Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

KURZMELDUNGEN - News aus Zürich: Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle – Stadtparlament will ein weiteres Freibad und Öffnungszeiten von frühmorgens bis nachts

Дата публикации: 06-07-2026 14:06:06

Die neusten Meldungen aus dem Kanton.

Основное содержимое страницы с новостью.

News aus Zürich: Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle – Stadtparlament will ein weiteres Freibad und Öffnungszeiten von frühmorgens bis nachts

Die neusten Meldungen aus dem Kanton.

NZZ-Redaktion Zürich06.07.2026, 16.06 Uhr


Zürcher Stadtparlament will ein weiteres Freibad und Öffnungszeiten von frühmorgens bis nachts

Der Obere Letten am 20. Juni: Der Holzrost ist rund um die Uhr zugänglich. Im städtischen Flussbad gegenüber sollen die Öffnungszeiten ausgedehnt werden. Heute öffnet es erst um 9 Uhr.

Der Obere Letten am 20. Juni: Der Holzrost ist rund um die Uhr zugänglich. Im städtischen Flussbad gegenüber sollen die Öffnungszeiten ausgedehnt werden. Heute öffnet es erst um 9 Uhr.

Christian Beutler / Keystone

bai. Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle: Temperaturen von 36 Grad tagsüber und Tropennächte werden in der Stadt Zürich zunehmen. Sich täglich abzukühlen, wird im Hochsommer dringlicher. Damit kommt den Sommerbädern nicht mehr nur eine sportliche, sondern auch eine präventive Funktion zu.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Während Hitzetagen sind die städtischen Freibäder schon heute stark frequentiert. Sie werden, wie es drei grüne Stadtparlamentarierinnen in ihrem Vorstoss ausdrücken, «zu elementaren Zufluchtsorten». Das Trio fordert den Stadtrat in einem kürzlich eingereichten Postulat dazu auf, die Öffnungszeiten aller Freibäder in den Sommermonaten zu vereinheitlichen: Spätestens um 7 Uhr sollen die Bäder öffnen und frühestens um 22 Uhr schliessen. Heute öffnen viele Sommerbäder erst um 9 Uhr. Oft geschieht es an heissen Tagen, dass sich im Vorfeld am Eingang Schlangen bilden.

Die Postulantinnen begründen ihren Vorstoss damit, dass eine Verlängerung der Öffnungszeiten nicht nur dem Klimawandel, sondern auch den modernen Arbeits- und Lebensmodellen Rechnung trage. Aus Sicherheitsgründen solle weiterhin die Regel gelten, dass das Schwimmen nach Sonnenuntergang zu untersagen sei. Doch die Liegewiesen sollten noch länger genutzt werden können. Die Stadt solle zudem sicherstellen, dass genügend Aufsichtspersonal anwesend sein könne. Hierzu sollten mehr Bademeisterinnen und Bademeister eingestellt werden, auch eine Zusammenarbeit mit SLRG-Vereinen in der Stadt Zürich sei prüfenswert.

Dass das Postulat gute Chancen hat, zeigen drei weitere Vorstösse, die vom Gemeinderat unlängst einstimmig oder mit grosser Mehrheit überwiesen worden sind. Alle stammen aus «grüner» Küche. So sollen die beliebten Badeanstalten Oberer und Unterer Letten zum Schwimmen oder als Aufenthaltsorte ganzjährig zugänglich werden. Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Grünen zitiert, bleiben die Flussbäder derzeit während des Winterhalbjahrs «weitgehend ungenutzte Perlen der Naherholung». Es sei eine verpasste Chance, wenn so bedeutende und schöne Orte in diesen Monaten geschlossen blieben.

Die im Winterhalbjahr geöffneten Freibäder Letzigraben, Allenmoos, Mythenquai und Tiefenbrunnen bewiesen, dass das winterliche Öffnen funktioniere. Beim Stadtrat rannten die Postulanten offene Türen ein. Er finde die ganzjährige Nutzung von Freibädern sinnvoll, sagte der zuständige Vorsteher des Schul- und Sportdepartements Balthasar Glättli (Grüne).

Zudem überwies der Gemeinderat ein Postulat für einen Bericht, der das Potenzial der Nutzung aller Freibäder in der Stadt Zürich im Winterhalbjahr prüft. 91 stimmten dem Postulat zu, 24 lehnten es ab.

Schliesslich soll das höchstgelegene Quartier Zürichs ein eigenes Freibad erhalten: Das Parlament hat ein Postulat für ein Naturfreibad in Witikon überwiesen. Der Stadtrat zeigte sich wohlwollend, wollte aber nichts versprechen. Glättli sagte: «Wir können in zwei Jahren keinen Kredit dafür vorlegen.» Es gebe genug andere Projekte, die derzeit geplant werden müssten. Der Rat nahm das Postulat mit 77 zu 38 Stimmen an.

Monika Keller ist die neue Präsidentin des Verbands der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich.

Monika Keller ist die neue Präsidentin des Verbands der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich.

Andreas Becker / Keystone

Neue oberste Zürcher Gemeindepräsidentin

zge. Der Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich (GPV) hat eine neue Chefin: Monika Keller (FDP), Gemeindepräsidentin von Greifensee, hat die Leitung der Vereinigung übernommen. Wie der Verband mitteilt, wurde Keller von der Generalversammlung ohne Gegenkandidatur und ohne Gegenstimme gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Jörg Kündig (FDP) aus Gossau an, der 12 Jahre lang an der Spitze des GPV stand.

Der GPV ist ein wichtiges Instrument für die 160 Zürcher Gemeinden, um sich bei Themen, die im gemeinsamen Interesse liegen, Gehör zu verschaffen. Als Präsident wurde Jörg Kündig zu einer einflussreichen Stimme im Kanton, etwa bei der Frage der Verteilung und Unterbringung von Flüchtlingen oder während der Pandemie.

Jahrelang kannte Kündigs Karriere nur eine Richtung: aufwärts. Der Bankkadermann und Treuhänder wurde Gemeinderat, Kantonsrat, Gemeindepräsident, Oberst im Generalstab und schliesslich als Präsident des Verbands der Gemeindepräsidien zum höchsten Vertreter aller Zürcher Gemeinden.

Doch im März verpasste er nach 24 Jahren die Wiederwahl als Gemeindepräsident von Gossau. Er selbst machte dafür in erster Linie die Spitalkrise in Wetzikon verantwortlich – Kündig war Verwaltungsratspräsident des in Schieflage geratenen Spitals gewesen. Auch dieses Amt hat er niedergelegt.

