Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Depot-Absicherungen im Test: Mit diesen Strategien können Sie Ihr Depot stabilisieren

Дата публикации: 05-03-2026 13:07:19

Aktien­anlagen sind beliebt wie nie – doch die Sorge vor Kurs­stürzen ist immer mit im Spiel. Wir haben vier Strategien getestet, mit denen Sie Ihr Depot absichern können.

Основное содержимое страницы с новостью.

Niemand weiß, wann ein neuerlicher Crash die Welt­börsen trifft. Und wie lange dann die Erholung dauern würde. Umso wichtiger, das eigene Depot für mögliche Krisen zu rüsten. Wir haben daher vier Stabilisierungs­strategien untersucht. Im Test waren drei bekannte Methoden („Gleitende Durch­schnitte“, „Relative Stärke“ und „Volatilitäts­bänder“) und eine von uns selbst entwickelte Strategie („Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg“). Wir stellen die Strategien ausführ­lich vor und zeigen, wie sie sich historisch geschlagen haben. Unser Test-Fazit: Mit einigen der Methoden ließ sich das Risiko deutlich reduzieren – und teil­weise sogar die Performance des MSCI World über­treffen.

Mit der richtigen Strategie brauchen Sie einen Crash nicht zu fürchten

Thomas Krüger, Finanz­analyst Stiftung Warentest und Entwickler der „Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg“-Strategie

Depot-Absicherungs­strategien – warum sich unser Test für Sie lohnt
Vier Strategien gegen die Krise

Die Stiftung Warentest hat vier verschiedene Stabilisierungs­strategien für Sie untersucht. Die von uns entwickelte Strategie „Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg“ und die klassischen Börsen­strategien „Gleitende Durch­schnitte“, „Relative Stärke“ und „Volatilitäts­bänder“.

Test­ergeb­nisse

Mithilfe unserer Tabellen können Sie anhand von historischen Simulationen und verschiedenen Para­metern nach­voll­ziehen, welche Strategie am besten abge­schnitten hat.

Aktuelle Daten

Wir aktualisieren jeden Monat die Daten für die einzelnen Strategien. Daher lohnt sich der Abschluss einer Flatrate: So können Sie stets nach­voll­ziehen, wie es gerade läuft – und welche Strategie am besten funk­tioniert.

Heft­artikel als PDF

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf das PDF des Artikels aus Stiftung Warentest Finanzen 2/26.

Depot-Absicherungen im Test Mit diesen Strategien können Sie Ihr Depot stabilisieren freischalten

Wer Aktien kauft, muss mit Risiken umgehen

Anle­gerinnen und Anleger mit Aktien, Fonds und ETF müssen mit Kurs­schwankungen rechnen. Das gilt auch für diejenigen, die der Empfehlung der Stiftung Warentest folgen und in global breit gestreute 1.-Wahl-ETF investieren. In der Vergangenheit gab es Einbrüche von bis zu 60 Prozent. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2 000 dauerte es über 13 Jahre, bis sich der Welt­index voll­ständig erholt hatte. Wer lang­fristig investiert und diese Risiken aushalten kann, fährt mit Buy-and-Hold meist am besten: den ETF durch­gängig halten und alle Schwankungen aussitzen. Trotz mehrerer schwerer Krisen lag die lang­jährige Durch­schnitts­rendite des MSCI World bei rund acht Prozent pro Jahr.

Rendite­chancen bewahren, Risiken reduzieren

Aber was machen diejenigen, die nicht so viel Risiko eingehen möchten oder können? Die naheliegendste Lösung ist, den Aktien­anteil im Depot dauer­haft zu verringern. Wer beispiels­weise rund 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Tages­geld hält, trägt nur ungefähr die Hälfte des Aktienrisikos.

Um heraus­zufinden, ob es möglich ist, Rendite­chancen hoch­zuhalten und trotzdem Risiken zu verringern, haben wir vier Stabilisierungs­strategien analysiert – regelbasierte Vorgehens­weisen, die versuchen, systematisch auf Markt­bewegungen reagieren.

Alternative für Bequeme: Risiko­steuerung mit dem Pantoffel-Portfolio

Für alle, die den Aufwand scheuen, der mit den Absicherungs­strategien verbunden ist, bleibt unser bewährtes Pantoffel-Portfolio das Mittel der Wahl. Mit einem Pantoffel-Portfolio steuern Sie die mögliche Fall­tiefe Ihres Portfolios, indem Sie den Aktien­anteil von vornerein nied­riger ansetzen, beispiels­weise auf 50 Prozent Ihres Depot­wertes. Auf Abweichungen von dieser Zielgewichtung im Zeit­verlauf reagieren Sie durch anti­zyklisches Umschichten. Anleger kaufen Aktien nach, wenn der Aktien­anteil zu nied­rig wird, und verkaufen, wenn er zu stark gestiegen ist. Der Nachteil: Mit geringerer Aktienquote fallen lang­fristig auch die Rendite­chancen geringer aus.

