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VfR Aalen testet gegen Saarbrücken: Premiere in der Bediani-Arena

Дата публикации: 24-07-2026 16:00:00

Letzter Härtetest vor dem Saisonstart: Trainer Molinari spricht über Personal, Integration der Neuzugänge und das erste Spiel in der Bediani-Arena.

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Stand: 24.07.2026, 18:00 Uhr

Von: Max Wanner

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Die Vorbereitungsphase geht mit dem Spiel gegen Saarbrücken zu Ende und VfR-Trainer Beniamino Molinari blickt der Regionalliga-Saison und dem Start im Verbandspokal optimistisch entgegen.

Die Vorbereitungsphase geht mit dem Spiel gegen Saarbrücken zu Ende und VfR-Trainer Beniamino Molinari blickt der Regionalliga-Saison und dem Start im Verbandspokal optimistisch entgegen. © Oliver Giers

Letzter Härtetest vor dem Saisonstart: Trainer Molinari spricht über Personal, Integration der Neuzugänge und das erste Spiel in der Bediani-Arena.

Aalen. Der VfR Aalen steht vor dem letzten Testspiel der Sommervorbereitung – und vor einer Premiere: Erstmals läuft der VfR am Sonntag (13 Uhr) in der frisch umbenannten Bediani-Arena auf. In den zurückliegenden Spielzeiten war das Stadion als Centus-Arena bekannt, nun trägt es den Namen des georgischen Weinhändlers. 

Für Trainer Beniamino Molinari und seine Mannschaft ist das Duell gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken der finale Härtetest vor dem Pflichtspielstart. „Es ist wichtig, dass wir ein Spiel unter Wettkampfbedingungen in unserem eigenen Stadion haben“, betont Molinari. „Gerade weil wir sieben Neuzugänge haben, die das Stadion, die Kabinen, das Ambiente noch nicht kennen. Das gibt uns und den Spielern Sicherheit.“

Personalsituation: Hoffnung auf Rückkehrer

Die personelle Lage bleibt vor dem Testspiel noch bis zum Abschlusstraining offen. „Wir führen heute Abend einige Jungs wieder ans Mannschaftstraining heran – darunter Tommy Geyer, Lasse Jürgensen, Emre Kahriman und Stefan Wächter. Bei Benji Kindsvater sieht es gut aus, er hat Teile des Trainings schon mitgemacht und sollte bis Sonntag einsatzbereit sein. Bei den anderen müssen wir abwarten, wie sie auf die Belastung reagieren“, erklärt Molinari. Definitiv ausfallen soll nach jetzigem Stand niemand, doch weitere Klarheit gibt es erst nach dem Abschlusstraining.

Keine klare Stammelf erkennbar

Die Fans sollten nicht davon ausgehen, dass am Sonntag bereits die Startelf für den Pflichtspielauftakt zu sehen ist. „Spieler, die länger ausgefallen sind, brauchen jetzt Minuten. Wir müssen schauen, wie wir die Belastung steuern – es geht noch nicht um die endgültige Stammformation“, so Molinari.

Dass der VfR das letzte Testspiel in der Bediani-Arena austrägt, ist eine bewusste Entscheidung des Vereins – und mit einem gewissen Risiko verbunden. Ursprünglich hätte die Stadtgärtnerei dem Rasen gerne noch etwas mehr Erholung gegönnt, doch der VfR wollte unbedingt vor heimischer Kulisse testen. „Einfach, damit die Abläufe stimmen – vom Umziehen in der Kabine bis zur Ansprache in der Halbzeit vor den eigenen Fans“, so Molinari. Allerdings wird die aktive Fanszene dem Testspiel fernbleiben, da sie grundsätzlich keine Testspiele unterstützt.

Vorbereitung: Fortschritte und offene Baustellen

Im Rückblick auf die bisherigen Testspiele – 3:1 gegen Würzburg, 2:1 bei Normannia Gmünd, ein Blitzturnier mit 2:0 gegen Dorfmerkingen und 0:1 gegen Telavi (Georgien), ein 2:4 bei Essingen sowie ein 2:2 gegen Großaspach – zieht der Trainer ein gemischtes Fazit: „Die Integration der Neuzugänge läuft in die richtige Richtung. Es gibt immer Rückschläge, gerade bei taktischen Abläufen. Manche Spieler sind schneller drin, andere brauchen mehr Zeit. Aber im Großen und Ganzen passt es.“

Einige Themen wie die Kontoabsicherung oder die Abläufe bei der Restverteidigung sieht Molinari noch nicht am Ziel, bei anderen – etwa der Positionsrotation im eigenen Ballbesitz – erkennt er deutliche Fortschritte: „Die Positionierungen werden wöchentlich besser, das Spiel wird flüssiger.“

Konkurrenzkampf und Pokal-Fokus

Der Kader des VfR ist so zusammengestellt, dass auf den meisten Positionen ein echter Konkurrenzkampf herrscht. „Wir können auf jeder Position reagieren, haben meist zwei Spieler mit unterschiedlichen Stärken. Wir können immmer auch schauen, was es gegen den kommenden Gegner braucht“, sagt Molinari.

Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt ein starker Drittligist auf die Ostalb. Molinari erwartet einen intensiven Gegner: „Sie werden uns fordern, genau wie wir es in der Regionalliga Woche für Woche erleben werden. Es ist der richtige Härtetest, um zu sehen, wo wir stehen.“

Nach dem Test gegen Saarbrücken folgt der Pflichtspielauftakt im WFV-Pokal gegen Schorndorf – für Molinari der echte Start in die Saison. „Wir haben im Pokal die Chance auf Highlight-Spiele, aber auch auf einen Titel und die Qualifikation für den DFB-Pokal. Die Vorbereitung ist genauso intensiv wie für ein Ligaspiel.“

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