Monika Keller ist seit 2014 Gemeindepräsidentin von Greifensee. Sie ist Biologin und hat an der ETH Zürich in Krebsforschung promoviert. Heute arbeitet sie bei der ETH als Beraterin bei Konflikten am Arbeitsplatz. Seit 2023 sitzt sie im Kantonsparlament. Beim GPV war sie ab 2022 Mitglied des leitenden Ausschusses. Keller hatte sich vor kurzem in der Zürcher FDP um die Nomination für die Regierungsratswahlen 2027 beworben, die Delegierten entschieden sich aber nicht für sie. Sie ist 57 Jahre alt.

Hochsommerliche Temperaturen: die Seeüberquerung in Zürich im Jahr 2025.

Hochsommerliche Temperaturen: die Seeüberquerung in Zürich im Jahr 2025.

Ennio Leanza / Keystone

Die Seeüberquerung findet statt – nur noch wenige Tickets übrig

bai. Es ist eine Breitensportveranstaltung der Superlative. Manchen gilt sie als der uneitelste Anlass im sonst stark auf Äusserlichkeiten bedachten Zürich: die Stadtzürcher Seeüberquerung. Tausende von Schwimmerinnen und Schwimmern werden sich mit identischer Badekappe am Mittwoch wieder in den Zürichsee stürzen: Die 36. Ausgabe findet definitiv statt. Dies teilt das Organisationskomitee mit.

Die Beliebtheit ist ungebrochen. Der Ticketverkauf begann am Montagmittag, schon am Nachmittag waren die meisten Startgruppen ausverkauft. Der Wetterbericht stimmt zuversichtlich. Es soll ziemlich sonnig werden, die maximale Temperatur beträgt 31 Grad. Das Seewasser ist beim Strandbad Mythenquai laut der Stadt Zürich derzeit 25 Grad warm.

Die 1500 Meter lange Schwimmstrecke führt vom Strandbad Mythenquai in das gegenüberliegende Strandbad Tiefenbrunnen. Alle 50 bis 70 Meter sind Rettungsschwimmer postiert, welche die Schwimmstrecke überwachen. Die Schwimmer starten in zwölf Gruppen mit Startzeiten zwischen 14 Uhr 30 und 17 Uhr 55.

In dem Communiqué wird betont, die Seeüberquerung sei eine Veranstaltung für geübte Schwimmer. Sie müssten in der Lage sein, 1500 Meter selbständig im See zurückzulegen.

Maximal 9000 Personen ab 16 Jahren dürfen mitschwimmen. Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren könnten in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen; sie schwimmen kostenlos. Alle anderen bezahlen 25 Franken.

Die Teilnehmerzahl war lange Zeit unbeschränkt. Doch als im Sommer 2017 über 10 000 Schwimmerinnen und Schwimmer mitmachten, war eine Obergrenze erreicht. 2018 gab es dann eine wichtige Neuerung. Seither können maximal noch 9000 Personen teilnehmen. Als Grund gaben die Organisatoren die entstandenen Wartezeiten an der Schiffsschleuse an. Wollte ein Schiff den See passieren, mussten Schwimmer jeweils im Wasser warten – was zu unangenehmen Pausen geführt habe.

Weiter heisst es in der Mitteilung, die Schwimmer seien dazu verpflichtet, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Die nummerierte Badekappe müsse vom Start bis ins Ziel getragen werden. Schwimmhilfen sowie Flossen, Schwimmsäcke und Kameras seien aus Sicherheitsgründen verboten.

Informationen zu den Tickets sind auf der Website seeueberquerung.ch/ticket abrufbar. Tickets gibt es beim Ticketcorner.

SP will mit Seiler Graf und Galladé in die Kantonsregierung

gaf. Die Delegierten der Zürcher SP haben am Parteitag am Samstag Priska Seiler Graf und Nicolas Galladé als Kandidaten für die Regierungsratswahlen nominiert. Die SP des Kantons Zürich trete damit mit einem «herausragenden Duo» an, teilte die Partei mit. Beide würden langjährige Legislativ- und Exekutiverfahrung mitbringen und den Kanton Zürich bestens kennen. Zudem verfügten über ein breites Netzwerk auf allen staatlichen Ebenen.

Nicolas Galladé.

Nicolas Galladé.

Alessandro della Valle / Keystone

Priska Seiler Graf.

Priska Seiler Graf.

Karin Hofer / NZZ

Priska Seiler Graf, 57, sitzt seit dem Jahr 2015 im Nationalrat und ist Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission. Zuvor war sie unter anderem Stadträtin und Sicherheitsvorsteherin in Kloten. Sie stellte sich bereits im Jahr 2023 zur Wahl, verfehlte aber den Einzug in die Regierung. Nun nimmt sie einen zweiten Anlauf. Nicolas Galladé, 51, sitzt seit dem Jahr 2010 im Stadtrat von Winterthur und führt das Departement für Soziales.

Die einzige Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr tritt bei den kommenden Wahlen nicht mehr an. Diese finden im April 2027 statt. Die Partei hofft, dass sie einen zweiten Sitz erobern kann.

Wasser fliesst aus der Brause: Im Hallenbad Geiselweid haben die Duschen noch keine automatische Legionellenspülung.

Wasser fliesst aus der Brause: Im Hallenbad Geiselweid haben die Duschen noch keine automatische Legionellenspülung.

Imago

Nach Häufung des Bakteriums in Wetzikon: Legionellen-Alarm in Winterthurer Hallenbad

bai. Letzte Woche warnte die Zürcher Gesundheitsdirektion vor Legionellen. Die Bakterien traten gehäuft im Duschwasser von Privatwohnungen in Wetzikon auf. Diese können zur Lungenkrankheit Legionellose führen. Mehrere Personen waren erkrankt. Nun sind in einer öffentlichen Anlage in Winterthur Legionellen aufgetaucht. Bei einer routinemässigen Wasserqualitätsmessung im Hallenbad Geiselweid wurden erhöhte Werte festgestellt. Das schreibt die Stadt Winterthur in einer Mitteilung vom Freitag (3. Juli).

Nach Rücksprache mit dem kantonalen Labor wurde beschlossen, den Duschbereich im Hallenbad zu schliessen, um die Schwimmerinnen und Schwimmer keiner unnötigen Gefahr auszusetzen.

Legionellen kommen praktisch in allen Wasserleitungen vor. Sie vermehren sich besonders bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 45 Grad und in stehenden Wasserleitungen.

Eine Legionelleninfektion erfolgt in der Regel über das Einatmen von Aerosolen, also Wassertröpfchen, die Legionellen enthalten, insbesondere beim Duschen.

Laut dem Departement Schule und Sport werden die Wasserleitungen im Hallenbad regelmässig manuell gespült. Doch die Duschen hätten noch keine automatische Legionellenspülung, wie es in neuen Badeanlagen üblich sei.

