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Hoeneß schaltet sich in DFB-Debatte ein

Дата публикации: 07-07-2026 08:45:43

Nach dem WM-Fiasko gibt es große personelle Umwälzungen beim DFB, auch in der Verbandsspitze. Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern wirbt dafür, einen ehemaligen Nationalspieler einzubinden.

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Nach dem WM-Fiasko gibt es große personelle Umwälzungen beim DFB, auch in der Verbandsspitze. Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern wirbt dafür, einen ehemaligen Nationalspieler einzubinden.

Gegenüber "Bild" hielt der 74-Jährige ein Plädoyer für Rio-Weltmeister Per Mertesacker, der nach seiner Karriere als TV-Experte tätig ist und bis zu diesem Sommer auch den Nachwuchsbereich des englischen Meisters FC Arsenal leitete.

"Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß. Er ist nie beleidigend und trotzdem kritisch", schwärmte Hoeneß. "Wenn man acht Jahre lang bei Arsenal war, muss man etwas können – und genau das ist es, was wir jetzt brauchen."

Mertesacker, der 2018 seine erfolgreiche aktive Laufbahn beendet hatte, habe "als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen", sagte Hoeneß. "Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt."

Mertesacker steht für DFB-Job "zur Verfügung"

Tatsächlich soll Mertesacker in den Gedankenspielen des DFB eine Rolle spielen. Klar ist bereits, dass zum Jahresende der Posten des Sport-Geschäftsführers frei wird, weil Andreas Rettig seinen Vertrag nicht verlängern wird.

Mertesacker selbst schließt ein Engagement als Verbandsfunktionär nicht aus. "Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung", sagte der 41-Jährige zuletzt im "ZDF".

Die DFB-Auswahl war bei der WM bereits im Sechzehntelfinale an Underdog Paraguay gescheitert. Bundestrainer Julian Nagelsmann nahm daraufhin seinen Hut. Nachfolger soll Jürgen Klopp werden.

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