Business-Konten gelten als vertrauenswürdig. Doch laut einer neuen Studie stammen 60 Prozent riskanter WhatsApp-Chats von ihnen.
Die meisten WhatsApp-Scams kommen über Business-Konten.
Foto: Meta, COMPUTER BILD (KI generiert)
Business-Konten gelten als vertrauenswürdig. Doch laut einer neuen Studie stammen 60 Prozent riskanter WhatsApp-Chats von ihnen.
Business-Konten gelten vielen Nutzern und Nutzerinnen als vertrauenswürdig. Doch dieses Vertrauen machen sich Cyberkriminelle zunehmend zunutze. Eine neue Studie von Bitdefender zeigt: Rund 60 Prozent der riskanten WhatsApp-Konversationen stammen von Business-Konten.
Laut den Sicherheitsexperten erhöhen Business-Profile die Glaubwürdigkeit von Nachrichten erheblich. Besonders problematisch: Verifizierungsmerkmale wie der blaue Haken suggerieren vielen Usern zusätzliche Sicherheit.
"Ein Business-Konto oder ein Verifizierungs-Haken sollte nicht als Beweis für die Echtheit eines Kontos verstanden werden. Betrüger nutzen solche Vertrauenssignale gezielt aus, um Misstrauen abzubauen und betrügerische Konversationen wie normalen Kundenservice oder legitime Geschäftsinteraktionen erscheinen zu lassen", erklärt Bogdan Botezatu, Senior Director Threat Research bei Bitdefender. Rund 60 Prozent der riskanten WhatsApp-Chats stammen von Business-Konten. Dabei geben sich die Täter häufig als Mitarbeiter von Unternehmen, Paketdiensten, Banken oder dem Kundenservices aus.
Oft beginnen die
Betrugsmaschenmit einer harmlos wirkenden Nachricht. Angeblich gibt es ein Problem mit einer Lieferung, einem Konto oder einer Zahlung. In anderen Fällen locken die Täter mit Gewinnspielen, Sonderangeboten oder
Jobangeboten. Im weiteren Verlauf versuchen die Kriminellen, ihre Opfer auf gefälschte Websites zu locken oder sensible Daten wie Zugangsdaten, Kreditkarteninformationen oder TANs zu erbeuten.
Die Experten warnen deshalb davor, Business-Konten grundsätzlich zu vertrauen. Zwar werden viele dieser Profile von legitimen Unternehmen genutzt, doch auch Betrüger können entsprechende Konten einrichten oder missbrauchen. Nutzer und Nutzerinnen sollten daher Nachrichten stets kritisch prüfen. So schützen Sie sich:
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