Das wird nun nachgeholt. Ab Montag wird das Hallenbad Geiselweid sowieso revidiert. Zum Schutz der Gäste werden als Sofortmassnahme spezielle Duschbrausen mit Filtereinsatz installiert. Die Filter entfernen die Legionellen aus dem Duschwasser und beugen einer Infektion vor.

Ab dem 1. August könne voraussichtlich wieder ein einwandfreier Hallenbadbesuch gewährleistet werden, heisst es. Das Freibad und die dortigen Duschanlagen sind von der Situation nicht betroffen.

Einige Arten von Legionellen können beim Menschen eine Legionellose auslösen. Zu den wichtigsten Krankheitsbildern gehören die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, sowie das mildere Pontiac-Fieber. Ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung und schwere Verläufe besteht bei Betagten, Raucherinnen und Rauchern, Personen mit chronischen Lungenerkrankungen sowie bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Die Zahl der gemeldeten Legionellose-Fälle ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren gestiegen. Auch im Kanton Zürich wurden jüngst vermehrt Fälle registriert, in Wetzikon waren es seit 2025 exakt 25.

Ein Bauarbeiter in Aktion: Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, sollen rascher energetisch saniert werden können.

Ein Bauarbeiter in Aktion: Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, sollen rascher energetisch saniert werden können.

Steffen Schmidt / Keystone

Künftig wird es einfacher, Baudenkmäler umzubauen

bai. Die Bevölkerung wächst, doch der Raum ist knapp. Zudem sollen in nächster Zeit zahlreiche energetische Sanierungen erfolgen. Das ruft nach baulichen Veränderungen, doch dem steht oft der Denkmalschutz im Weg.

Nun reagiert die Baudirektion und modernisiert das Denkmalschutzrecht. Sie vereinfacht die Weiterentwicklung von Gebäuden, die sich im Inventar der Denkmalpflege befinden. Der Regierungsrat hat die Revision des Planungs- und Baugesetzes zuhanden des Kantonsrates verabschiedet.

Wie es im Beschluss vom Donnerstag (2. 7.) heisst, sollen Baudenkmäler nicht nur erhalten, sondern auch zeitgemäss genutzt werden können. Der Regierungsrat erfüllt damit zwei von Bürgerlichen eingereichte Vorstösse zu einem zukunftsgerichteten Denkmalschutz, der auch den Klimaschutz einbezieht.

Zu den Änderungen gehört, dass Anpassungen, welche die Schutzziele kaum beeinträchtigen, künftig ohne separaten Schutzentscheid im Rahmen des Baugesuchs beurteilt werden.

Zudem werden öffentliche Interessen durch die Erwähnung im Gesetz gestärkt. Dazu gehören eine bedarfsgerechte Nutzung von öffentlichen Spital-, Bildungs- und Gefängnisbauten sowie die energetische Modernisierung und das hindernisfreie Bauen.

Die Vorlage stärkt darüber hinaus die Rechte der Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Unterschutzstellung soll partnerschaftlich erarbeitet und die Besitzer sollen über die Aufnahme ins Inventar informiert werden.

Schliesslich erhöht die Vorlage die Anforderungen, die an ein Baudenkmal gestellt werden. Und es bleiben weiterhin die Gemeinden zuständig, um Inventare der Baudenkmäler von kommunaler Bedeutung zu erstellen. Zuvor wollte der Regierungsrat dies an den Kanton delegieren.

SVP, FDP, Mitte und EVP zeigen sich in einem gemeinsamen Communiqué erfreut über den Beschluss. Die Vorlage gehe in die beabsichtigte Richtung. Die Allianz der vier Parteien hatte vor sechs Jahren eine Motion eingereicht, mit der sie die Revision des Denkmalschutzes verlangte. Der Regierungsrat wollte den Vorstoss zunächst ablehnen, doch eine Mehrheit des Kantonsrats überwies diesen an die Regierung.

Kantonsrätin Marzena Kopp (Mitte) lässt sich mit folgenden Worten zitieren: «Nur wenn denkmalgeschützte Gebäude weiterentwickelt werden können, bleiben sie lebendig und dienen langfristig der Gesellschaft.» Kantonsrat Markus Schaaf fordert derweil, dass nun das Verbandsbeschwerderecht geprüft werden solle. «Wer bauen, sanieren und den Klimaschutz beschleunigen will, darf unnötige Blockademöglichkeiten nicht unangetastet lassen.»

Der Hauseigentümerverband reagiert gleichfalls positiv. Die Vorlage greife zentrale Anliegen auf, für die sich der Verband seit langem einsetze. Hervorzuheben seien insbesondere die höheren Anforderungen an die Unterschutzstellung von Baudenkmälern und die Stärkung der Eigentümerrechte.

Das Gefängnis Pfäffikon wurde zweieinhalb Jahre lang saniert.

Das Gefängnis Pfäffikon wurde zweieinhalb Jahre lang saniert.

PD

Gefängnis Pfäffikon nach Erneuerung wieder in Betrieb

heu. Zweieinhalb Jahre lang wurde das Gefängnis Pfäffikon erneuert. Die Schliessung brachte die übrigen Zürcher Gefängnisse wegen knapper Kapazitäten zeitweise an die Belastungsgrenze.

Nun ist das Gefängnis wieder in Betrieb, wie die Direktion der Justiz und des Innern am Mittwoch (1. 7.) mitteilt. Die ersten Inhaftierten ziehen ein.

Das Gefängnis wurde in den Jahren 1977 und 1978 erstellt und in Betrieb genommen. Gemeinsam mit der Kantonspolizei, dem Bezirksgericht, dem Statthalteramt und dem Notariat bildet es einen zentralen Bestandteil der Bezirksanlage Pfäffikon. Mitte der 1990er Jahre wurde das Gefängnis um eine zusätzliche Etage erweitert.

Nach rund 45 Jahren Betrieb hatte der Regierungsrat die umfassende bauliche und technische Erneuerung der Anlage beschlossen. Im Winter 2023 wurde der Betrieb des Gefängnisses Pfäffikon eingestellt. Seither wurde die Anlage instand gesetzt und an die heutigen betrieblichen, technischen und energetischen Anforderungen angepasst.

Das Gefängnis Pfäffikon ist eines von sieben Untersuchungsgefängnissen im Kanton und verfügt über 80 Plätze, davon 68 für die Untersuchungshaft und 12 für die Sicherheitsabteilung. Die wieder verfügbaren Kapazitäten entlasten das System spürbar, da die Belegung der Untersuchungsgefängnisse im Kanton Zürich – wie in der ganzen Schweiz – anhaltend hoch ist. Mit der Wiedereröffnung leiste das Gefängnis Pfäffikon einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung geordneter Strafverfahren, schreibt die zuständige Direktion.

