In seinem Diana-Buch greift Charles Spencer König Charles III. mehrfach an. Der Monarch ließ diesbezüglich durch den Buckingham Palast ein Statement veröffentlichen. Das hält ein Experte nun für einen Fehler.
In seinem Diana-Buch greift Charles Spencer König Charles III. mehrfach an. Der Monarch ließ diesbezüglich durch den Buckingham Palast ein Statement veröffentlichen. Das hält ein Experte nun für einen Fehler.
Der britische König Charles III. (77) steht nach einer ungewöhnlich schnellen Stellungnahme zu dem neuen Enthüllungsbuch „Swan Song: Diana, My Sister“ in der Kritik. Wie die britische Zeitung „The Mirror“ berichtet, bezeichnete der renommierte Adelsexperte Andrew Morton (73) die Reaktion des Buckingham Palace als voreilig.
Auslöser für den Konflikt sind brisante Behauptungen von Charles Spencer (62), dem Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana (†36), in seinen am 22. September 2026 erschienenen Memoiren. Der Palast hatte fast unmittelbar – innerhalb von rund einer Stunde – nach Bekanntwerden erster Buchpassagen mit einem offiziellen Statement reagiert.
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Der Biograf Morton äußerte im Telegraph-Podcast „The Daily T“, dass erfahrene Berater dem Monarchen besser zu Gelassenheit geraten hätten. Die schnelle Veröffentlichung der Stellungnahme zeige vor allem die tiefe Verärgerung des 77-jährigen Königs.
Morton erklärte dazu: „Ich denke, es ist ein Zeichen dafür, wie wütend er war, dass diese Erklärung fast zeitgleich verfasst wurde, und in gewisser Weise ist es eine Erklärung, die für ein Publikum von einer einzigen Person geschrieben wurde, und das ist König Charles.“ Der Buckingham Palast hatte zuvor mitgeteilt, dass tiefe Trauer das Urteilsvermögen und die Erinnerungen eines Menschen verzerren könne.
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In dem Buch „Swan Song: Diana, My Sister“ wird unter anderem behauptet, König Charles habe nach Dianas Tod am 31. August 1997 kühl reagiert und erklärt, die Welt werde sie schnell vergessen.
Laut dem Bericht von „The Mirror“ verteidigte Charles Spencer sein Werk bei einem Fernsehauftritt in der ITV-Show „Lorraine“ gegen den Vorwurf, der Königsfamilie schaden zu wollen. Spencer betonte, dass er als Bruder das Recht habe, die Geschichte seiner Schwester im korrekten Kontext darzustellen. Er stellte klar: „Dieses Buch ist die Würdigung einer außergewöhnlichen Frau aus der Sicht eines Bruders.“
Das Diana-Buch soll auch Auslöser eines Treffens von Prinz William und König Charles in Balmoral gewesen sein. Dort sollen sich Vater und Sohn einen Plan ausgedacht haben, wie sie mit der Sache weiterhin verfahren wollen.