Die Hoffnungen auf einen neuen Bankenriesen in Italien zerschlagen sich vorerst. Im Mittelpunkt steht nun das 30,6 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot von Intesa Sanpaolo.

Banco BPM: Die Bank beendet die Gespräche über einen Zusammenschluss mit Monte dei Paschi. Foto: Reuters
New York. Die italienische Großbank Banco BPM hat die Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) beendet. Das teilte das Institut am Freitag nach einem entsprechenden Beschluss des Verwaltungsrats mit. MPS befasst sich derzeit mit einem unaufgeforderten Übernahmeangebot des Branchenprimus Intesa Sanpaolo über 30,6 Milliarden Euro, das die Bank nach eigenen Angaben für zu niedrig hält.
Banco BPM hatte im Juni eine Fusion auf Augenhöhe vorgeschlagen. Der Zusammenschluss hätte die nach Marktwert zweitgrößte Bank Italiens geschaffen und jährliche Synergien vor Steuern von mehr als 1,1 Milliarden Euro ermöglicht.
Banco BPM war 2024 bei MPS eingestiegen, als die italienische Regierung die Reprivatisierung der Bank abschloss. Dadurch waren Spekulationen über einen Zusammenschluss der dritt- und viertgrößten Banken Italiens aufgekommen.
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