Der Test­aufwand war enorm

Unsere Unter­suchung zu Absicherungs­strategien hatte es in sich: Der Computer lief wochen­lang heiß, Unmengen von historischen Daten waren zu verarbeiten, viele verschiedene Szenarien durch­zurechnen. Alles für einen guten Zweck: Die für Sie beste Anla­gestrategie für Krisen zu ermitteln.

Statt auf die eigene Bauch-Trefferquote zu bauen, sollten Sie mit über­schaubaren, klaren Regeln arbeiten

Thomas Krüger, Finanz­analyst Stiftung Warentest

So haben wir Depot-Absicherungen getestet

Im Test: Wir analysieren verschiedene Stabilisierungs­strategien für lang­fristige Aktienportfolios, die darauf abzielen, große Kurs­verluste abzu­federn, die Wert­entwick­lung zu glätten und in Krisen­phasen Orientierung zu geben. Dazu simulieren wir auf Basis der historischen MSCI-World-Daten ein selbst­entwickeltes Regel­werk: die Strategie Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg. Zudem drei weit verbreitete Strategien: Gleitende Durchschnitte (MA-Cross), Relative Stärke und Volatilitätsbänder.

Ziel der Analyse

Ziel der Analyse ist nicht, perfekte Para­meter zu finden oder vergangene Muster einfach in die Zukunft fort­zuschreiben, sondern zu prüfen:

  • wie zuver­lässig solche Regeln in historischen Zeiträumen funk­tioniert haben
  • wie robust die Ergeb­nisse sind
  • in welchen Markt­situationen bestimmte Strategien einen Mehr­wert liefern
  • welche Risiken (zum Beispiel verpasste Börsen­anstiege oder hohe Umschichtungen) sie im Gegen­zug mit sich bringen.

Dafür haben wir jede Strategie mit systematisch erzeugten Para­meter­kombinationen getestet und deren Ergeb­nisse mit der zugehörigen Benchmark (100 Prozent MSCI World-ETF) verglichen. Zusätzlich unter­suchen wir, wie groß der Anteil „erfolg­reicher“ Para­meter inner­halb einer Strategie ist – also solcher Varianten, die den Benchmark lang­fristig schlagen oder das Risiko deutlich reduzieren.

Verwendete Index­daten und Kosten­annahmen

Die Strategien investieren entweder in einen simulierten MSCI World-ETF oder in ein simuliertes Tagesgeld.

Den MSCI World-ETF berechnen wir auf Basis der historischen Börsen­tags­renditen des MSCI World Total Return Index, also inklusive Dividenden. Wir berechnen die Renditen aus Sicht eines deutschen Anlegers, das heißt bis 1998 in DM, danach in Euro.

In den zuerst veröffent­lichten Simulationen mit Stand 30. November 2025 haben wir mit den Brutto-Renditen ohne weiteren Kosten­abschlag gerechnet. In den Aktualisierungen der Simulationen danach berück­sichtigen wir für die MSCI World-Renditen zusätzlich noch einen jähr­lichen Rendite­abschlag in Höhe von 0,5 Prozent.

Die börsentäglichen Geldmarkt-Renditen berechnen wir auf Basis des Fibor (bis Ende 1998) und des 3-Monats-Euribor (ab 1999). Von den Geldmarkt­renditen ziehen wir keine laufende Kosten ab.

Bei jedem Verkauf oder Kauf unterstellen wir Handels­kosten in Höhe von 0,25 Prozent des Handels­volumen.

Strategie „Dip-Ausstieg & Crash-Einstieg“

Mit dieser Strategie versuchen Anleger, größere Kurs­rück­gänge auszunutzen. Sie steigen bei Rück­setzern an der Börse aus, um nach extrem hohen Einbrüchen wieder einzusteigen. Damit vermeiden sie einen großen Teil des Abschwungs und profitieren von der Erholung nach einem Crash. Für den Fall, dass der Markt sich vorzeitig erholt, also ohne stark abzu­fallen, steigen Anleger ebenfalls wieder ein.

Funk­tions­weise: Wir verfolgen laufend, ob und wie stark der Aktienmarkt unter einem vorigen Höchst­stand liegt („Drawdown“).

Es gibt zwei Grenzen:

  • Dip-Ausstiegs­schwelle: Ab diesem Drawdown wird voll­ständig verkauft.
  • Crash-Einstiegs­schwelle: Ab diesem tieferen Drawdown wird wieder gekauft.
  • Zusätzlich gibt es eine Früh­indikator-Zone, die ein schnel­leres Zurück­kaufen erlaubt, falls sich der Markt vorzeitig erholt. In unseren Simulationen liegt diese Schwelle bei einem Prozent­punkt über der jeweiligen Dip-Ausstiegs­schwelle.
Volatilitäts­bänder-Strategie

Mit dieser Strategie wird die Aktienquote abhängig von der Schwankungs­intensität des Marktes gesteuert. Hohe Volatilität soll Risiko signalisieren, nied­rige Volatilität eine stabilere Markt­phase.

