Das Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben hat zusammen mit dem Generalsekretariat der Synode an diesem Montag ein Arbeitsdokument herausgegeben, das als Grundlage für ein hochrangiges Treffen im Herbst dient.
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Das Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben hat zusammen mit dem Generalsekretariat der Synode an diesem Montag ein Arbeitsdokument herausgegeben, das als Grundlage für ein hochrangiges Treffen im Herbst dient.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. hat die Oberhäupter der katholischen Ostkirchen sowie die Vorsitzenden der weltweiten Bischofskonferenzen vom 7. bis 14. Oktober 2026 zu dieser Versammlung in den Vatikan eingeladen. Das nun vorgelegte Dokument stellt den thematischen Leitfaden für die Vorbereitung in den Ortskirchen dar.
Der Anstoß zu diesem Treffen geht auf eine Botschaft des Papstes vom 19. März 2026 zurück, die zum zehnten Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia veröffentlicht wurde. Das noch von Papst Franziskus im Jahr 2016 nach einem dreijährigen synodalen Prozess erlassene Dokument bildet den Rahmen für die anstehenden Beratungen. Ziel des Treffens im Oktober ist es laut vatikanischen Angaben, im gegenseitigen Hören eine synodale Unterscheidung über die Schritte anzustoßen, die für die Vermittlung des Evangeliums in den Familien angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Veränderungen erforderlich sind.
Beim jüngsten außerordentlichen Konsistorium Ende Juni betonte Papst Leo XIV. die gesellschaftliche Bedeutung der Familie und erklärte, dass dort, wo sie unterstützt und begleitet werde, eine Schule der Beziehungen, der Solidarität und der Hoffnung wachse, während die gesamte Gesellschaft die Folgen trage, wenn Familien isoliert oder verletzt würden. An der Versammlung im Oktober werden daher auch Familien teilnehmen, um ihre Erfahrungen direkt einzubringen. Die Bischöfe sind gerufen, sich bereits in den kommenden Monaten im Dialog mit den Familien in ihren Heimatbistümern auf die Konferenz vorzubereiten.
Die Beratungen in Rom sind in fünf thematische Schwerpunkte gegliedert. Diese umfassen die Analyse der aktuellen Realität und der Herausforderungen von Familien, die Begleitung junger Menschen bei der Entdeckung der Ehe als Berufung, sowie die Unterstützung von Paaren in den ersten Ehejahren. Zudem widmet sich das Programm der Begleitung von Familien in komplexen Lebenslagen und der Rolle der christlichen Familie als aktiver Träger der kirchlichen Sendung. Obwohl das Treffen keine formelle Generalversammlung der Bischofssynode darstellt, soll es gemischte Gesprächsformen, den Austausch mit Fachleuten und einen synodalen Stil aus Gebet, Zuhören und Unterscheidung beinhalten. Das Vorbereitungsdokument wurde den Kirchenleitungen zugestellt und steht auf den offiziellen Internetplattformen des Vatikans in mehreren Sprachen zur Verfügung.
(vatican news)
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