Auch nach der Wiedereröffnung erfüllt das Gefängnis Pfäffikon den Spezialauftrag der Sicherheitsabteilung. Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung hat Justizvollzug und Wiedereingliederung deren Kapazität von 6 auf 12 Plätze erhöht und damit auf den anhaltend hohen Bedarf an spezialisierten Unterbringungsplätzen für besonders herausfordernde inhaftierte Personen reagiert.

Die Sicherheitsabteilung ist für inhaftierte Männer und Frauen mit erhöhtem Gewaltpotenzial gegenüber sich selbst oder anderen vorgesehen, die vorübergehend nicht im Normalvollzug untergebracht werden können. Sie bietet ein strukturiertes, reizreduziertes und eng begleitetes Setting mit dem Ziel, die Stabilisierung der inhaftierten Personen zu ermöglichen und eine schrittweise Rückführung in den regulären Haftalltag zu unterstützen.

Mit der Wiedereröffnung des Gefängnisses Pfäffikon sind nun wieder alle sieben Untersuchungsgefängnisse des Kantons Zürich geöffnet.

Kanton warnt davor, Goldfische in Seen zu «entsorgen»

Wer Aquariumbewohner in Gewässern aussetzt, macht sich strafbar.

Wer Aquariumbewohner in Gewässern aussetzt, macht sich strafbar.

Annick Ramp / NZZ

heu. Der Kanton Zürich warnt gemeinsam mit anderen Kantonen davor, Bewohner von Aquarien und Gartenteichen in Gewässern zu entsorgen. Dies komme immer wieder vor, weil Menschen sich nicht mehr um Goldfische, Schildkröten oder Krebse kümmern wollten.

«Wer gebietsfremde Tiere oder Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die freie Natur entlässt, riskiert erhebliche Schäden für Biodiversität und Infrastruktur – und macht sich strafbar», hält die Baudirektion in einer Mitteilung fest.

So habe sich das aus Afrika stammende Schmalrohr, eine schnellwüchsige Unterwasserpflanze, im Genfersee und den Tessiner Seen stark ausgebreitet – insbesondere in Häfen, wo sie dichte Teppiche bildet und die Schifffahrt beeinträchtigen könne. Das Schmalrohr ist laut Baudirektion anpassungsfähig und verdrängt einheimische Arten. Sein Vorkommen in der Natur geht sehr wahrscheinlich auf entleerte Aquarien und Gartenteiche zurück.

Dies gilt auch für die Nuttalls-Wasserpest – eine zähe und genügsame Pflanze, die im Winter nicht abstirbt. Im Frühling treibt sie wieder voll aus und lässt sich kaum mehr bekämpfen. In den Zürcher Gewässern kommt das Schmalrohr bisher nicht vor, die Nuttalls-Wasserpest erst vereinzelt. Die Baudirektion schreibt dazu: «Umso wichtiger ist es, dass sie nicht durch falsches Handeln hineingelangen.»

Goldfische und Rotwangen-Schmuckschildkröten können ganze Teiche leerfressen und gefährden dabei seltene Amphibien- und Insektenarten. Gebietsfremde Garnelen und Flohkrebse wiederum verdrängen einheimische Wirbellose und bringen das Nahrungsnetz unserer Gewässer aus dem Gleichgewicht. Aus Nordamerika stammende Grosskrebse übertragen die Krebspest – eine Krankheit, die für einheimische Krebsarten tödlich ist.

Wer diese Tiere nicht mehr halten will, dem empfiehlt die Baudirektion, sie zu vermitteln oder, falls keine Lösung gefunden werden kann, eine Tierarztpraxis aufzusuchen. Wasserpflanzen sollen im Kehricht oder in einer professionellen Kompostanlage entsorgt werden.

Berufsbildungsfonds finanziert 16 Projekte

heu. Der kantonale Berufsbildungsfonds unterstützt Lehrbetriebe im Kanton Zürich finanziell und fördert damit ihre Ausbildungsbereitschaft. Im Jahr 2025 finanzierte der Fonds 16 innovative Projekte mit rund einer Million Franken. Dies zeigt der jüngste Jahresbericht, der auf der Website der Bildungsdirektion heruntergeladen werden kann.

Wie die Direktion am Dienstag (30. 6.) mitteilt, wurden unter anderem die Berufsmesse Zürich und das Programm «Betriebe fördern Talente» unterstützt. Mit Letzterem werden Betriebe und Verbände gefördert, die leistungsstarke Lernende gezielt unterstützen – etwa durch Weiterbildungen, Praktika im In- und Ausland oder die Teilnahme an Berufsmeisterschaften. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, in der auch ein Vertreter der Berufsbildungskommission Einsitz hat.

Zudem wendete der Fonds 23,2 Millionen Franken für Leistungen auf, die direkt den Lehrbetrieben zugutekamen. Der grösste Anteil entfiel auf die Mitfinanzierung der überbetrieblichen Kurse, für die rund 15,5 Millionen Franken verwendet wurden. Mit weiteren 6,7 Millionen Franken finanzierte der Fonds Raum- und Materialkosten der Qualifikationsverfahren. Ausserdem unterstützte er die Berufsbildnerkurse.

Der Fonds finanziert sich über Beiträge der Arbeitgeber im Kanton Zürich. «Angesichts von Fachkräftemangel, Digitalisierung und demografischem Wandel bleibt die Stärkung der Berufsbildung eine zentrale Aufgabe», schreibt die Bildungsdirektion. Es brauche Massnahmen, die auf die Berufslehre aufmerksam machten und junge Menschen dazu motivierten, diesen Bildungsweg zu wählen.

Wegen des zu hohen Gewitterrisikos wird die Seeüberquerung verschoben

Start der Seeüberquerung im Strandbad Mythenquai: Tausende nehmen jeweils teil.

Start der Seeüberquerung im Strandbad Mythenquai: Tausende nehmen jeweils teil.

Liliane Dürst / Verein Stadtzürcher Seeüberquerung

bai. Die 36. Stadtzürcher Seeüberquerung findet nicht wie ursprünglich geplant am nächsten Mittwoch statt. Sie wird um eine Woche verschoben auf Mittwoch, 8. Juli. Die für den 1. Juli vorhergesagte Wetterlage sei zu unbeständig und das Gewitterrisiko zu hoch, teilt der Verein Stadtzürcher Seeüberquerung am Montag mit. Das verunmögliche eine sichere Durchführung.

Der Billettverkauf wird ebenfalls um eine Woche verschoben. Tickets sind neu ab Montag, 6. Juli, 12 Uhr, bei Ticketcorner erhältlich. Das Organisationskomitee entscheidet am Morgen des 6. Juli, ob die Seeüberquerung stattfindet. Der Entscheid wird auf der Website, in den sozialen Netzwerken und im Newsletter der Seeüberquerung kommuniziert.

