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Von Supermarkt bis Freibad: In Schechingen nahen ereignisreiche Monate

Дата публикации: 17-09-2026 09:00:00

Aufbruchstimmung in Schechingen: Gleich zwei bedeutende Großprojekte werden in der zweiten Jahreshälfte auf die Zielgerade einschwenken.

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Stand: 17.09.2026, 11:00 Uhr

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In den kommenden Wochen und Monaten wird fleißig gearbeitet, um den für Mai nächsten Jahres angesetzten Zeitpunkt für die Wiederöffung des Icotek-Freibads halten zu können. Schechingens Rathauschef Stefan Jenninger zeigt sich optimistisch, dass es klappt.

In den kommenden Wochen und Monaten wird fleißig gearbeitet, um den für Mai nächsten Jahres angesetzten Zeitpunkt für die Wiederöffung des Icotek-Freibads halten zu können. Schechingens Rathauschef Stefan Jenninger zeigt sich optimistisch, dass es klappt. © Christian Nick

Aufbruchstimmung in Schechingen: Gleich zwei bedeutende Großprojekte werden in der zweiten Jahreshälfte auf die Zielgerade einschwenken.

Schechingen. Welche Themen werden das Leben der Menschen in der 2200 Einwohner starken Gemeinde mit dem rot-weiß-blauen Wappen in den nächsten Monaten prägen? Bürgermeister Stefan Jenninger nennt auf Anfrage unserer Redaktion speziell drei große Vorhaben, welche ihn und seine Verwaltung besonders umtreiben. Da wäre zunächst die finanzpolitische Großwetterlage: "Die Rahmenbedingungen machen es uns extrem schwer, unsere Aufgaben der kommunalen Daseinsfürsorge für unsere Bevölkerung zu erfüllen", sagt Jenninger. 

Erfüllen können indes wird die klamme Kommune dank großer Hilfe und Engagements der eigenen Bürger, aber auch vonseiten der benachbarten Gemeinden, das größte Bauvorhaben seit vielen Jahren: Die Freibad-Sanierung wird im zweiten Halbjahr in ihre entscheidende Phase gehen. "Hier geht es nun um die Einhaltung von Zeit- und Kostenrahmen sowie die Vorbereitung des künftigen Betriebskonzepts ab 2027", so der Rathauschef. 

Netto soll endlich gebaut werden

Parallel dazu schwenkt auch das zweite Infrastruktur-Großprojekt endlich auf die Zielgerade ein: Das planungsrechtliche Verfahren für den geplanten Netto-Discounter soll bald abgeschlossen sein – und der Baustart näherrücken. 

Welches Problem Stefan Jenninger heuer bis dato am meisten Sorgen bereitet? "Wenn es auf Bundes- und Landesebene nicht umgehend fundamentale Änderungen geben wird, sind die Kommunen nicht mehr handlungsfähig", klagt der Schechinger Schultes und reiht sich damit ein in die Forderungen zahlreicher Amtskollegen nach einer Reform der Finanzierungsstruktur zwischen Land und Gemeinden. 

Aufbruchstimmung erzeugt

Auch der seit Jahren geplante Netto-Supermarkt mit rund 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie einer Bäckerei mit Terrasse soll 2027 endlich Wirklichkeit werden.

Auch der seit Jahren geplante Netto-Supermarkt mit rund 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie einer Bäckerei mit Terrasse soll 2027 endlich Wirklichkeit werden. © Visualisierung: Böpple GmbH

Und was war im ersten Halbjahr ein besonderer Grund zur Freude? "Dass unser Plan für die Freibad-Sanierung voll aufgegangen ist", bekundet Jenninger. "Sowohl die Ausschreibungen für die Arbeiten waren erfolgreich – und ein großes ehrenamtliches Engagement für den Weiterbetrieb des Freibads spürbar." Er erklärt nicht ohne Stolz: "Hier konnten wir einige Pessimisten eines Besseren belehren und Aufbruchsstimmung erzeugen."

Der Verwaltungschef gibt als Ziel aus, bei den eingangs genannten Infrastrukturprojekten "bis Jahresende ein gutes Stück vorankommen" zu wollen. Und kündigt eine Premiere für Schechingen an: "Wir möchten im Oktober die offizielle Gemeinde-Partnerschaft mit Helpfau-Uttendorf aus Österreich besiegeln." Es wird die erste derartige Verbindung der Kommune sein. 

Ein ungelöstes Problem

Wie werden die LuKIFG-Gelder des Bundes in Schechingen eingesetzt? "Wir teilen die Mittel auf Freibad, Schulhaus-Sanierung und Feuerwehrauto auf", berichtet Jenninger, der die vielfältigen Herausforderungen des demografischen Wandels für "noch stark unterschätzt" hält. Denn: "Unser Durchschnittsalter nimmt zu und die Quote der Erwerbstätigen ab. Dadurch ergeben sich Chancen, wenn sich junge, dynamische Rentner ehrenamtlich engagieren. Aber gleichzeitig nimmt die Last auf den Schultern derjenigen zu, welche den Laden am Laufen halten müssen – und die Finanzierung unserer Infrastruktur wird dadurch auch zunehmend anspruchsvoller."

Und zum Schluss die obligatorische Frage nach einer Örtlichkeit in "seiner" Kommune, die Touristen oder Daheimgebliebene unbedingt besuchen sollten? "Das Marktstüble", sagt Jenninger. Und natürlich: "Ab dem nächsten Jahr wieder unser Freibad." Zur Entspannung lade auch die Bank hinter dem örtlichen Sportplatz mit ihrem "herrlichen Blick auf die Drei Kaiserberge" ein. 

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