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Eichstätt: Designierter Bischof, Christian Würtz, vor der Presse

Дата публикации: 07-07-2026 11:30:00



Der designierte Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, gab nach der Bekanntgabe seiner Ernennung eine kurze erste Pressekonferenz. Dabei verriet er, dass die Amtseinführung „irgendwann nach den bayerischen Sommerferien", wohl „zwischen Mitte September und Mitte Oktober" sein werde. In Freiburg werde er bis dahin seine Aufgaben weiterführen. Der Abschied von dort falle ihm schwer, aber das sei ja „auch ein gutes Zeichen."
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Der designierte Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, gab nach der Bekanntgabe seiner Ernennung eine kurze erste Pressekonferenz. Dabei verriet er, dass die Amtseinführung „irgendwann nach den bayerischen Sommerferien", wohl „zwischen Mitte September und Mitte Oktober" sein werde. In Freiburg werde er bis dahin seine Aufgaben weiterführen. Der Abschied von dort falle ihm schwer, aber das sei ja „auch ein gutes Zeichen."

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt

Christian Würtz beantwortete der Presse einige Fragen und verriet, dass er vom Nuntius informiert wurde und sich zunächst Bedenkzeit erbat: „Das kam für mich tatsächlich so überraschend, dass ich mir doch einige Bedenkzeit erbeten habe. Da musste ich erst mal eine Nacht drüber schlafen. (...) Der Nuntius hat mir so ins Gewissen geredet, dass das eine schöne Aufgabe sei, dass das eine wichtige Aufgabe sei, dass es auch dem Willen des Papstes entspricht. Und dann habe ich ,Ja` gesagt.“

Mit den Menschen ins Gespräch kommen

Der Abschied aus dem Erzbistum Freiburg falle ihm schwer, er habe dort eine gute Zeit, sagte der Freiburger Weihbischof. Er werde jetzt „nicht alle Brücken nach Freiburg automatisch abbrechen, aber es ist schon eine Veränderung für mich“. Zugleich freue er sich auch auf Eichstätt. Er wolle dort zunächst „einfach unterwegs sein, also nach und nach die Pfarreien besuchen. Ich nehme mal an, dass das hier nicht allzu anders ist als in Freiburg, dass es hier auch immer wieder Feste gibt, die es zu feiern gilt, und da einfach präsent sein. Und dann wird man, denke ich, schon mit den Menschen ins Gespräch kommen.“

Zum Hören: Pressegespräch mit dem designierten Bischof von Eichstätt, Christian Würtz am 7.7.2026: Bei den Menschen sein, Caritas, Synodaler Weg, Jura und Theologie verbinden (Audio-Beitrag von Radio Vatikan)

Mit Blick auf die neue Aufgabe betonte der designierte Bischof, zunächst wolle er für die Menschen im Bistum da sein. Als wichtige Themen nannte er die Frage, wie Pastoral und Diakonie miteinander einhergehen könnten und was die Taufberufung bedeute: „Das liegt daran, dass ich eine Arbeitsgruppe der Pastoral- und der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz geleitet habe. Da wird jetzt nächsten Monat auch eine Arbeitshilfe im Druck erscheinen: ‚Leben teilen, Hoffnung wecken‘. Christsein in säkularer Gesellschaft ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt hat in der letzten Zeit und dann auch im Nachgang an die Bischofssynode (...) Was heißt die Taufberufung, wie können wir die umsetzen? Da ist ja auch immer eine Sendung mit verknüpft. Und da auch noch mal die Frage der Sakramentenkatechese. Das ist so ein Thema, das mich beschäftigt.“

Zum Synodalen Weg in Deutschland und der Weltbischofssynode zur Synodalität erklärte Weihbischof Würtz: „Ich war als Weihbischof von Anfang an Teil des Synodalen Weges, auch wenn die Entscheidung in der Sitzung gefallen ist, bevor ich Weihbischof wurde. Das ist ein Weg, den die Kirche in Deutschland gegangen ist. Das ist aber auch ein Weg, den die Kirche in der ganzen Welt gegangen ist. Von daher, denke ich, ist es uns allen aufgegeben. Das hat ja auch Papst Franziskus sehr deutlich gesagt: Synodal als Kirche unterwegs sein ist wichtig.“

Kirche ohne Caritas ist keine Kirche

Der ernannte neue Bischof von Eichstätt, der Mitglied der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist, betonte zudem: „Kirche ohne Caritas ist keine Kirche. Das ist für mich ganz klar. Das gehört zu den Grundzügen der Kirche, vor allem dieser selbstlose Dienst an den Menschen.“

Jura und Theologie verbinden

Jura und Theologie ließen sich gut verbinden, erklärte der studierte Jurist zum Ende der Pressekonferenz. Es gebe viele Fragen, die sowohl Juristen als auch Theologen beschäftigten: „Zum Beispiel die Frage: Wann beginnt das Leben, wann endet das Leben? Das müssen die Juristen sehr genau festlegen. Was ist die Würde des Menschen? Wie äußert sie sich? Das sind ja alles Fragen, die beide Disziplinen sehr beschäftigen.“

(vatican news) 

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