Mit dem M70H erweitert Samsung sein Angebot günstiger Smart-TVs. Wie sich der 65-Zöller im Vergleich zum Vorgänger Q7F schlägt, verrät COMPUTER BILD im Test.
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Mit dem M70H erweitert Samsung sein Angebot günstiger Smart-TVs. Wie sich der 65-Zöller im Vergleich zum Vorgänger Q7F schlägt, verrät COMPUTER BILD im Test.
Testnote
2,8
befriedigend
Der Samsung M70H ist ein unkomplizierter Fernseher für Nutzer, die vor allem streamen, fernsehen und gelegentlich spielen möchten. Seine Stärken liegen in der natürlichen Farbdarstellung, der niedrigen Eingabeverzögerung und dem komfortablen Tizen-Betriebssystem. Bei HDR-Inhalten stößt der 65-Zöller aufgrund seiner begrenzten Helligkeit jedoch schnell an Grenzen. Hinzu kommen die einfache Anschlussausstattung und der Verzicht auf Funktionen wie USB-Recording oder HDMI 2.1. Insgesamt liefert Samsung einen soliden Einsteiger-TV ab, der seinen Vorgänger Q7F bei Kontrast und Helligkeit übertrifft und für den Alltag ein stimmiges Gesamtpaket bietet.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Mit dem M70H baut Samsung sein Angebot günstiger LCD-Fernseher weiter aus. Die Mattscheibe soll mit moderner Smart-TV-Ausstattung und schlankem Design Käufer ansprechen, denen die höherpreisigen
Mini-LED-Modelledes Herstellers zu teuer sind. Gleichzeitig tritt er keine leichte Aufgabe an: Schließlich folgt der M70H auf den
Q7F, der sich im COMPUTER-BILD-Test als solide Einsteiger-Lösung erwies. Ob Samsung die richtige Balance zwischen Preis, Bildqualität und Ausstattung gefunden hat, klärt der ausführliche Test des 65-Zoll-Modells GU65M70HAU.
Optisch gibt sich der M70H typisch Samsung. Das schlanke Gehäuse wirkt modern, die Verarbeitung hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Die beiden Standfüße sorgen für einen sicheren Stand, auch wenn sie nicht ganz die Wertigkeit teurerer Samsung-Modelle erreichen. Als Betriebssystem kommt Samsungs aktuelle Tizen-Oberfläche zum Einsatz. Die bietet eine große Auswahl an Streaming-Diensten, arbeitet flott und ist übersichtlich gestaltet. Apps wie Netflix, Disney+, Prime Video und YouTube sind schnell installiert und jederzeit griffbereit. Die Menüführung gelingt weitgehend intuitiv. Lediglich einige Einstellungen verstecken sich etwas zu tief in den Untermenüs.

Ab Werk kommt der Samsung M70H im brillanten, aber leicht unterkühlten Eco-Modus.
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Im Labor überzeugt der M70H mit einer insgesamt gelungenen Farbdarstellung. Die Farbtemperatur von 6.428 Kelvin liegt sehr nah am Idealwert von 6.500 Kelvin. Auch die Farbtreue geht mit einem Delta-E-Wert von 3,3 für diese Preisklasse in Ordnung. Der gemessene Farbraum von 92 Prozent DCI-P3 sowie 96 Prozent sRGB sorgt für kräftige und natürliche Farben. Vor allem bei Serien, Sport und klassischem Fernsehen macht der Samsung eine gute Figur. Weniger überzeugend fällt dagegen die HDR-Darstellung aus. Im Filmmaker Mode erreicht der Fernseher lediglich 313 Nits Spitzenhelligkeit. Dadurch wirken helle HDR-Effekte deutlich weniger eindrucksvoll als bei höherklassigen LCD- oder
OLED-Fernsehern. Gerade Sonnenreflexen, Explosionen oder Lichtquellen fehlt es sichtbar an Strahlkraft.

