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Ist die Amazon-E-Mail echt oder Betrug? So finden Sie es heraus!

Дата публикации: 10-07-2026 08:54:00

Rund um den Amazon Prime Day stehen Kunden des Versandhändlers im Fokus von Hackern. So finden Sie heraus, ob eine Amazon-E-Mail wirklich vom Kundenservice kommt oder ob Betrug dahintersteckt.

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Phishing-Gefahr rund um den Prime Day

Ist die Amazon-E-Mail echt oder Betrug? So finden Sie es heraus!

Vorsicht, Phishing: Online-Kriminelle greifen mit angeblichen E-Mails vom Amazon-Kundenservice nach Bank- und Zugangsdaten.

Foto: iStock.com/Just_Super Amazon

Rund um den Amazon Prime Day stehen Kunden des Versandhändlers im Fokus von Hackern. So finden Sie heraus, ob eine Amazon-E-Mail wirklich vom Kundenservice kommt oder ob Betrug dahintersteckt.

Wo Geld ist, da lauern Taschendiebe – die alte Binsenweisheit gilt leider auch fürs Online-Shopping. Vor allem auf die Kundschaft des Versandhändlers Amazon haben es Cyberkriminelle abgesehen – insbesondere rund um hektische Aktionstage wie den heute gestarteten

Prime Day

. Vor allem mit

Phishing-Mails

locken die Trickbetrüger arglose Amazon-Kunden auf

gefälschte Internetseiten

, um ihre Zugangsdaten abzugreifen und damit Zugriff auf ihre Konten zu erhalten. Wie Sie herausfinden, ob eine vermeintliche Amazon-E-Mail wirklich vom Kundenservice kommt, lesen Sie hier.

Amazon-Kundenservice-E-Mail verifizieren

Bei verdächtigen Amazon-Mails gibt es einen simplen, aber sicheren Weg, deren Echtheit zu überprüfen: das Amazon Message Center. In diesem Bereich des Nutzerkontos speichert der Händler jede E-Mail an den jeweiligen Kunden oder die Kundin. Möchten Sie also wissen, ob eine bestimmte Nachricht wirklich vom Versandriesen stammt, führen Sie diese Schritte durch:

  1. Laden Sie das Amazon Message Center und melden Sie sich mit Ihrem Amazon-Konto an. Alternativ klicken Sie auf der Amazon-Webseite auf Konto und Listen, dann auf Message Center.
  2. Daraufhin erscheinen alle Nachrichten, die Sie jemals von Amazon erhalten haben, sortiert nach Datum und Uhrzeit.
  3. Prüfen Sie, ob die fragliche Nachricht hier erscheint. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um eine Fälschung! Sie sollten die Phishing-Mail bei Amazon melden und anschließend löschen.
  4. Zeigen Sie auf Konto und Listen und klicken Sie auf Abmelden.

Amazon-Smishing erkennen

Gefälschte Amazon-SMS sind noch leichter zu erkennen: Da der Versandriese seine Kundschaft eigenen Angaben zufolge niemals per SMS kontaktiert, ist jede solche Kontaktaufnahme garantiert SMS-Phishing – in diesem Fall spricht man von "Smishing". Gleiches gilt für Messenger-Nachrichten per WhatsApp & Co. sowie unaufgeforderte Telefonanrufe. Insbesondere in diesen Fällen sollten Sie sehr skeptisch sein:

  • wenn Amazon nach Zugangsdaten fragt,
  • wenn Amazon zu Zahlungen auffordert (vor allem außerhalb des Shops, etwa per Überweisung),
  • wenn Amazon auf diesem Wege Erstattungen anbietet,
  • wenn Amazon nach der Bankverbindung, Kreditkarteninformationen oder Daten von Geschenkkarten fragt und
  • wenn Amazon einen Fernzugriff auf Ihr Gerät verlangt, etwa durch die Installation einer Software oder App.

Was hilft noch gegen Amazon-Phishing?