Funk­tions­weise: Aus logarithmierten Tages­renditen wird eine gleitende historische Volatilität berechnet. Die Strategie arbeitet mit einer Hysterese (untere und obere Schwelle), um unnötige Hin-und-Her-Wechsel zu vermeiden. Ein persistenter Zustand sorgt dafür, dass zwischen Ereig­nissen das Signal stabil bleibt.

Wir haben die Strategie für zwei rollende Zeit­fenster getestet: 20 Tage und 60 Tage. Fokus in dieser Veröffent­lichung liegt auf 20 Tage.

Es gibt zwei Schwell­werte:

  • Austritts­schwelle: steigt die Volatilität darüber, wird verkauft (Risiko­abbau)
  • Eintritts­schwelle: fällt die Volatilität darunter, wird gekauft (Risikoneu­aufbau)
Gleitende-Durch­schnitte-Strategie

Diese Trend­folgestrategie setzt darauf, dass Kurs­bewegungen Trends entwickeln. Das Über­kreuzen zweier gleitender Durch­schnitte (Eng­lisch: Moving Average, oder kurz MA) gilt als Richtungs­wechsel.

Funk­tions­weise: Es werden zwei gleitende Durch­schnitte der Wert­entwick­lungs­zeitreihe berechnet:

  • Kurz­frist-MA: (simpler) gleitender Durch­schnitt über ein kürzeres Zeit­fenster
  • Lang­frist-MA: (simpler) gleitender Durch­schnitt über ein längeres Zeit­fenster

Die Regeln:

  • Kauf, wenn der kurz­fristige Durch­schnitt von unten über den lang­fristigen steigt („Goldenes Kreuz“)
  • Verkauf, wenn der kurz­fristige Durch­schnitt von oben unter den lang­fristigen fällt („Todes­kreuz“)
  • Zwischen den Kreuzungen bleibt das Signal konstant („Trend folgt Trend“)
Relative-Stärke-Strategie

Diese Strategie misst die relative Stärke des Aktienmarktes gegen­über dem risikolosen Tages­geld über ein festes rollierendes Zeit­fenster. Für jedes Datum wird berechnet, wie stark der Aktienmarkt im gewählten Zeitraum im Vergleich zum Cash abge­schnitten hat. Wir haben die Strategie für zwei rollierende Zeit­fenster (10 Jahre und 5 Jahre) getestet. Fokus dieser Veröffent­lichung liegt auf 5 Jahre.

Funk­tions­weise: Aus dieser rollierenden Outperformance werden zwei Schwellen­werte abge­leitet:

  • Verkauf-Schwelle: Wenn der Aktienmarkt über das Fenster deutlich besser als Cash abge­schnitten hat (zum Beispiel +20 Prozent), wird die Position verkauft
  • Kauf-Schwelle: Wenn der Aktienmarkt über das Fenster deutlich schlechter als Cash abge­schnitten hat (zum Beispiel –10 Prozent), wird eine Kauf-Position aufgebaut

Der Zustand („Kauf“ oder „Verkauf“) bleibt erhalten, bis die Gegen-Schwelle erreicht wird. Im Gegen­satz zum „Resetting Cycle“-Ansatz wird das Fenster nicht zurück­gesetzt, sondern immer kontinuierlich weitergerollt. Dadurch reagiert die Strategie glatter und ist über lange Aufwärts­phasen stabiler.

Mehr zum Thema

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Risiken bei Aktien und Fonds: Wie Sie Ihr Depot vor Kursstürzen schützen013.8720-03-2025
2Börsenturbulenzen: Wie Sie jetzt Ihr Depot richtig aufstellen013.9612-03-2026
3Banksparpläne im Test: Vermögen aufbauen – sicher und in Raten013.5816-07-2025
4Sparpläne: Für jeden die passende Strategie016.5319-07-2023
5Pantoffel-Portfolio mit Beimischung: Reicht der MSCI World? Mehr Chancen für Ihr Depot020.618-08-2026
6Nachhaltige Fonds und ETF: Grün anlegen in zwei Varianten011.527-03-2026
7Entnahmeplan mit ETF: Mit dem Pantoffel-Portfolio die Rente aufpeppen014.6217-07-2026
8Pantoffel-Portfolio aufbauen: Welche Anlagen für Sicherheit im Depot sorgen027.0304-07-2025
9Gendergerechtigkeit in der Geldanlage: Frauen im Fokus von Fonds014.3917-09-2025
10Anlegen in Krisenzeiten: Was mache ich, wenn es kracht019.0117-04-2026

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 12.9. Источник: www.test.de.