Für die Durchführung der Seeüberquerung sind die Luft- und die Wassertemperatur sowie das Wetter entscheidende Kriterien. Aus Sicherheitsgründen wird der Anlass nur bei schönem, stabilem Wetter durchgeführt. Zudem muss die Wassertemperatur in der Seemitte mindestens 21 Grad Celsius betragen. Das dürfte kein Problem sein. Eher wäre es wünschenswert, dass das Seewasser bis zum 8. Juli noch etwas abkühlt; momentan beträgt die Temperatur beim Mythenquai rekordverdächtige 28 Grad.

Am beliebten Breitensportanlass starten bis zu 9000 Schwimmerinnen und Schwimmer. Die 1500 Meter lange Schwimmstrecke führt vom Strandbad Mythenquai über den Zürichsee zum Strandbad Tiefenbrunnen.

Die erste offizielle Seeüberquerung fand 1985 statt, damals nur für Jugendliche. Eine Ausgabe für Erwachsene gab es erstmals ein Jahr darauf. Als der Anlass vor allem für Stadtzürcher Schüler gedacht war, schwammen diese noch in beide Richtungen: Jene, die rechts von der Limmat zur Schule gingen, starteten am Mythenquai, jene links von ihr beim Tiefenbrunnen. Weil die Schwimmer aber unterschiedlich schnell unterwegs waren und mit Weidlingen begleitet wurden, wurde die Streckenführung vor rund zwanzig Jahren in der heutigen Richtung vereinheitlicht.

Verschmutztes Wasser wegen Stromausfall: Behörden raten vom Baden in der Limmat unterhalb der Werdinsel ab

Aufgrund einer möglichen Verunreinigung raten die Behörden vom Schwimmen und Bootsfahren in der Limmat unterhalb der Werdinsel ab.

Aufgrund einer möglichen Verunreinigung raten die Behörden vom Schwimmen und Bootsfahren in der Limmat unterhalb der Werdinsel ab.

Gaëtan Bally / Keystone

dba. Wegen eines Stromausfalls in der Nacht auf Sonntag (28. 6.) kam es bei der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Werdhölzli zu einem Austritt von unvollständig gereinigtem Abwasser in die Limmat. Die Behörden raten deshalb davon ab, in dem Flussabschnitt unterhalb der Werdinsel bis zum Kraftwerk Dietikon zu baden oder diesen mit Booten zu befahren.

Verschmutzungen des Wassers könnten nicht ausgeschlossen werden, heisst es in einer Medienmitteilung. In der Nacht sei es aufgrund «von technischen Ursachen» zu einer «22kV-Störung» gekommen, schreibt das EWZ auf seiner Website. Der damit verbundene Stromausfall dauerte von 2 Uhr 44 Uhr bis 5 Uhr 8 und betraf den Kreis 10 in der Stadt Zürich.

Aufgrund dieses Vorfalls floss kurzzeitig Wasser in die Limmat, das nur vorgereinigt und also noch verschmutzt war.

Kanton verbietet Feuer im Wald und am Waldrand

Die Feuerstellen im Stadtzürcher Viertel Auzelg sind wegen des Feuerverbots abgesperrt.

Die Feuerstellen im Stadtzürcher Viertel Auzelg sind wegen des Feuerverbots abgesperrt.

NZZ

bai. Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht in vielen Regionen der Schweiz grosse Waldbrandgefahr, nämlich Stufe 4 von 5. Im Kanton Zürich gilt daher seit Freitagmittag ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das teilt die Baudirektion am Freitagmorgen mit.

Waldesnähe bedeutet 50 Meter Entfernung vom Waldrand. Es ist zudem verboten, brennendes oder glühendes Material wegzuwerfen, also weder Zigaretten noch Zündhölzer achtlos fallen zu lassen. Das Verbot gilt auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und um Waldhütten sowie für Holzkohlegrills.

Die Baudirektion ruft die Bevölkerung «zu verantwortungsbewusstem Verhalten» auf, um Wald- und Flurbrände zu verhindern.

Vom Feuerverbot ausgenommen seien Gas- und Elektrogrills, sofern sie mit der nötigen Sorgfalt verwendet würden. Dies bedeute, dass die Geräte in jedem Fall kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt sein müssten.

Feuerstelle und Sitzplätze am Üetliberg: Der Kanton verbietet es, zu bräteln.

Feuerstelle und Sitzplätze am Üetliberg: Der Kanton verbietet es, zu bräteln.

Annick Ramp / NZZ

In Siedlungsgebieten gilt das Feuerverbot nicht, sofern der Wald mehr als 50 Meter entfernt ist. Dennoch sei, so die Baudirektion, auch hier grosse Vorsicht geboten. Es gelte, keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegzuwerfen, Grillfeuer dauernd zu beobachten, Feuer bei Funkenflug und vor dem Verlassen zu löschen, Grillasche nicht unachtsam zu entsorgen und keine landwirtschaftlichen Räumungsfeuer zu entfachen. Bei starkem und böigem Wind sei auf Feuer zu verzichten.

Die Gemeinden können darüber hinaus bei besonderer Gefahrenlage auf ihrem Territorium ein allgemeines Feuerverbot erlassen. Der Kanton ist nicht dazu befugt, ein generelles Feuerverbot anzuordnen.

Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet. Das Verbot wird laut dem Kanton erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen wieder aufgehoben.

Weitere Informationen sind unter www.waldbrandgefahr.ch und www.zh.ch/waldbrandgefahr zu finden.

Solche Glut ist im Wald und in Waldesnähe ab sofort verboten.

Solche Glut ist im Wald und in Waldesnähe ab sofort verboten.

Christoph Ruckstuhl / NZZ

Die GC-Handballer verlassen die Saalsporthalle – sie sollen eine neue Arena in der Agglomeration erhalten

Seit Jahrzehnten sei die Saalsporthalle das sportliche Zuhause von GC Amicitia. Doch die Anforderungen hätten sich verändert.

Seit Jahrzehnten sei die Saalsporthalle das sportliche Zuhause von GC Amicitia. Doch die Anforderungen hätten sich verändert.

GC Amicitia

bai. Der Zürcher Handballverein GC Amicitia will die Zürcher Saalsporthalle verlassen. Gemeinsam mit der Firma Halter AG plant er eine Arena in der Agglomeration. Die Eröffnung ist für das Jahr 2033 geplant, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Der Verein begründet den Entschluss wie folgt: Seit Jahrzehnten sei die Saalsporthalle das sportliche Zuhause von GC Amicitia. Doch die Anforderungen an moderne Sportinfrastrukturen würden inzwischen nicht mehr erfüllt. Für eine nachhaltige Weiterentwicklung benötige GC Amicitia eine Halle, die den Ansprüchen des Spitzensports sowie der Nachwuchsförderung genüge.

