Der Jobbetrug per KI boomt: Vor allem Mitglieder der Generation Z fallen häufig auf Fake-Stellenanzeigen, Deepfakes und Gebührenfallen herein.
Achtung: Betrüger versuchen, ahnungslose Opfer mit falschen Job-Angeboten in die Falle zu locken.
Foto: COMPUTER BILD (KI-generiert)
Der Jobbetrug per KI boomt: Vor allem Mitglieder der Generation Z fallen häufig auf Fake-Stellenanzeigen, Deepfakes und Gebührenfallen herein.
Betrüger setzen für
gefälschte Stellenanzeigenimmer stärker auf künstliche Intelligenz. Besonders betroffen von den Attacken ist ausgerechnet die Generation Z – in der Regel also junge, digitalaffine Jobsuchende. Das zeigen neue Daten von
LinkedIn. Demnach war mehr als jede dritte Person aus der Gen Z (36 Prozent) bereits kurz davor, auf eine gefälschte Stellenanzeige hereinzufallen. Zum Vergleich: In der Generation X waren es nur 18 Prozent.
Der Grund dafür ist laut LinkedIn aber nicht mangelnde Medienkompetenz. Vielmehr fühlen sich viele junge Menschen unter Druck, möglichst schnell einen Job zu finden. 32 Prozent der jüngeren Befragten gaben an, Warnsignale bewusst ignoriert zu haben – aus Angst, eine seltene Karrierechance zu verpassen.
Gerade klassische Betrugsmerkmale werden dabei oft unterschätzt. Dazu zählen etwa Vorauszahlungen für angebliche Bewerbungsprozesse oder künstlicher Zeitdruck nach dem Motto: "Sie müssen sofort reagieren." Ältere Generationen hinterfragen solche Methoden deutlich häufiger.
Diese Job-Scams sind aktuell besonders gefährlich:
Besonders perfide: Betrüger nutzen KI‑Technologie, um in Video‑Calls Gesichter und Stimmen realer Führungskräfte nachzuahmen. In vermeintlichen Bewerbungsgesprächen versuchen sie anschließend, sensible Daten oder sogar Geld zu erbeuten.
KI ermöglicht inzwischen täuschend echte Anschreiben. Die Nachrichten wirken wie ein authentischer Austausch mit echten Branchen‑Expertinnen und ‑Experten. Dadurch erkennen viele Betroffene nicht sofort, dass es sich um Betrug handelt.
Hier locken Kriminelle mit angeblich attraktiven Stellenangeboten. Im Verlauf des Bewerbungsprozesses verlangen sie dann Geld – etwa für vermeintliche KI‑Bewerbungstools, Zertifikate oder Bearbeitungsgebühren.
LinkedIn setzt nach eigenen Angaben verstärkt auf Sicherheitsmaßnahmen, um Betrug frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören:
Außerdem empfiehlt LinkedIn, Bewerbungen und Nachrichten möglichst direkt über die Plattform abzuwickeln. Dadurch bleiben integrierte Schutzmechanismen wirksam.
Jobsuchende sollten bei ungewöhnlichen Angeboten besonders aufmerksam sein. Diese Tipps helfen dabei, Betrüger zu erkennen:
Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten setzen Kriminelle verstärkt auf den Druck und die Unsicherheit vieler Jobsuchender. Umso wichtiger ist es, bei vermeintlichen Traumjobs genau hinzusehen.
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