Piers Morgan hatte Charles Spencer wegen falschen Aussagen in dessen Buch über Diana (†36) mit einer Klage gedroht. Nun räumte der Autor einen Fehler in seinem Werk ein und entschuldigte sich bei Morgan. Das Zwist geht jedoch trotzdem weiter.
Piers Morgan hatte Charles Spencer wegen falschen Aussagen in dessen Buch über Diana (†36) mit einer Klage gedroht. Nun räumte der Autor einen Fehler in seinem Werk ein und entschuldigte sich bei Morgan. Das Zwist geht jedoch trotzdem weiter.
Charles Spencer (62) hat wegen seines Buchs über seine Schwester Prinzessin Diana (†36) täglich Ärger am Hals. Zuletzt drohte Piers Morgan (61), der gern auch gegen Prinz Harry und Herzogin Meghan schießt, dem 62-Jährigen mit einer Klage und beschuldigte ihn, falsche Aussagen in dem Buch über den Journalisten gemacht zu haben. Nun entschuldigte sich Charles Spencer bei Morgan.
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In „Swan Song: Diana, My Sister“ bringt Spencer Morgan mit der Veröffentlichung heimlich aufgenommener Bilder von Diana beim Training in Verbindung. Die Fotos waren am 7. November 1993 im „Sunday Mirror“ erschienen. Spencer ging in seinem Buch offenbar davon aus, dass Morgan damals bereits für den „Daily Mirror“ verantwortlich gewesen sei. Tatsächlich wechselte Morgan erst im Oktober 1995.
In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung räumte Spencer den Fehler ein. Als Historiker sei ihm Genauigkeit wichtig, hieß es laut „Guardian“ darin. Seine Annahme sei falsch gewesen, weshalb er sich bei Morgan entschuldige. An einem anderen Teil seiner Darstellung hält Dianas Bruder jedoch fest: Morgan habe verärgert reagiert, als Spencer ihm nach Dianas Tod telefonisch mitteilte, dass er nicht zu ihrer Beerdigung eingeladen sei. Morgan bestreitet auch diese Schilderung.
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In einem Interview mit der australischen Nachrichtensendung „7.30“ des Senders ABC bestätigte Spencer die Entschuldigung persönlich. „Ich habe ein Datum falsch“, erklärte er. Deshalb sei in seinem Namen eine öffentliche Erklärung abgegeben worden. Gleichzeitig beharrte er darauf, dass seine Erinnerung an Morgans Verhalten während des damaligen Telefonats zutreffe.
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Komplett aus dem Verkehr ziehen will Spencer sein Buch trotz des Fehlers nicht. Laut „ABC“ sollen die betreffende Passage im E-Book sowie in künftigen gedruckten Auflagen korrigiert werden. Bereits ausgelieferte Exemplare der ersten Auflage bleiben demnach jedoch im Handel.
Für Morgan reicht die Entschuldigung nicht aus. Gegenüber „ITV News“ kündigte er an, weiter juristisch gegen Charles Spencer, der auch König Charles III. (77) in seinem Buch angreift, vorgehen zu wollen. Seine Anwälte sollten ein Schreiben an beide Parteien schicken und verlangen, die inzwischen als falsch eingeräumten Behauptungen über ihn aus dem Buch zu entfernen. Morgan erklärte zudem, die fehlerhafte Darstellung lasse für ihn Zweifel an anderen Aussagen in Spencers Buch aufkommen. Bereits zuvor hatte Morgan in seiner Sendung „Piers Morgan Uncensored“ auf die zeitliche Unstimmigkeit hingewiesen und rechtliche Schritte angekündigt.
Von (dr/spot)