Für die Entwicklung des Projekts setzt GC Amicitia auf die Baufirma Halter AG. Diese verfüge mit der im Oktober 2025 eröffneten Pilatus-Arena in Kriens über Erfahrung im Errichten von Sportstätten.

Die geplante GCA-Arena soll 4000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bieten. Die wirtschaftliche Grundlage bilde ein Finanzierungsmodell mit ergänzender Wohnnutzung, heisst es. Diese diene der Querfinanzierung der Sportinfrastruktur.

Nun evaluiert die Firma Halter AG Standorte ausserhalb der Stadt, die gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen sind.

Legionellen-Alarm in Wetzikon – Häufung von Legionellose-Fällen

Illustration Simon Tanner / NZZ

bai. Die Zahl der gemeldeten Legionellose-Fälle ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren gestiegen. Auch im Kanton Zürich wurden zuletzt vermehrt Fälle registriert, insbesondere in der Stadt Wetzikon. Das teilt die Gesundheitsdirektion am Donnerstag (25. 6.) mit. In der Zürcher Oberländer Gemeinde waren es seit Anfang 2025 nämlich deren 25. Dabei handle es sich um eine kleine Häufung über einen längeren Zeitraum, wie eine Sprecherin ausführt.

Die betroffenen Personen seien medizinisch betreut worden. Bei den meisten sei eine Spitalbehandlung notwendig gewesen.

Der Kantonsärztliche Dienst leitete Abklärungen ein. Zusammen mit dem kantonalen Labor analysierte er Patienten- und Duschwasserproben. Die Untersuchung ergab, dass ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen und dem Vorkommen von Legionellen im Duschwasser im privaten Umfeld besteht. Wie die Sprecherin weiter sagte, seien öffentliche Anlagen nicht betroffen.

Ärztinnen und Ärzte in der Region Wetzikon werden nun sensibilisiert, um die weiteren Abklärungen von Legionellose-Fällen zu optimieren. Die Stadt Wetzikon informiert zudem die Bevölkerung und Liegenschaftsverwaltungen mit einem Flugblatt zu Legionellen und Vorsorgemassnahmen.

Legionellen lassen sich in Wasserinstallationen nicht vollständig vermeiden. Doch wenn die empfohlenen Massnahmen beachtet werden, lässt sich das Risiko ihrer Vermehrung und einer Infektion reduzieren. So soll Wasser etwa nicht länger als 72 Stunden stehen gelassen werden. Wasserleitungen sollen nach längeren Benutzungspausen gründlich gespült werden.

Im Kanton Zürich werden üblicherweise jährlich zwischen 70 und 120 Fälle von Legionellose registriert. Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise im Wasser vorkommen. Unter bestimmten Bedingungen, insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen etwa 25 und 45 Grad Celsius sowie bei längerem Wasserstillstand, können sich Legionellen vermehren. Eine Ansteckung erfolgt ausschliesslich durch das Einatmen von feinsten Wassertröpfchen (Aerosolen), die Legionellen enthalten können. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nicht statt. Auch durch das Trinken von Wasser erfolgt keine Ansteckung.

Einige Arten von Legionellen können beim Menschen eine Legionellose auslösen. Zu den wichtigsten Krankheitsbildern gehören die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, sowie das mildere Pontiac-Fieber. Ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung und schwere Verläufe besteht bei Betagten, Raucherinnen und Rauchern, Personen mit chronischen Lungenerkrankungen sowie bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Neumühlequai: Stadtrat akzeptiert abschlägigen Entscheid

Der Veloweg am Neumühlequai war illegal. Der Zürcher Stadtrat akzeptiert dieses Verdikt.

Der Veloweg am Neumühlequai war illegal. Der Zürcher Stadtrat akzeptiert dieses Verdikt.

Andreas Becker / Keystone

mvl.

Am Neumühlequai richtete die Stadt Zürich in diesem März einen Veloweg auf einem Fahrstreifen ein – und provozierte damit einen handfesten Streit mit dem Kanton. Dieser liess den Velostreifen durch das eigene Tiefbauamt wieder entfernen. Die Stadt reichte dagegen wiederum rechtliche Beschwerde ein. Sie begründete den Veloweg mit der Umleitung des Veloverkehrs rund um die Baustelle am Hauptbahnhof.

Vergangene Woche entschied das Verwaltungsgericht, dass der Kanton rechtens gehandelt habe. Die Stadt hingegen habe Automobilisten stark gefährdet. Dies, weil sie in Zusammenhang mit dem Velostreifen die Grünphase am Autobahnende beim Milchbucktunnel verkürzte, um die Automenge am Neumühlequai zu verkleinern. Die Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) hat das Urteil als Grundsatzentscheid im Verhältnis von Kanton und Stadt Zürich in Verkehrsfragen bezeichnet.

Nun ist klar, dass dieser Entscheid Bestand haben wird. Der Zürcher Stadtrat verzichtet darauf, ihn am Bundesgericht anzufechten. Er schreibt: «Die Sicherheit der Velofahrenden hat im Entscheid des Verwaltungsgerichts kaum Gewicht erhalten – das ist bedauerlich.» Von einem Weiterzug sehe man deshalb ab, weil die Baustelle am HB nur noch bis Ende Jahr bestehe. Das oberste Ziel der Stadt bleibe aber «auch in Zukunft die Sicherheit – für alle Verkehrsteilnehmenden».

Stadtspital Zürich setzt auf Transportroboter

Ohne Arme und Beine: So sehen die autonomen Roboter im Stadtspital aus.

Ohne Arme und Beine: So sehen die autonomen Roboter im Stadtspital aus.

Stadtspital Zürich

dfr.

Das Stadtspital Zürich setzt künftig dauerhaft auf autonome Transportroboter. Vier Geräte, die seit Anfang 2023 am Standort Triemli im Pilotbetrieb laufen, sollen ab dem 1. Januar 2027 fest in den Spitalbetrieb integriert werden. Wie der Stadtrat mitteilt, beantragt er dem Parlament dafür wiederkehrende Ausgaben von jährlich 303 000 Franken.

Die Roboter übernehmen nächtliche Transportaufgaben, die bisher Pflegepersonal und Logistikmitarbeitende belasteten: Sie versorgen verschiedene Gebäudeteile selbständig mit Verbrauchsmaterialien und Textilien und transportieren Entsorgungsgüter zurück. Konkret entfällt damit das manuelle Schieben von rund 200 Kilogramm schweren Transportwagen – eine körperlich anspruchsvolle Arbeit, die bislang dem Personal zufiel. Weil die Fahrten in die Nachtstunden verlagert werden, entlasten die Geräte tagsüber auch Liftanlagen und Korridore, was Wartezeiten für Mitarbeitende und Patienten reduziert.

