hyte sich vor allem mit gläsernen Showgehäusen einen Namen gemacht. Modelle wie das Y60 oder das Y40 wurden vor allem von den großzügigen Glasflächen und dem dadurch möglichen Panoramablick ins Innere geprägt. Das neue Y50 RGB reiht sich nicht nur vom Produktnamen, sondern auch von der Auslegung her in diese Reihe ein. Mit seiner dreiteiligen Panoramaglasfläche sorgt es dafür, dass die verbaute Hardware bestens präsentiert werden kann. Das wird zudem durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern und durch die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards unterstützt.
Das Y50 RGB kann werkseitig auf eine respektable Lüfterbestückung aus seinem seitlichen 360-mm-Lüfter und aus einem 120-mm-Rückwandlüfter zurückgreifen. Dabei werden alle Lüfter A-RGB-beleuchtet. Alternativ zur Luftkühlung stehen zwei 360-mm-Radiatorenplätze bereit. Bei der maximalen CPU-Kühlerhöhe und der maximalen Grafikkartenlänge ist das Y50 RGB mit Blick auf die Herstellerangaben zwar nicht besonders großzügig, wir werden aber noch klären, mit welchen Einschränkungen man wirklich rechnen muss.
Besonders spannend ist das Hyte Y50 RGB für Nutzer, denen schwarze oder weiße Gehäuse zu langweilig sind. Denn dieses Showmodell wird zusätzlich auch in Black Cherry (Schwarz und Rot), Taro Milk (Lila) und Strawberry Milk (Rosa) angeboten. Alle fünf Farbvarianten kosten aktuell rund 110 Euro. Für ein Showgehäuse mit Panoramablick und A-RGB-Lüfterbestückung ist das auf den ersten Blick ein attraktiver Preis. Das nominell unter dem Y50 RGB angesiedelte Y40 kostete zum Launch noch rund 180 Euro, ist mittlerweile aber teils für unter 90 Euro verfügbar.
Hyte legt dem Y50 RGB eine Anleitung, sortiertes und großteils beschriftetes Montagematerial, schwarze Kabelbinder und Klettverschlüsse für das Kabelmanagement bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
| Eckdaten: | |
| Bezeichnung: | Hyte Y50 RGB |
| Material: | Stahl, gehärtetes Glas, ABS-Kunststoff |
| Maße: | 288 x 461 x 473 mm (B x H x T) |
| Formfaktor: | E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX, unterstützt Back-Connect-Mainboards (ASUS BTF, Gigabyte Stealth, MSI Project Zero) |
| Laufwerke: | 2x 3,5/4x 2,5 Zoll (intern), 2x 2,5 Zoll (intern) |
| Lüfter: | 3x 120 mm (rechte Seite, 1x 360 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 2x 120 mm (Boden, optional) |
| Radiatoren (maximal laut Hersteller): | Seite: 360 mm (max. 41 cm lang und 8,3 cm dick), Deckel: 360/280 mm (max. 41 cm lang und 4,6 cm dick), Rückwand: 120 mm |
| CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): | 16 cm |
| Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): | 36 cm (bis 17 cm Breite) |
| Gewicht: | etwa 9,5 kg |
| Preis: | rund 110 Euro |
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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