Betrüger locken mit Home-Office-Stellen, Nebenjobs und hohen Gehältern. Eine neue Studie zeigt: Fake-Jobs gehören inzwischen zu den fünf größten Scam-Kategorien weltweit.
Gefälschte Job-Angebote sind auf dem Vormarsch: Immer mehr Menschen fallen auf die Fake-Jobs herein.
Foto: CR: COMPUTER BILD (KI)
Betrüger locken mit Home-Office-Stellen, Nebenjobs und hohen Gehältern. Eine neue Studie zeigt: Fake-Jobs gehören inzwischen zu den fünf größten Scam-Kategorien weltweit.
Jobangebote per WhatsApp, lukrative Home-Office-Stellen oder angebliche Nebenjobs mit wenigen Stunden Aufwand:
Fake-Jobswerden für Cyberkriminelle immer wichtiger. Eine
neue Studie von Bitdefenderzeigt, dass die Betrugsmasche inzwischen weltweit zu den fünf größten Scam-Kategorien gehört. Demnach machen Job-Scams 8,7 Prozent aller erfassten Betrugsfälle aus.
Für den Report analysierte Bitdefender Milliarden von Betrugsversuchen aus dem Jahr 2025. Dabei zeigte sich, dass Jobbetrug längst kein Randphänomen mehr ist. Die Sicherheitsforscher sehen darin vielmehr ein globales Betrugsmodell, das gezielt die Jobsuche und die Hoffnung auf zusätzliche Einnahmen ausnutzt.
"Betrug mit Fake-Jobs hat sich zu einer bedeutenden Betrugskategorie entwickelt, weil er finanzielle Unsicherheit, den Trend zu Remote-Arbeit und das Vertrauen in professionelle Bewerbungsprozesse ausnutzt. Opfer werden häufig dazu verleitet, Ausweisdokumente, Bankdaten oder persönliche Informationen im vermeintlichen Rahmen eines Einstellungsprozesses weiterzugeben", sagt Bogdan Botezatu, Senior Director Threat Research bei Bitdefender.
Besonders häufig locken Kriminelle mit vermeintlichen Home-Office-Stellen, Nebenjobs oder Tätigkeiten, die ohne Vorkenntnisse hohe Verdienstmöglichkeiten versprechen. Die Kontaktaufnahme erfolgt oft per Messenger, SMS oder über soziale Netzwerke.
Laut Bitdefender treten Job-Scams inzwischen in vielen Regionen der Welt regelmäßig auf. Die Sicherheitsforscher sehen darin einen Hinweis darauf, dass Kriminelle systematisch Arbeitsplatzsorgen und das Vertrauen in Online-Plattformen ausnutzen.
Viele Betrugsversuche beginnen harmlos: Interessenten erhalten eine Nachricht mit einem angeblichen Jobangebot oder werden auf eine vermeintliche Recruiting-Webseite gelockt. Im weiteren Verlauf fordern die Täter häufig persönliche Daten, Ausweiskopien oder sogar Vorabzahlungen für Schulungen, Arbeitsmaterialien oder angebliche Verwaltungsgebühren. Die erbeuteten Daten nutzen Kriminelle später häufig für
Identitätsdiebstahl. Im schlimmsten Fall werden damit Bankkonten eröffnet oder Kredite im Namen der Opfer beantragt.
Um Warnzeichen für einen Fake-Job handelt es sich, wenn
Wer unsicher ist, sollte das Unternehmen recherchieren und Stellenanzeigen nur über offizielle Webseiten oder bekannte Jobportale prüfen.
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