Die Evaluation des Pilotbetriebs fällt eindeutig aus: Die Technologie funktioniere zuverlässig, alle gesetzten Ziele seien erreicht worden, schreibt der Stadtrat. Verbrauchsmaterialien und Textilien stünden jeden Morgen rechtzeitig bereit – ein Kriterium, das im Spitalbetrieb mit seinen engen zeitlichen Abläufen besonderes Gewicht hat.

Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, wertet das Projekt als Beleg dafür, dass digitale Lösungen im Spitalalltag konkret wirken: Die Roboter entlasteten die Mitarbeitenden, vereinfachten Abläufe und schüfen mehr Zeit für die eigentlichen Kernaufgaben. Er sieht darin zugleich einen Baustein der Strategie 2030, mit der das Stadtspital Zürich seine Betriebsprozesse modernisieren will.

Für den Dauerbetrieb sollen die vier Roboter weiterhin gemietet werden. Diese Entscheidung folgt einer pragmatischen Logik: Im Mietmodell kann das Spital technologische Weiterentwicklungen berücksichtigen und muss Wartung sowie Betrieb nicht selbst sicherstellen. Die jährlichen Kosten von 303 000 Franken bedürfen der Genehmigung durch den Gemeinderat.

Winterthur verbannt Smartwatches aus Klassenzimmern

Künftig auf dem Pausenplatz verboten: eine Smartwatch.

Künftig auf dem Pausenplatz verboten: eine Smartwatch.

Bloomberg

dfr.

An den Winterthurer Schulen wird im digitalen Bereich die Daumenschraube angezogen. Was als Verbot von Mobiltelefonen begann, wird nach den Sommerferien auf eine breitere Gerätepalette ausgeweitet. Wie die Schulpflege der Stadt mitteilt, dürfen Schülerinnen und Schüler künftig keinerlei private digitale Geräte mehr während der Schulzeit auf dem gesamten Areal nutzen. Dies betrifft insbesondere die zunehmende Verbreitung von Smartwatches und ähnlichen tragbaren Minicomputern. Dies komme «einem geschützten und ungestörten Schulalltag zugute», schreibt die Schulpflege.

Der Beschluss ist eine direkte Reaktion auf den technologischen Wandel. Smartwatches stehen Smartphones in ihrer Funktionalität kaum mehr nach: Mit ihnen können Schüler Nachrichten senden, im Internet surfen und unauffällige Tonaufnahmen machen. Genau hier orten die Schulverantwortlichen erhebliche Risiken. Geräte mit integrierten Kommunikations- und Aufnahmefunktionen stellten eine latente Gefahr für den Datenschutz dar und gefährdeten zudem den ungestörten Unterrichtsbetrieb.

Vorausgegangen war der Neuregelung eine Umfrage unter den städtischen Schulen. Diese förderte ein zweigeteiltes Bild zutage: Einerseits habe sich die bisherige Handhabung von Mobiltelefonen in der Praxis bewährt und funktioniere mehrheitlich gut. Andererseits sei jedoch offensichtlich geworden, dass die zunehmende Präsenz neuer Gerätetypen genau die gleichen Herausforderungen und Ablenkungen mit sich bringe, die man mit dem ursprünglichen Handyverbot eigentlich habe eindämmen wollen.

Ausnahmen des Smartwatch-Verbots sind strikt reglementiert: Einzig zu explizit schulischen Zwecken und nur mit ausdrücklicher Bewilligung der Lehrperson oder der Schulleitung dürfen die Geräte hervorgeholt werden. Dennoch verbleiben den einzelnen Schulen gewisse Freiheiten. Wie die erweiterte Regelung konkret durchgesetzt wird, bestimmen die Schulen eigenständig im Rahmen ihrer Hausordnungen. Damit soll sichergestellt werden, dass alters- und situationsgerechte Lösungen weiterhin Platz haben.

Stadt Zürich fördert Lastenvelos

dfr.

Dass die Stadtzürcher Verkehrsministerin Simone Brander (SP) keine Autofreundin ist, ist bekannt. Von ihr stammt das Diktum, dass man selbst eine Waschmaschine mit einem Lastenvelo transportieren könne. Nun will Brander ebensolche Lastenräder, im Fachjargon Cargobikes, fördern – natürlich mit Steuergeld.

Das neue städtische Programm «Carvelo für Siedlungen» soll es Wohnsiedlungen erleichtern, ihren Bewohnern «ein umweltfreundliches Transportmittel zur Verfügung zu stellen». So teilt es Branders Tiefbaudepartement mit.

Für einzelne Haushalte sei der Kauf eines E-Cargovelos oft zu teuer. Dank dem neuen Angebot sollen sich die Bewohner Lastenvelos teilen und sie für den Einkauf, Warentransporte oder weitere Einsätze nutzen können. Für jede Siedlung übernimmt die Stadt die Kosten für die Grundgebühr eines Carvelos im ersten Betriebsjahr. Diese beträgt 3300 Franken.

Steht das Velo nicht nur der Siedlung, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung, übernimmt die Stadt zusätzlich 50 Prozent der Kosten des zweiten Betriebsjahrs. Das Förderprogramm ist auf drei Jahre ausgelegt, pro Jahr sollen zehn Siedlungen den Zuschlag erhalten. Die interessierten Siedlungen müssen sich aktiv für das Programm bewerben.

Nach Skiunfall tritt Psychiatrie-CEO zurück

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland braucht einen neuen CEO.

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland braucht einen neuen CEO.

Annick Ramp / NZZ-Fotografen-Team

jhu. Der Unfall hatte sich bereits im Januar ereignet. Damals verletzte sich der CEO der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (IPW) beim Skifahren. Stefan Lichtensteiger zog sich dabei eine schwere Rückenmarksverletzung im oberen Bereich der Wirbelsäule zu. Seither ist er im Paraplegiker‑Zentrum in Nottwil in Behandlung.

Wie die IPW am Dienstag (23. 6.) mitgeteilt hat, wird Lichtensteiger nicht mehr als CEO zurückkehren. Wegen seiner gravierenden Verletzungen ist er «nicht mehr in der Lage, seine CEO-Aufgaben wiederaufzunehmen, und tritt darum per sofort von dieser Funktion zurück», wie es in der Mitteilung heisst. Seine Rehabilitation dauere weiterhin an, und eine Prognose sei zurzeit nicht möglich.

Der Spitalrat habe davon «mit Bedauern Kenntnis genommen und dankt Stefan Lichtensteiger für sein grosses Engagement während seiner Wirkungszeit». Die CEO-Position der IPW soll in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden. Bis eine Nachfolge gefunden ist, wird der stellvertretende CEO und Ärztliche Direktor Benjamin Dubno den Betrieb leiten. Er hatte die interimistische Führung schon kurz nach dem Unfall Lichtensteigers übernommen.

