Die Mannschaft von Trainer Beniamino Molinari ist am Samstag beeim TSV Steinbach Haiger gefordert. Anpfiff ist um 14 Uhr.
Stand: 14.08.2026, 17:37 Uhr
Von: Tim Abramowski

Die Mannschaft von Trainer Beniamino Molinari ist am Samstag beeim TSV Steinbach Haiger gefordert. Anpfiff ist um 14 Uhr.
Aalen. Ein Punkt zum Auftakt, eine ordentliche Leistung und einige wichtige Erkenntnisse: Der VfR Aalen ist mit einem 1:1 gegen den SC Freiburg II in die neue Saison der Regionalliga Südwest gestartet. Am Samstag (14 Uhr) wartet nun beim TSV Steinbach Haiger die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Trainer Beniamino Molinari sieht sein Team dabei auf einem guten Weg – und will vor allem eines: den eigenen Fußball auch gegen einen etablierten Regionalligisten zeigen.
Das sagt Molinari zum Freiburg-Spiel„Es war ein ordentlicher Auftakt“, sagt Molinari rückblickend auf die Partie gegen Freiburg II. Die Mannschaft habe viele Dinge, die sie sich vorgenommen hatte, über weite Strecken umgesetzt. Dass noch nicht alles reibungslos funktioniert habe, sei nach dem ersten Saisonspiel völlig normal. Schließlich müsse sich die Mannschaft in der neuen Liga auch an die veränderten Anforderungen gewöhnen.Besonders zufrieden war Molinari damit, dass seine Mannschaft ihr Spiel über lange Phasen durchsetzen konnte. Auch die statistischen Werte hätten aus seiner Sicht „in die richtige Richtung“ gezeigt. Das 1:1 gegen Freiburg II war damit nicht nur ein Punktgewinn, sondern auch ein wichtiger erster Erfahrungswert für den VfR in der Regionalliga.
Das muss noch besser werdenGleichzeitig hat die Partie gezeigt, woran die Aalener weiterarbeiten müssen. Molinari sieht vor allem bei den Abläufen gegen den Ball noch Verbesserungspotenzial. Die Abstimmung in der Rechtsverteidigung und das Gegenpressing nennt er dabei ausdrücklich. „Das sind Abläufe und Mechanismen, die noch greifen müssen“, sagt der Trainer. Dafür brauche es Zeit und möglichst viele gemeinsame Trainingseinheiten und Spiele.
Neuland für einige SpielerDie Trainingswoche nutzte der VfR entsprechend zur Analyse. Die Partie gegen Freiburg II wurde aufgearbeitet, die Mannschaft setzte sich mit den positiven wie auch den verbesserungswürdigen Punkten auseinander. Dabei sei auch deutlich geworden, dass die Regionalliga im Vergleich zur Oberliga neue Anforderungen mit sich bringt.
Für einige Spieler ist diese Erfahrung besonders wertvoll. „Wir haben Jungs drin, für die das absolutes Neuland ist“, erklärt Molinari. Einige seiner Akteure absolvierten gegen Freiburg II ihr erstes Regionalligaspiel überhaupt. Entsprechend müsse sich die Mannschaft Schritt für Schritt an das Niveau, die Intensität und die Erfahrung der Gegner gewöhnen.
Es geht nach HessenDie nächste Gelegenheit dazu gibt es beim TSV Steinbach Haiger. Der kommende Gegner gehört seit Jahren zu den etablierten Mannschaften der Regionalliga und belegte in der vergangenen Saison einen Platz unter den besten fünf. Auch zum Auftakt zeigte der TSV Steinbach Haiger seine Qualität und holte beim SV Sandhausen einen Punkt. Molinari erwartet eine „Regionalliga-Topmannschaft“. Steinbach sei „absolut gefestigt“, verfüge über viel Qualität und Erfahrung und agiere sehr abgeklärt. Für den VfR wird es entsprechend eine anspruchsvolle Aufgabe.
Die Aalener sollen deshalb trotzdem nicht von ihrem Weg abweichen. „Wir können und dürfen uns nicht verstecken“, betont Molinari. Seine Mannschaft müsse mutig und flexibel auftreten und versuchen, auch in Steinbach ihr eigenes Spiel auf den Platz zu bringen.
Lesen Sie hier: Den ausführlichen Gegnercheck
Ob das am Ende zum ersten Saisonsieg reicht, ist für den Trainer dabei zunächst zweitrangig. Entscheidend sei die Entwicklung. „Es wird spannend zu sehen, ob wir es schaffen, dass wir auch in Steinbach über weite Strecken unser Spiel auf den Platz bekommen“, sagt Molinari.Personell kann der VfR die Aufgabe mit guten Voraussetzungen angehen. Alle Spieler sind fit. Der VfR Aalen kann damit mit Selbstvertrauen, aber auch mit der nötigen Demut in die Partie gehen. Das 1:1 gegen Freiburg II hat gezeigt, dass die Mannschaft in der neuen Liga angekommen ist.
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