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WhatsApp-Betrug: Deutsche verlieren im Schnitt 1.180 Euro

Дата публикации: 01-06-2026 08:13:00

Eine harmlose WhatsApp-Nachricht kann teuer werden: Laut Kaspersky verlieren Betrugsopfer in Deutschland im Schnitt rund 1.180 Euro. Besonders gefährlich ist, wie schnell die Maschen funktionieren – oft reichen wenige Minuten.

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Betrug bei WhatsApp & Co. trifft Deutschland am härtesten

Betrug bei WhatsApp kann schmerzhaft sein – offensichtlich besonders für Deutsche, denn sie verlieren weltweit am meisten.

Foto: COMPUTER BILD (KI generiert)

Eine harmlose WhatsApp-Nachricht kann teuer werden: Laut Kaspersky verlieren Betrugsopfer in Deutschland im Schnitt rund 1.180 Euro. Besonders gefährlich ist, wie schnell die Maschen funktionieren – oft reichen wenige Minuten.

Betrug per WhatsApp, SMS oder Facebook wird immer professioneller – und trifft Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland besonders hart. Laut einer neuen

Kaspersky-Studie

verlieren Betroffene hierzulande im Schnitt rund 1.180 Euro pro erfolgreichem Angriff. Das ist fast doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt.

Betrug passiert sehr schnell

Besonders gefährlich: Viele Betrugsfälle laufen extrem schnell ab. In Deutschland führten 44 Prozent der erfolgreichen Angriffe bereits innerhalb von 30 Minuten zum Verlust von Geld oder persönlichen Daten. Jeder Siebte weltweit gab sogar an, dass der Betrug in weniger als fünf Minuten abgeschlossen war.

Die Angriffe beginnen meist harmlos: eine Paketbenachrichtigung, eine angebliche Bankwarnung, eine Nachricht von einem vermeintlichen Familienmitglied oder ein Link zu einem bekannten Online-Shop. Laut Studie zählen WhatsApp, SMS/iMessage und Facebook zu den häufigsten Einstiegskanälen.

Auch künstliche Intelligenz (KI) spielt offenbar eine wachsende Rolle. In Deutschland gehen 74 Prozent der Betroffenen davon aus, dass beim Angriff auf sie KI eingesetzt wurde – etwa durch überzeugendere Texte, synthetische Stimmen oder

Deepfake

-Inhalte.

So schützen Sie sich

Reagieren Sie nicht sofort auf Nachrichten, die Druck machen oder schnelle Zahlungen verlangen. Prüfen Sie den Absender über einen zweiten Kanal, etwa durch einen direkten Anruf oder über die offizielle Website des Anbieters. Klicken Sie keine Links in verdächtigen Nachrichten an und geben Sie darüber keine persönlichen Daten preis.

Für Familien kann ein gemeinsam vereinbartes Codewort helfen, wenn angeblich ein Angehöriger in Not ist. Außerdem sollten User starke, unterschiedliche Passwörter verwenden und die

Zwei-Faktor-Authentifizierung von WhatsApp

aktivieren.

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