Am Donnerstag öffnen sich die Türen für das diesjährige Open Air Frauenfeld, welches vom 9. bis zum 11. Juli über die Bühne geht. Fans freuen sich auf Auftritte von Don Toliver, Sido oder Ken Carson. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen von A wie Alkohol bis Z wie Zelt-Depot-System zusammengefasst.

Bild: Niklas Thalmann

Bild: Belinda Schmid
Ein Drink gehört zum Festival dazu. Vielleicht auch mehr als einer. Aber für den Alkoholkonsum am Open Air Frauenfeld (OAF) gibt es strikte Richtlinien: Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gilt Alkoholverbot. Jugendlichen unter 18 Jahren ist der Konsum von Spirituosen und Mischgetränken strikt untersagt. Im Zweifelsfall muss beim Getränkekauf eine Identitätskarte vorgewiesen werden.
Eigene Getränke können aufs Campinggelände, allerdings ist die Menge auf drei Liter beschränkt. Glasflaschen sind verboten, Aludosen erlaubt. Gäste dürfen eine Halbliter-PET-Flasche aufs Festivalgelände mitnehmen. Auf dem Festivalgelände stehen kostenlos Trinkwasserstationen zur Verfügung,

Bild: Arthur Gamsa
Um aufs Festivalgelände zu kommen, müssen die Tickets am Eingang gegen einen Festivalbändel umgetauscht werden. Mit einem angelegten Festivalbändel kann das Festival- und Campinggelände jederzeit verlassen und wieder betreten werden.

Bild: Arthur Gamsa
Die Ersten am Festival sind die «Earlybirds» und die «VIPs». Sie dürfen am Donnerstag, 9. Juli, ab 8 Uhr aufs Gelände, um sich einzurichten. Es gibt die Campingplätze C und D, einen Parkplatz für Wohnmobile und das «Comfort» Camping. Dieses bietet den Festivalbesuchern ein entspanntes Anreisen, denn die bereits vorab aufgebauten Zelte können direkt bezogen werden. Beim «Comfort» Camping gibt es verschiedene Möglichkeiten: Diese reichen von einem aufgebauten Zelt bis hin zum Zelt mit echten Betten. Falls gewünscht, können beim «Comfort» Camping unter anderem Campingstühle oder Schlafsäcke dazugebucht werden.

Bild: Tobias Garcia
Das OAF-Erlebnis auf Social Media posten oder mit Freunden und Familie teilen, gehört einfach dazu. Aber Drohnen müssen zu Hause bleiben. Professionelle Foto- und Videoaufnahmen sind nur im Campingbereich erlaubt. Aber kleine Digicams und Smartphones dürfen natürlich auch auf dem Festivalgelände benutzt werden.

Bild: Belinda Schmid
Aus Naturschutzgründen dürfen OAF-Gäste nicht in der Thur baden, aber es gibt einen ausgeschilderten Badeplatz an der Murg. In der Migros-Filiale auf dem Festivalgelände gibt es ausserdem gekühlte Getränke. Trinkwasserstellen auf dem Festivalgelände sind zudem gekennzeichnet.

Bild: Andrea Stalder
Bei so vielen Eindrücken wie während des Open Airs ist die Aufmerksamkeit schnell anderswo. Und schon ist das Handy, die Uhr oder das Portemonnaie aus der Hosentasche gefallen. Wer etwas findet, kann es beim Fundbüro abgeben. Die Fundstücke werden nach dem Festival ans städtische Fundbüro beim Polizeiposten Frauenfeld übergeben.

Bild: Andrea Stalder
Bargeld braucht es am OAF nicht. Die Einkäufe an sämtlichen Food- und Getränkeständen, Bars und Nonfoodständen können mit EC- oder Kreditkarte beglichen werden. Folgende Zahlungsmittel werden akzeptiert: Apple Pay, Mastercard, Maestro, Postfinance, Samsung Pay, SwatchPAY!, TWINT, Visa und V Pay.

Bild: Andrea Stalder
Das Festivalgelände ist grundsätzlich rollstuhlgängig. Für Gäste mit Handicap gibt es barrierefreie Toiletten, eine rollstuhlgängige Tribüne mit Sicht auf die Hauptbühnen und einen speziellen Campingbereich. Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer dürfen eine Begleitperson mitnehmen. Die Begleitperson erhält entsprechend der gekauften Ticketkategorie ein Gratisticket.

Bild: Andrea Tina Stalder
Wer auf dem Laufenden bleiben will, folgt @openairfrauenfeld in den sozialen Netzwerken. Die Veranstalter informieren die Besucherinnen und Besucher via Instagram und Facebook rund um die Uhr übers Wetter und allfällige Notfallmassnahmen. Spannende Hintergrundgeschichten und exklusive News gibt es derweil bei der Thurgauer Zeitung.

Bild: Andrea Stalder
Am Festival sind Drogen verboten. Die Suchthilfe steht Betroffenen auf dem Gelände für Fragen über Alkohol und Drogen zur Verfügung.
Den Auftakt auf der Park Stage macht am Donnerstag Kiarababa. Weitere grosse Namen im Line-up vom Donnerstag sind UFO361, Sido oder Yeat. Am Freitag performen SSIO, Gunna, Don Toliver oder BHZ. Am Samstag können sich die Festivalbesucherinnen und -besucher unter anderem auf Rin, Ken Carson oder Ski Mask freuen.

Bild: Belinda Schmid
Die Festival-Eindrücke müssen festgehalten werden. Wem ein leerer Handy-Akku droht, kann sich für 21 Franken plus 15 Franken Depot für die gesamte Dauer des Festivals eine Powerbank ausleihen, um das Smartphone unterwegs zu laden. Es wäre also kein Gang in die Innenstadt notwendig.

