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KI im Job: Jeder 4. Berufstätige der Gen Z ist darauf angewiesen

Дата публикации: 04-09-2026 10:02:00

Künstliche Intelligenz wird im Job immer wichtiger – besonders für junge Beschäftigte. Eine Befragung zeigt, wie stark sich die Generationen bei der Nutzung unterscheiden.

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Künstliche Intelligenz wird im Job immer wichtiger – besonders für junge Beschäftigte. Eine Befragung zeigt, wie stark sich die Generationen bei der Nutzung unterscheiden.

Für 2026 zeigt sich: 27 Prozent der Beschäftigten aus der Generation Z geben an, ihren aktuellen Job ohne KI-Tools nicht erledigen zu können. Bei den Millennials liegt der Anteil bei 22 Prozent, bei der Generation X bei 16 Prozent und bei den Babyboomern bei 10 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg beträgt der Wert in Deutschland 19 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Befragung des Personaldienstleisters Randstad Deutschland, der die Ergebnisse in einer Pressemitteilung veröffentlicht hat.

Junge Beschäftigte setzen im Job stärker auf KI

„Dass jüngere Beschäftigte KI selbstverständlicher in ihren Arbeitsalltag integrieren als ältere Generationen, überrascht wenig. Sie sind mit digitalen Technologien aufgewachsen und nutzen neue Anwendungen häufig schneller und intensiver“, erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin von Business Innovation & Concepts bei Randstad Deutschland.

Immer mehr Tätigkeiten werden inzwischen von künstlicher Intelligenz unterstützt. Dadurch hängt die tägliche Arbeit in vielen Bereichen zunehmend von digitalen Anwendungen ab. „So wie viele Jobs heute ohne Einsatz eines Computers undenkbar erscheinen, werden in Zukunft auch einige Jobs ohne KI nicht mehr erledigt werden können“, sagt Wißfeld.

Auch KI-Forscher Peter Buxmann erwartet, dass künstliche Intelligenz schon bald so selbstverständlich zum Alltag gehört wie das Internet. Besonders Berufe mit digital erstellbaren Ergebnissen könnten sich stark verändern. „KI wird immer besser werden, dafür werden die führenden US-amerikanischen Anbieter sorgen“, so Buxmann.

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Laut der Befragung greifen Beschäftigte der Baby-Boomer-Generation im Arbeitsalltag weniger auf KI zurück. (Symbolbild)

Laut der Befragung greifen Beschäftigte der Baby-Boomer-Generation im Arbeitsalltag weniger auf KI zurück. (Symbolbild) Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Deutschland hinkt bei KI-Nutzung im Job hinterher

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland laut der Befragung von Randstad mit 19 Prozent nur knapp vor Frankreich und Tschechien mit jeweils 18 Prozent. Polen kommt auf 30 Prozent, Norwegen auf 31 Prozent, die Schweiz auf 40 Prozent und Luxemburg auf 41 Prozent. Den höchsten Anteil innerhalb der Befragung erreicht Indien mit 48 Prozent.

Gerade bei Indiens junger Generation wächst die Angst vor Jobverlust, weil künstliche Intelligenz vor allem in der IT-Branche zahlreiche Aufgaben übernehmen könnte, berichtet die „Frankfurter Allgemeine“. Ohne bessere Bildung und einen besseren Zugang zu moderner Technik könnte KI die soziale Ungleichheit im Land weiter verschärfen.

Die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz führt laut Susanne Wißfeld jedoch nicht automatisch zum Ende menschlicher Arbeit. „Entscheidend ist, wie menschliche Fähigkeiten, die nicht durch KI ersetzt werden können, mit den Möglichkeiten dieser Technologie zusammenwirken“, betont sie.

Viele Menschen befürchten, dass Künstliche Intelligenz negative Folgen für ihren Job haben könnte. (Symbolbild)

Viele Menschen befürchten, dass Künstliche Intelligenz negative Folgen für ihren Job haben könnte. (Symbolbild) Imago / Christian Ohde
KI könnte den Lohndruck für Beschäftigte verstärken

Die Befürchtung ist dennoch groß, dass der zunehmende Einsatz von KI zu sinkenden Löhnen in zahlreichen Beschäftigtengruppen führen könnte. Laut einer ifo-Umfrage erwarten 40 bis 50 Prozent der rund 3000 befragten Unternehmen sinkende Gehälter, besonders bei Berufseinsteigern mit Fach- oder Hochschulabschluss.

Beschäftigte ohne akademischen Abschluss gelten ebenfalls als gefährdet, während steigende Löhne vor allem für erfahrene Hochschulabsolventen erwartet werden. Besonders betroffen könnten Berufe mit starkem KI-Einsatz sein, etwa in der IT, Unternehmensorganisation und bei unternehmensnahen Dienstleistungen.

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