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Trainigsauftakt im Ludwigspark: Der 1. FC Saarbrücken will „erst mal eine Mannschaft“ werden

Дата публикации: 29-06-2026 17:33:00




Mit 13 Neuzugängen legte der 1. FC Saarbrücken am Montag im Ludwigspark los. Die Kaderplanung ist aber noch nicht abgeschlossen.



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Trainigsauftakt im Ludwigspark Der 1. FC Saarbrücken will „erst mal eine Mannschaft“ werden

Saarbrücken · Mit 13 Neuzugängen legte der 1. FC Saarbrücken am Montag im Ludwigspark los. Die Kaderplanung ist aber noch nicht abgeschlossen.

FCS-Trainer Argirios Giannikis (Mitte, in Schwarz) dirigiert seine Spieler während einer Übung beim Trainingsauftakt.

FCS-Trainer Argirios Giannikis (Mitte, in Schwarz) dirigiert seine Spieler während einer Übung beim Trainingsauftakt.

Foto: Thomas Wieck

Neuer Auftaktort, viele neue Gesichter – der Trainingsauftakt des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Montagvormittag bei schwülen Temperaturen sollte ein Signal zum Aufbruch werden. Die Blau-Schwarzen luden ins Ludwigsparkstadion – und nicht wie in den Vorjahren üblich ins FC-Sportfeld – ein, und rund 800 Fans folgten dem Ruf in den Park. Um 11.25 Uhr betraten die Spieler und das Trainerteam den Rasen und legten mit der ersten Einheit für die neue Saison los – eine Saison, in der quasi alles besser werden muss als zuletzt, wo der FCS bis kurz vor Ende der Runde um den Ligaverbleib zittern musste.

FCS sucht noch Verstärkung in der Verteidigung und Offensive

Die Augen der Fans, die sich mit Würstchen und Kaltgetränken auf der Haupttribüne versammelt hatten, richteten sich vor allem auf die 13 Neuverpflichtungen. „Wir sind sehr froh, dass wir zum ersten Training schon sehr, sehr viele Neuzugänge da haben“, sagte FCS-Sportvorstand Markus Thiele: „Das war auch ein Ziel von uns, dass genau dieser Prozess von Anfang an eingeleitet wird.“ Abgeschlossen sollen die Transferbemühungen aber noch nicht sein. Neben einem weiteren Innenverteidiger soll auch noch eine Verstärkung für die Offensive kommen. Außerdem könnten den Verein neben den bereits feststehenden 16 Abgängen noch weitere Spieler verlassen. Die heißesten Kandidaten dafür sind die Stürmer Patrick Schmidt und Dominic Baumann. „Wir sind da gerade in Gesprächen für die Offensive, weil natürlich da noch ein Überhang da ist“, erklärte Thiele.

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Das sind die Gegner des 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga

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Foto: Swen Pförtner/dpa/Swen Pförtner

Beim ersten Aufgalopp fehlten die aktuell verletzten Abdoulaye Kamara und Elijah Krahn. Krahns Vertrag läuft zum 30. Juni aus. Der Mittelfeldspieler befindet sich zur Reha in Hamburg. „Da muss man einfach mal abwarten, wie sich das Ganze entwickelt“, sagte Thiele. Kamara hingegen hat noch Vertrag bis Juni 2027. „Er ist heute bei einer Untersuchung. Aber wir sind auch schon im Austausch, wie es bei ihm weitergehen soll“, erklärte der Sportvorstand. Mit dem XXL-Umbruch wollen die Verantwortlichen den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. „Das ist ein Prozess jetzt in der Vorbereitung, wo die Jungs sich kennenlernen, wo wir dann auch Gespräche drüber führen: Wo wollen wir hin mit dem Verein?“, erklärte der 44-Jährige.

Pick half bei Kühlwetters Transfer

Zwei, die sich bereits schon bestens kennen und auf denen große Hoffnungen liegen werden, sind FCS-Leistungsträger Florian Pick und sein Kumpel Christian Kühlwetter. Dass „Kühli“ den Weg vom SSV Jahn Regensburg nach Saarbrücken gefunden hat, war auch ein Verdienst von Pick. „Da hatte ich auch schon meine Finger mit im Spiel“, sagte Pick: „Er ist auch ein erfahrener Spieler, jemand, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, der immer eine gewisse Ruhe hat und immer gut für eine Mannschaft ist.“ Die „besondere Freundschaft“, wie Kühlwetter bestätigt, soll dem FCS wieder mehr Torgefahr verleihen.

Gegen 13 Uhr war die erste Einheit beendet. Der erste Eindruck? „Sehr, sehr schön, muss ich sagen. Auch für die Fans“, sagte FCS-Trainer Argirios Giannikis. Doch ob es weitere Trainingseinheiten im Stadion geben wird, ließ der Trainer offen. „Wir haben letztes Jahr auch die Klasse gehalten, weil wir zu Hause auch sehr stark waren. Da gehörte auch ein guter Platz dazu.“ Auch deshalb müsse sehr genau abgewogen werden, ob die Blau-Schwarzen nun häufiger im Stadion trainieren werden. Der Fokus in den kommenden Wochen liege darauf, „fußballfit zu werden, dann die Spielphilosophie zu etablieren, uns kennenzulernen und zu vertrauen. Das sind die Prozesse, die jetzt am wichtigsten sind“, sagte Giannikis: „Bis dahin heißt es erst mal, eine Mannschaft zu werden.“

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