Nach dem Unwetter in Zürich warnt die Stadt vor herabfallenden Ästen

Folgen des Unwetters in Zürich: Ein Auto liegt unter den abgebrochenen Ästen eines Baums.

Folgen des Unwetters in Zürich: Ein Auto liegt unter den abgebrochenen Ästen eines Baums.

Claudia Thoma / Keystone

mvl. Der Sturm vom vergangenen Freitag hat den Zürcher Bäumen zugesetzt. Nun warnt Grün Stadt Zürich vor herabfallenden Ästen und bittet die Bevölkerung, abgesperrte Gebiete wegen Räumungs- und Sicherungsarbeiten nicht zu betreten. Grössere Absperrungen bestünden vor allem beim Arboretum, wo der Baumbestand stark beschädigt worden sei. In Baumkronen hingen teilweise noch ausgerissene oder angebrochene Äste, die unvermittelt herabfallen könnten.

Zahlreiche Bäume sind umgestürzt oder durch abgebrochene Äste beschädigt worden. Seit Freitagabend stünden Einsatzkräfte sowie spezialisierte Unternehmen im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu entfernen und Gefahrenstellen zu sichern, schreibt Grün Stadt Zürich. Baumkontroll-Teams von Grün Stadt untersuchten zudem die Schäden. Es sei möglich, dass einzelne Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssten.

Die Schäden sind deshalb besonders gross, weil die Bäume ihr volles Laubkleid tragen und die Kronen den starken Windböen deshalb voll ausgesetzt waren. Im Unterschied zu früheren Sturmereignissen beschränkt sich das Schadensgebiet auf einen vergleichsweise kleinen Bereich innerhalb der Stadt. Besonders betroffen waren Standorte rund um den Zürichsee.

Im Seefeld kam es am Freitag zu einem tragischen Unglück: Eine 16-Jährige wurde an der Feldeggstrasse 4 im Zürcher Kreis 8 von einem herabfallenden Ast tödlich verletzt. Stadtpräsident Raphael Golta meldete sich dazu via Linkedin zu Wort: «Die Nachricht vom Tod der Jugendlichen erfüllt alle mit tiefer Trauer.» Seine Gedanken und sein tiefes Mitgefühl seien bei der Familie und den Angehörigen.

Jürg Trachsel bleibt Ombudsmann des Kantons Zürich

Jürg Trachsel, Ombudsmann des Kantons Zürich

Jürg Trachsel, Ombudsmann des Kantons Zürich

R. Sc. · Der Kantonsrat hat am Montag (22. 6.) den Ombudsmann Jürg Trachsel für eine weitere Amtszeit gewählt. Der 64-jährige Anwalt und frühere Chef der SVP-Fraktion und Kantonsratspräsident erhielt 142 Stimmen. Er hat das Amt seit 2018 inne. Als Ersatzperson wurde die Mediatorin Anja Künzler gewählt. Die Ombudsstelle geht damit mit der gleichen Besetzung in die kommende Periode bis 2030. Der Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für das Jahr 2025 wurde vom Parlament genehmigt.

Wegen der Hitze wird einer der grössten kantonalen Schulsportanlässe abgesagt

Teilnehmer einer Stafette in Zürich: Bei einer Hitzewarnung der Stufe 3 sollen körperliche Aktivitäten im Freien vermieden werden.

Teilnehmer einer Stafette in Zürich: Bei einer Hitzewarnung der Stufe 3 sollen körperliche Aktivitäten im Freien vermieden werden.

Franco Bottini / NZZ

bai. Die Töss-Stafette in Winterthur zählt zu den grössten Schulsportanlässen des Kantons Zürich. 16 Kilometer sind von gemischten Teams im Laufschritt zu bewältigen. Am kommenden Dienstag wäre die 43. Ausgabe geplant gewesen. Über 2500 Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe aus dem ganzen Kanton meldeten sich an. Zahlreiche Sponsoren, Behörden, Schulen sowie Helferinnen und Helfer sind involviert.

Nun hat das Organisationskomitee der traditionellen Laufstafette entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Das teilt die Stadt Winterthur am Freitag (19. 6.) in einem Communiqué mit. Grund für diesen Entscheid sei die derzeitige Hitzewelle sowie die damit verbundene Hitzewarnung, welche der Bund am Donnerstag kommuniziert habe.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt, bei Hitze der Stufe 3 («erhebliche Gefahr») körperliche Aktivitäten im Freien nach Möglichkeit zu vermeiden. Wie es weiter heisst, hat das Organisationskomitee daher Massnahmen für eine sichere Durchführung geprüft. Doch trotz diversen Vorkehrungen könne die Gesundheit und Sicherheit der Schüler sowie der weiteren Beteiligten nicht ausreichend gewährleistet werden. Daher sehe sich das OK gezwungen, den Grossanlass ausfallen zu lassen. Es bedauere den Entscheid «ausserordentlich».

Die nächste Durchführung der Töss-Stafette ist für den 15. Juni 2027 vorgesehen. Weil Hitzewellen zunehmen, will das OK prüfen, welche Massnahmen für künftige Austragungen sinnvoll sind. Möglich ist eine zeitliche Anpassung der Veranstaltung.

Illustration Simon Tanner / NZZ

Die neusten Meldungen aus dem Kanton.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1KURZMELDUNGEN - Polizei-News aus Zürich: Zehn Velofahrer sind bei Unfällen am Wochenende verletzt worden0506-07-2026
2Grossanlässe trotz Hitze: So funktioniert ein Triathlon bei 36 Grad0526-06-2026
3Streit um die Mindestlöhne: In Zürich und Winterthur wird ihre Einführung auch zum Rennen gegen die Zeit0505-07-2026
4Hitze in Zürich: Jetzt wird die Politik aktiv – und will Klimaanlagen, mehr Bäume, mehr Bäche0502-07-2026
5Eine Frage des Prinzips oder ein «Misstrauensvotum»? Die Bürgerlichen wollen die Macht der Baudirektion einschränken0506-07-2026
6Keine Chance für die Verteidiger der todgeweihten Zürcher Autobahn: Das Parlament beschliesst das Ende der A 500529-06-2026
7Ermittlerinnen in der Liebesfalle: Gleich zwei Zürcher Polizistinnen haben sich mit einem verurteilten Straftäter eingelassen0501-07-2026
8Erneuter Sommersturm in Zürich: Feuerwehr zählt über 700 Einsätze, zahlreiche Flüge in Kloten annulliert0601-07-2026
9ERKLÄRT - Die Zürcher Regierungsratswahlen im Überblick: Die SP nominiert Seiler Graf und Galladé, Kutter tritt für die Mitte an0502-07-2026
10Die Allmend ist Zürichs grösstes Hundeparadies. Nun macht die Stadt das rechte Sihlufer zur Verbotszone-2606-07-2026

Классификация: Общество. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 5. Источник: www.nzz.ch.