Bild: Andrea Stalder
Besucherinnen und Besucher bis 16 Jahre dürfen nur mit einer schriftlichen Bestätigung ihrer Eltern ans Festival. Kinder bis einschliesslich 12 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt, dürfen das Gelände aber nur in Begleitung einer erwachsenen Person betreten. Gewisse Bereiche sind erst ab 18 Jahren zugänglich.

Bild: Tobias Garcia
Musikfestivals sind für ihre Abfallberge am Tag danach bekannt. Das OAF bittet Besucherinnen und Besucher, die Entsorgungsmöglichkeiten auf dem Gelände zu nutzen. Für leere E-Zigaretten und Vapes gibt es auf dem Gelände zudem kostenlose Abgabestellen.

Bild: Andrea Stalder
Das Campinggelände ist grundsätzlich von Donnerstag, 9. Juli um 8 Uhr bis Sonntag, 12. Juli 2026 um 12 Uhr geöffnet. Das gilt allerdings nur für Besitzerinnen und Besitzer von Early-Bird-Tickets und VIP-Tickets. Alle anderen Gäste mit einem 3-Tages-Ticket erhalten am Donnerstag ab 10 Uhr Zugang zum Campinggelände.

Bild: Niklas Thalmann
Detaillierte Pläne gibt es auf der Website www.openair-frauenfeld.ch.

Bild: Andrea Tina Stalder
Nach dem Kauf eines OAF-Tickets gelangen die Gäste durch das Vorzeigen und Scannen des QR-Codes auf das Gelände.

Bild: Tobias Garcia
Kein Codewort, aber einen Notfallbutton: In der OAF-App gibt es einen Knopf für Notfälle. Der Anruf wird dann direkt an die Sicherheitszentrale weitergeleitet und Betroffene erhalten Hilfe. Die Veranstalter versprechen zudem psychologische Unterstützung, die bei jeglichen Vorfällen in Anspruch genommen werden kann. Wer Hilfe braucht, kann sich bei der Sanität melden.

Bild: Belinda Schmid
Die Jugendsprache mag für ältere Generationen unverständlich sein. Aber Entwarnung: Wer mit «Alte» oder «Digga» angesprochen wird, muss sich keinesfalls unangenehm berührt fühlen. Beide Slang-Ausdrücke können mit «Kumpel» gleichgesetzt werden. Ähnliches gilt für «Bro» oder «Bre», das keineswegs nur für den biologischen «Bruder» verwendet wird. Wenn jemand auf dem Festivalgelände davon spricht, «lost» zu sein, heisst das lediglich, sie oder er hat sich verlaufen. Bei dem Wort «Aura» bezieht man sich auf die persönliche Ausstrahlung oder den Status. Und das Wort «slay» steht für Bewunderung. Sprich, wenn jemand selbstbewusst aussieht oder handelt.

Bild: Belinda Schmid
Plüschtiere sind erlaubt, aber für Hund, Katze und Co. sind Musikfestivals eine Qual. Die Veranstalter bitten Gäste daher, ihre Haustiere zu Hause zu lassen.

Bild: Andrea Stalder
OAF-Fans können den Beginn des Festivals kaum erwarten. Die Anreise ist mit dem ÖV möglich. Und die Besucherinnen und Besucher können von 20 Prozent Rabatt auf das Zugticket profitieren. Und damit die Gäste nicht in der brütenden Hitze oder im strömenden Regen vom Bahnhof aufs Festivalgelände spazieren müssen, stehen Shuttlebusse zur Verfügung. Die Anreise ist auch mit dem Auto möglich, man nehme die Ausfahrt «Frauenfeld West» auf der Autobahn A7. Wer ein VIP-Ticket hat, wählt die Ausfahrt «Frauenfeld Ost».

Bild: Belinda Schmid
Das OAF bietet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Essensangebot, wie es auf der Website heisst. Dieses umfasst bunte Poké Bowls, KEBAO (Asian Style Kebab), Pommes-Kreationen, käsige Spätzle und süsse Churros. Auf dem Gelände gibt es ausserdem eine Migros-Filiale. Coop-Kinder finden eine Einkaufsmöglichkeit ihrer Vorliebe in etwa zehn Minuten Gehdistanz beim Allmend-Center.

Bild:Niklas Thalmann
Die diesjährige Wetterprognose verspricht viel Sonne. Am Donnerstag und Freitag ist es sonnig bis bewölkt mit einer Höchsttemperatur von rund 26 Grad Celsius. Am Samstag und Sonntag wird es dann sehr sonnig und bis zu 29 Grad warm. In diesem Jahr lohnt es sich, viel Sonnencreme, einen Handventilator und Badesachen einzupacken.

Bild: Andrea Stalder
Xenophobie steht für Fremdenfeindlichkeit, also Rassismus. Die Veranstalter schreiben auf der Website klar, dass Gegenstände, Medien und auch Kleidungsstücke mit rassistischem, fremdenfeindlichem, gewaltverherrlichendem oder diskriminierendem Inhalt verboten sind.

Bild: Andrea Tina Stalder
Sport, etwa Yoga, braucht wenig Zubehör und kann nach einer verkaterten Nacht helfen, den Körper wieder in Schwung zu bekommen. Bei den erwarteten hohen Temperaturen lohnt sich wohl ein Sprung in die Murg am meisten. Und wer sich dann nach dem Tanzen vor der Bühne noch fit fühlt, kann einen Spaziergang bis zum letzten Zelt unternehmen.

Bild: Andrea Tina Stalder
Wer ein Zelt mitbringt, bezahlt ein Depot von 20 Franken. Nimmt man es wieder mit nach Hause, gibt es den vollen Betrag zurück. Mit dieser Massnahme möchten die Verantwortlichen die Reduktion von Abfallmengen unterstützen.
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