Wie bei allen

Phishing-Tricks

gilt auch im Zusammenhang mit Amazon: Antworten Sie niemals direkt auf eine unerwartete Amazon-Nachricht – und klicken Sie vor allem nicht auf ein angehängtes Dokument oder einen Link, um sich darüber bei einer Webseite anzumelden. Das gilt auch für vermeintliche Telefon-Hotlines, in denen Zugangsdaten abgefragt werden. Im Zweifel laden Sie stattdessen die Domain des Anbieters – im Beispiel amazon.de – direkt über das Adressfeld eines Browsers oder öffnen die Amazon-App auf Ihrem Handy. Werden Sie dort nach dem Login nicht direkt mit dem angeblichen Problem aus der vermeintlichen Amazon-Nachricht konfrontiert, handelt es sich dabei um eine Finte.

Spätestens wenn man Bankdaten verlangt, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken schrillen. Der Grund: Amazon fragt niemals in E-Mails, SMS oder per Anruf nach persönlichen Informationen. Auch fordert der Versandhändler nie ohne aktuellen Zusammenhang zur Aktualisierung von Zahlungsinformationen auf.

Um sich speziell vor Phishing-Angriffen bei Amazon zu schützen, befolgen Sie die

Amazon-Hinweise

und aktivieren die

Zwei-Faktor-Authentifizierung

. Von jetzt an müssen Sie künftige Anmeldungen an Ihrem Konto durch einen Freigabelink per E-Mail oder einen SMS-Code autorisieren und sperren auf diese Weise Personen aus, die Ihre Zugangsdaten abgreifen konnten.

Sind Sie auf eine Fake-Mail hereingefallen und haben Daten auf einer verlinkten Webseite, per SMS oder am Telefon verraten, loggen Sie sich unverzüglich auf der

echten Amazon-Webseite

ein und ändern Ihre Zugangsdaten. Wenden Sie sich zusätzlich an den

Amazon-Support

und an Ihre Bank, um beispielsweise eine hinterlegte Kreditkarte zu sperren. Eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle ist empfehlenswert.

So gefährlich ist Amazon-Phishing

Gefälschte E-Mails sind das typische Lockmittel beim Amazon-Phishing. Sie sehen aus, als kämen sie vom Versandhaus selbst – in Wahrheit stammen sie aus den Fälscherwerkstätten von Cyberkriminellen, die auf diesem Weg Identitäten und Zahlungsinformationen ihrer arglosen Opfer abgreifen wollen. Waren betrügerische E-Mails früher leicht an Sprach- und Designschwächen zu erkennen, sind sie inzwischen oft so gut gemacht, dass sie durch alle Sicherheits- und Spamfilter rutschen. Obendrein drohen Gefahren via SMS und Messenger.

Meist gaukeln Fake-Mails

Sicherheitsvorfälle

vor, warnen vor

Konto-Problemen

oder

fehlerhaften Bestellungen

. Solche gefälschten Auftragsbestätigungen, die ihre Opfer mit einer vermeintlich hohen Dringlichkeit zu unüberlegtem Aktionismus verleiten sollen, sind laut Amazon besonders gefährlich. In einem

Blogpost

warnte der Versandhändler, dass gefälschte Auftragsbestätigungen über 50 Prozent aller Betrugsfälle durch Identitätsdiebstahl ausmachen. "Diese unerwünschten Benachrichtigungen beziehen sich oft auf einen Kauf (den du nicht getätigt hast) und fordern dich dazu auf, den Kauf dringend zu bestätigen", so Amazon.

Eines haben die meisten

Amazon-Abzockmaschen

gemeinsam: Sie locken die verschreckten Adressaten über manipulierte Links auf imitierte Amazon-Anmeldeseiten oder in eine falsche Telefon-Hotline. Die dort arglos eingetippten oder ausgeplauderten Zugangsdaten landen dann automatisch bei den Kriminellen, die über entsprechende Formulare oft auch noch versuchen, an Zahlungsdaten und Adressen zu gelangen. Sind diese Informationen erst einmal in fremder Hand, kaufen die Täter problemlos auf Kosten ihrer Opfer ein oder räumen gar deren Bankkonten leer.

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