Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken nimmt an diesem Montag um 11 Uhr das Training wieder auf – und präsentiert dabei viele neue Gesichter. Ganze 15 Spieler haben den Verein verlassen.
Saarbrücken · Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken nimmt an diesem Montag um 11 Uhr das Training wieder auf – und präsentiert dabei viele neue Gesichter. Ganze 15 Spieler haben den Verein verlassen.
Torwart Phillip Menzel (links) und Robin Bormuth haben den 1. FC Saarbrücken verlassen. Die FCS-Abwehr steht vor einem Total-Umbruch.
Foto: Andreas SchlichterMächtig viel Bewegung – das dürfte nicht nur das Motto für die Saisonvorbereitung sein, die für den Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken an diesem Montag um 11 Uhr im Ludwigspark beginnt. Mächtig viel Bewegung gab es bisher auch im FCS-Aufgebot – und diese Bewegung scheint auch noch lange nicht zu Ende.
Sage und schreibe 15 Spieler haben den Verein nach der so schwierigen Saison 2025/2026 verlassen, in der man lange im Tabellenkeller festhing und mit Müh und Not den Ligaverbleib festzurrte. Augenfällig dabei insbesondere die Abgänge in der Defensive, wo mit den Torhütern Phillip Menzel, Tim Paterok und Jonas Nickisch sowie den Innenverteidigern Joel Bichsel, Lasse Wilhelm, Sven Sonnenberg und zuletzt auch Robin Bormuth ein radikaler Schnitt gemacht wurde.
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Nun war die Abwehr zuletzt nicht gerade das Prunkstück der Malstatter – 57 Gegentore in 38 Spielen sind für die Ansprüche des Clubs definitiv zu viel gewesen. FCS-Trainer Argirios Giannikis darf daher nun mit Kevin Broll (zuletzt SV Wehen Wiesbaden), Matteo Bignetti (Sturm Graz) und Benjamin Lade (1899 Hoffenheim II) drei neue Torhüter begrüßen.
In der Innenverteidigung wurden mit dem erfahrenen Belgier Siemen Voet aus der Konkursmasse von 1860 München und Mladen Cvjetinovic (zuletzt von Holstein Kiel an Energie Cottbus aufgestiegen) am Freitag zwei potenzielle neue Stammspieler verpflichtet.
In der Offensive stechen zwei neue Namen hervor. Christian Kühlwetter kommt von Jahn Regensburg, hat vor allem beim 1. FC Kaiserslautern und beim 1. FC Heidenheim zu Zweitliga-Zeiten reüssiert und dort mit Florian Pick, letzte Saison die Lebensversicherung des FCS, bisweilen prächtig harmoniert. Am Samstag folgte Stürmer Alexander Staff. Der 18-Jährige wurde aus dem Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt ausgeliehen und gilt als eines der größten deutschen Talente seiner Altersklasse. Als bisher letzter Neuzugang folgte am Sonntag der zentrale Mittelfeldspieler Daniel Gleiber (21), der vom FSV Mainz 05 ausgeliehen wird und für die FSV-Zweite in der Regionalliga in 23 Spielen drei Tore und vier Vorlagen verbuchte.