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Nächstes Bosse-Beben beim DFB?

Дата публикации: 08-07-2026 05:00:51

Bundestrainer Jullian Nagelsmann ist schon weg, Geschäftsführer Andreas Rettig geht am Jahresende: Beim DFB ändert sich nach dem erneuten WM-Fiasko personell einiges. Ex-Nationalspieler Thomas Strunz gehen die Umwälzungen aber noch lange nicht weit genug.

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Bundestrainer Jullian Nagelsmann ist schon weg, Geschäftsführer Andreas Rettig geht am Jahresende: Beim DFB ändert sich nach dem erneuten WM-Fiasko personell einiges. Ex-Nationalspieler Thomas Strunz gehen die Umwälzungen aber noch lange nicht weit genug.

Beim DFB müsse nun "alles auf den Prüfstand", forderte der Europameister von 1996 gegenüber "Sport Bild".

Rettig, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und auch Nachwuchschef Hannes Wolf seien "Menschen, die noch nie in ihrem Leben Titel gewonnen haben und für Durchschnitt und Mittelmäßigkeit stehen", übte der langjährige Profi des FC Bayern scharfe Kritik an der aktuellen Führungsriege.

Strunz ergänzte: "Das ist der aktuelle DFB. Wenn diese Posten nicht neu besetzt werden, wird auch ein Bundestrainer Jürgen Klopp dauerhaft nichts verändern."

Der 58-Jährige hat auch bereits Kandidaten für die Neubesetzung der Entscheiderposten im Verband im Kopf. "Ich könnte mir unseren Weltmeister-Kapitän von 2014, Philipp Lahm, in der Funktion als DFB-Präsident vorstellen. Durch seine Rolle als Turnierchef der Heim-EM hat er die Erfahrungen, kennt die Strukturen bei DFB und der UEFA."

Als Rettig-Nachfolger schlug Strunz den ehemaligen Bundesliga-Manager Fredi Bobic vor. "Er weiß, wie man arbeiten muss und etwas entstehen lassen kann, was er am Beispiel Eintracht Frankfurt nachdrücklich bewiesen hat."

Plädoyer für DFB-Expertenrat - und Klinsmann-Comeback

Strunz plädierte zudem für die Einführung eines Expertenrats, bestehend aus früheren Nationalspielern mit Erfahrungen als Trainer, Manager oder Berater.

"Wir alle verfügen nachweislich über Kompetenzen und können innovative Ideen einbringen, die dem DFB und unserer Nationalmannschaft helfen können, wieder auf die Beine zu kommen", erklärte der gebürtige Duisburger. "Damit wir wieder stolz auf unsere Nationalelf sein können."

Ex-Bundestrainer Berti Vogts kann sich eine Einbindung von Jürgen Klinsmann beim DFB-Neustart vorstellen. "Für Jürgen sollte seitens des DFB immer eine Tür offenstehen", betonte der 79-Jährige.

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