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Beretta Modell 70: Stade-Killer kaufte Waffe eine Woche vor der Tat in Berlin

Дата публикации: 01-07-2026 12:53:00

Bluttat in Stade: In einer Mutter-Kind-Einrichtung hat ein Mann sechs Menschen getötet. Viele Fragen sind noch offen.

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Sechs Tote in Mutter-Kind-Heim

Beretta Modell 70: Stade-Killer kaufte Waffe eine Woche vor der Tat in Berlin

In dieser Mutter-Kind-Einrichtung in Stade wurden sechs Menschen erschossen.

In dieser Mutter-Kind-Einrichtung in Stade erschoss Fatih G. sechs Menschen. Getty Images/IBRAHIM OT / Kontributor

Toska Kelmendi

Pauline Naethbohm

Pauline Naethbohm

Mittwoch, 01.07.2026, 14:53

Bluttat in Stade: In einer Mutter-Kind-Einrichtung hat ein Mann sechs Menschen getötet. Viele Fragen sind noch offen.

NDR: Stade-Killer kaufte Waffe eine Woche vor der Tat in Berlin

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, dass der Tatverdächtige von Stade die Waffe eine Woche vor der Tat erwarb. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Tat geplant war. Es handelt sich demnach um eine Beretta Modell 70. Der 45-Jährige soll sie laut NDR in Berlin mit 21 Schuss Munition für rund 4000 Euro erworben haben. 

Patentante fuhr Fluchtwagen: Tage zuvor sandte sie 20 Seiten an Medien

Bei der Fahrerin des Wagens, in dem der Tatverdächtige von Stade fliehen wollte, handelt es sich wohl um die Patentante des Kindes, das dem Verdächtigen weggenommen wurde. Das berichtet die „Hannoversche Allgemeine“.

Wenige Tage vor der Tat, Ende der vergangenen Woche, versendete die 65-Jährige ein 20-seitiges Dokument an mehrere Medien. Inhalt: Die Chronologie des Falles, der dazu führte, dass das Kind aus der Familie des Tatverdächtigen genommen wurde. In dem Dokument wird die Sicht der Familie geschildert: Der Kampf eines unschuldigen Vaters gegen Behörden, die ihm zu Unrecht das Kind wegnehmen. Eine Drohung ist in dem Schreiben nicht enthalten. Die Polizei äußert sich auf Anfrage der „Hannoverschen Allgemeine“ nicht dazu.

Die Kernfrage ist, ob der Tatverdächtige sein Kind schüttelte und ihm so eine Kopfverletzung zufügte. Den Schilderungen zufolge soll der Vater Tage zuvor im Halbschlaf mit seinem Kopf gegen den des Kindes gestoßen sein. Ärzte und Jugendamt glaubten das nicht und strengten ein familienrechtliches Verfahren gegen den Vater an. In der Konsequenz wurde das Kind aus der Familie genommen, durfte aber unter Auflagen in der Jugendhilfeeinrichtung bei der Mutter leben.

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