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Eschachs Bürgermeister Jochen König für dritte Amtszeit verpflichtet

Дата публикации: 23-09-2026 07:00:00

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Eschachs Rathauschef Jochen König, der Ende Juni mit 71 Prozent wiedergewählt worden war, für seine dritte Amtsperiode verpflichtet.

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Stand: 23.09.2026, 09:00 Uhr

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Mit sportlichen Grüßen: Landrat Dr. Joachim Bläse (links) hatte für den im Juni wiedergewählten Eschacher Bürgermeister Jochen König (Zweiter von rechts) einen Fußball als Präsent im Gepäck.

Mit sportlichen Grüßen: Landrat Dr. Joachim Bläse (links) hatte für den im Juni wiedergewählten Eschacher Bürgermeister Jochen König (Zweiter von rechts) einen Fußball als Präsent im Gepäck. © Gemeindeverwaltung

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Eschachs Rathauschef Jochen König, der Ende Juni mit 71 Prozent wiedergewählt worden war, für seine dritte Amtsperiode verpflichtet.

Eschach. Bürgermeister Jochen König, der Ende Juni ohne Gegenkandidat mit 71,7 Prozent wiedergewählt worden war, wurde im Rahmen der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause offiziell für sein Amt wiederverpflichtet. Damit beginnt nun auch formell seine dritte Amtszeit.

Die Verpflichtung nahm Gemeinderat Markus Späth vor. In seiner Laudatio würdigte er das Engagement Königs und blickte auf die zentralen Projekte der vergangenen Jahre zurück. Speziell der persönliche Kontakt zu den Menschen und zu denjenigen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde engagieren, habe für den Rathauschef stets einen hohen Stellenwert.

Dank auch an die Ehefrau

Persönliche Worte richtete Späth als erster stellvertretender Bürgermeister anschließend auch an Königs Ehefrau Heike, der er dafür dankte, dass sie ihren Mann bei der Ausübung seines Amts seit vielen Jahren unterstütze und dabei häufig auf gemeinsame Abendstunden und Wochenenden verzichten müsse. Späth überreichte ihr im Namen der Gemeinde ein Präsent.

Im Anschluss ergriff Landrat Dr. Joachim Bläse das Wort: Das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger sei in den vergangenen 16 Jahren Königs Antrieb gewesen und werde es, davon zeigte sich Bläse überzeugt, auch in den kommenden acht Jahren bleiben. Der Landrat bezeichnete König als sehr erfahrenen Verwaltungsexperten, der auch im Kreis seiner Bürgermeisterkollegen hohe Wertschätzung genieße.

Auch Bläse verwies auf die zahlreichen Projekte, die während Königs Amtszeit angestoßen und umgesetzt worden seien. Dass für viele dieser Maßnahmen erhebliche Fördermittel nach Eschach geflossen sind, sei auch auf Königs Netzwerk und seine guten Kontakte zu den zuständigen Stellen zurückzuführen.

Zusammenarbeit immer wichtiger

Mit Blick auf die kommenden Jahre betonte Bläse zugleich die zunehmende Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Herausforderungen für die Kommunen würden nicht geringer. Vielmehr nähmen die Aufgaben stetig zu, während gleichzeitig die finanziellen Spielräume immer enger würden. Für den wiedergewählten Verwaltungschef hatte der Landrat einen ledernen Fußball im Gepäck. 

In seiner Ansprache betonte Jochen König, seine Erfahrung und seine Kontakte weiterhin konsequent für Eschach einsetzen zu wollen. Einen Schwerpunkt legte er auf die gemeinsame Verantwortung von Bürgermeister und Gemeinderat: Unterschiedliche Auffassungen und auch kontroverse Diskussionen gehörten zur kommunalen Demokratie. Nach einer getroffenen Entscheidung müsse jedoch das Wohl der Gemeinde im Mittelpunkt stehen.

Zusammen Prioritäten setzen

Angesichts der finanziellen Situation werde es künftig noch stärker darauf ankommen, gemeinsam Prioritäten zu setzen. Pflichtaufgaben, der Erhalt der Infrastruktur sowie notwendige Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit müssten Vorrang haben. Nicht alles Wünschenswerte werde finanzierbar sein.

„Es geht nicht um Einzelne. Es geht um Eschach“, fasste König den Anspruch für seine dritte Amtszeit zusammen. Und mit Blick auf die kommenden acht Jahre fügte er hinzu: „Ich verspreche keine Wunder. Aber ich verspreche Erfahrung, Einsatz, Verlässlichkeit, klare Entscheidungen – und weiterhin verdammt viel Herzblut für unsere Gemeinde."

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