Hotelbuchung geklaut, Konto geplündert: Kriminelle verschicken derzeit Phishing-Mails mit echten Buchungsdaten. Selbst Hotelname und Reisedaten stimmen.

Achtung: Aufgrund eines Hacks gibt es aktuell Phishing-Nachrichten mit echten Buchungsdaten für Hotels.
Foto: sarayut Thaneerat / Getty Images
Hotelbuchung geklaut, Konto geplündert: Kriminelle verschicken derzeit Phishing-Mails mit echten Buchungsdaten. Selbst Hotelname und Reisedaten stimmen.
Betrüger senden derzeit besonders glaubwürdige
Phishing-Nachrichten an Hotelgäste in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Das Gefährliche dabei: Die Angreifer verfügen über die Buchungsdaten der Betroffenen.
Nach Informationen des IT-Dienstleisters
HotelNetSolutionshaben Unbekannte eine inzwischen geschlossene
Sicherheitslückeausgenutzt und dabei Buchungsinformationen abgegriffen. Mit den erbeuteten Informationen verschicken Kriminelle nun täuschend echte Phishing-Nachrichten. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob eigene Buchungen betroffen sein können.
Den Kriminellen sollen unter anderem Namen von Hotelgästen, Hotelname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Buchungsnummer, An- und Abreisedatum sowie der Gesamtbetrag der Buchung in die Hände gefallen sein. Mit diesen Informationen können Betrüger täuschend echte Nachrichten per E-Mail oder WhatsApp verschicken.
In den Nachrichten behaupten die Gauner beispielsweise, eine Zahlung für den geplanten Hotelaufenthalt sei fehlgeschlagen. Die Opfer werden anschließend aufgefordert, erneut zu bezahlen oder ihre Kreditkartendaten zu hinterlegen.
Wie viele Gäste betroffen sind, ist unklarHotelNetSolutions erklärte, die Schwachstelle am 19. September 2026 bestätigt und geschlossen zu haben. Unklar bleibt bislang, wann genau die Angreifer auf die Daten zugreifen konnten und wie viele Buchungen davon tangiert sind. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang Reservierungen aus dem Zeitraum Januar 2026 bis einschließlich 13. September 2026 als betroffen gemeldet.
So schützen sich HotelgästeWer in diesem Jahr ein Hotel gebucht hat, sollte bei Zahlungsaufforderungen besonders vorsichtig sein:
Dieser Fall zeigt eindrucksvoll: Selbst wenn eine Nachricht korrekte Buchungsdaten enthält, muss sie nicht echt sein. Wer bereits erneut bezahlt hat, sollte versuchen, das Geld über die Bank oder den Zahlungsanbieter zurückzuholen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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