Am ersten Spieltag der neuen Saison trifft der VfR Aalen am Sonntag um 14 Uhr auf den SC Freiburg II. Kapitän Ali Odabas spricht über Vorfreude, Teamgeist und die Ziele für die neue Saison.
Stand: 07.08.2026, 19:38 Uhr
Von: Tim Abramowski

Am ersten Spieltag der neuen Saison trifft der VfR Aalen am Sonntag um 14 Uhr auf den SC Freiburg II. Kapitän Ali Odabas spricht über Vorfreude, Teamgeist und die Ziele für die neue Saison.
Aalen. Mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg II beginnt für den VfR Aalen am Sonntag (14 Uhr) in der Bediani-Arena das Abenteuer Regionalliga.
Nach einer intensiven Sommervorbereitung wollen die Schwarz-Weißen zum Auftakt gleich die ersten Punkte einfahren. Kapitän Ali Odabas blickt dem Saisonstart mit großer Vorfreude entgegen – und setzt dabei vor allem auf Geschlossenheit. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagt der Innenverteidiger. Die intensive Vorbereitung ist abgeschlossen, jetzt will der VfR die erarbeiteten Inhalte auch im Ligaalltag auf den Platz bringen.
Positive VorbereitungAus Sicht des 32-Jährigen verlief die Vorbereitung durchweg positiv. „Sie war intensiv, lehrreich und hat mit den Neuzugängen auch viel Spaß gemacht“, sagt Odabas. Die neuen Spieler hätten sich schnell integriert und würden sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zur Mannschaft passen. „Wir haben qualitativ gute Neuzugänge bekommen, die uns auf jeden Fall weiterbringen werden.“
Es wird analysiertTrotz der insgesamt gelungenen Vorbereitung weiß der Kapitän, dass der Entwicklungsprozess mit dem ersten Pflichtspiel längst nicht abgeschlossen ist. „Es wird gute Spiele geben und wahrscheinlich auch weniger gute“, sagt Odabas. Entscheidend sei vielmehr, dass die Mannschaft Woche für Woche Charakter zeige. „Wichtig ist, dass die Mannschaft lebt. Wir analysieren nach jedem Spiel gemeinsam mit dem Trainer die positiven und negativen Dinge und müssen das dann auf dem Platz umsetzen.“
Selbstbewusstsein mitgenommenSelbstbewusstsein dürfte der VfR aus den Testspielen gegen hochklassige Gegner mitgenommen haben. Gegen die Drittligisten FV Würzburger Kickers, SG Sonnenhof Großaspach und dem 1. FC Saarbrücken blieben die Aalener ungeschlagen. Gegen Saarbrücken kam es dabei zu einem Wiedersehen mit Ex-Spieler Sebastian Vasiliadis.
Für Odabas sind die Testspiel-Ergebnisse allerdings kein Grund, in Euphorie zu verfallen. „Ich bin generell einer, der Testspiele nicht überbewertet“, betont er. Dennoch sei es wichtig gewesen, den eigenen Fußball auch gegen starke Gegner durchzuziehen. „Größtenteils haben wir das geschafft. Aber in der Liga geht es um Punkte – das sind immer andere Spiele als Testspiele.“
Eine WundertüteMit dem SC Freiburg II wartet gleich zum Auftakt ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Zweite Mannschaften gelten traditionell als Wundertüte. „Wir wissen nicht genau, was auf uns zukommt“, sagt Odabas. Sicher sei jedoch, dass der Sport-Club über eine spielstarke und hungrige Mannschaft verfüge. „Die Freiburger Fußballschule ist bekannt. Da werden gute Kicker dabei sein, die nicht zum Spaß hierherkommen. Wir wollen natürlich aber die Punkte zum Auftakt bei uns zu Hause behalten.“Eine entscheidende Rolle könnten dabei erneut die Aalener Fans spielen. „Was wir an unseren Fans haben, wissen wir alle“, sagt Odabas. „Wir brauchen ihre Unterstützung und hoffen, dass viele ins Stadion kommen.“
Ausgeglichene RegionalligaAuch insgesamt erwartet der Abwehrchef eine enorm ausgeglichene Regionalliga-Saison. „Ich glaube, so stark war die Regionalliga Südwest schon lange nicht mehr. Das wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich durch die ganze Tabelle ziehen wird.“ Einen klaren Favoriten auszumachen, falle schwer. Aufgrund der personellen Möglichkeiten nennt Odabas den SV Sandhausen als heißen Kandidaten, schränkt aber ein: „Auf dem Papier ist das eine Sache. Entscheidend ist, was am Ende auf dem Platz passiert.“
Weit oben mitmischen?Und wo sieht der Kapitän den VfR? „Natürlich will man immer möglichst weit oben mitmischen“, sagt Odabas. Gleichzeitig wolle die Mannschaft bodenständig bleiben. „Für uns ist wichtig, gut in die Liga zu starten und Woche für Woche unser Bestes zu geben. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir dann sehen.“
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