120 Investoren und Ärzte treffen sich in den Schweizer Alpen zu einer Longevity-Tagung. Das Handelsblatt war dabei. Ein Ortsbesuch beim Milliardärstreffen gegen den Tod.

Superreiche, die Schweiz und das ewige Leben: Longevity boomt. Foto: Imago, Getty Images, Dpa Picture Alliance, brckmnn [M]
Gstaad. Der Landeplatz für Privatjets ist ausgeschildert. Wer trotzdem mit dem Auto zur weltgrößten Konferenz für Longevity-Investoren anreist, parkt seinen Lamborghini oder Aston Martin vor dem Eingang des Le Grand Bellevue, einem der ältesten Luxushotels der Alpen.
In Gstaad treffen sich 120 Menschen, im Glauben daran vereint, dass der Tod verhandelbar ist. Sie eint, dass sich mit Longevity viel Geld verdienen lässt. Teilnehmer der Konferenz müssen nachweisen, dass sie bereits mindestens 30 Millionen Euro investiert haben.
Ich bin auf der Konferenz, um zu verstehen, wie die Szene tickt – und zu erfahren, worüber die klügsten Köpfe der Langlebigkeitsforschung mit den reichsten Geldgebern der Welt hinter verschlossenen Türen diskutieren.
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