Das beste Bild auf Samsung-TVs gibt es wie immer im Filmmaker Mode.
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Für die Preisklasse in Ordnung geht dafür der Kontrast von 5.820:1. Da Samsung den M70H – wie auch den besseren
M80H(Testnote: 2,5) – als Mini-LED-Fernseher vermarktet, wirkt der Wert dennoch vergleichsweise niedrig. Der Grund? Zwar spendiert der Hersteller dem M70H tatsächlich kleinere Leuchtdioden, verzichtet jedoch auf Local Dimming zur Kontraststeigerung.

Bewegungen zieht der M70H nicht ganz so effektiv glatt wie ein 100-Hertz-Fernseher. Dafür erzeugt der Budget-TV erstaunlich wenig Artefakte.
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Im direkten Vergleich liegen M70H und dessen Vorgänger Q7F übrigens dicht beieinander. Während der Q7F im COMPUTER BILD-Test ebenfalls eine Gesamtnote von 2,8 erreichte, landet der 25 Nits hellere M70H einen Hauch vor dem Q7F. Auch ist der Kontrast des M70H etwas höher als beim Vorgänger, der es im Test auf ein Verhältnis von 4.646:1 brachte. Wie bei Samsung üblich, unterstützt auch der M70H HDR10+ mit dynamischen Metadaten. Auf Dolby Vision verzichtet der Hersteller indes. Das ist kein gravierendes Problem – denn aufgrund der geringen Maximalhelligkeit gibt es ohnehin kaum sichtbare Unterschiede zwischen SDR- und HDR-Material.

Zocken auf einem 60-Hertz-TV? Aber ja. Die meisten Konsolen-Spiele laufen ohnehin nur mit 60 Bildern pro Sekunde.
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Auch bei den Anschlüssen beschränkt sich Samsung auf eine Basis-Ausstattung. Zur Verfügung stehen drei HDMI-Eingänge sowie ein einzelner USB-Port. Wichtig: Alle HDMI-Anschlüsse arbeiten mit maximal 60 Hertz. Ebenfalls nicht vorhanden ist eine USB-Aufnahmefunktion, um Fernsehsendungen aufzuzeichnen. Trotz geringer Bildrate dürfen sich Spieler über eine geringe Eingabeverzögerung freuen: Mit lediglich 9,7 Millisekunden reagiert der M70H sehr direkt auf Eingaben per Controller. Damit eignet sich der Fernseher gut für Konsolen-Spiele, die auf 60 fps ("frames per second") begrenzt sind. Dazu gehören auch Rennspiele wie "Forza Horizon 5" oder "Need for Speed: Unbound".

Der Samsung-Fernseher besitzt die nötigsten Anschlüsse: dreifach HDMI, USB, LAN, einen Schacht für TV-Karten sowie Buchsen für Kabel, Satellit und Antenne.
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Einen brauchbaren Klang für das tägliche Fernsehprogramm liefern die integrierten Lautsprecher. Stimmen gibt der M70H verständlich wieder und auch bei Serien oder Nachrichtensendungen gibt es wenig Anlass zur Kritik. Der Tonmodus Verstärken sorgt zwar für mehr Dynamik und Präsenz, neigt bei höheren Lautstärken jedoch zum Übersteuern. Empfehlenswerter ist deshalb die Standard-Einstellung. Weniger überzeugend fiel im Test die Funktion Adaptiver Ton aus. Stimmen wirkten etwas dünner als im Standard-Modus, zudem war ein leichter Hall-Effekt wahrnehmbar. Wer häufig Filme oder Serien schaut, sollte daher über die Anschaffung einer
Soundbarnachdenken. Die lässt sich an den HDMI-eARC-Anschluss des M70H hängen.
Samsung
578,70 EUR
Der Samsung M70H ist ein unkomplizierter Fernseher für Nutzer, die vor allem streamen, fernsehen und gelegentlich spielen möchten. Seine Stärken liegen in der natürlichen Farbdarstellung, der niedrigen Eingabeverzögerung und dem komfortablen Tizen-Betriebssystem. Bei HDR-Inhalten stößt der 65-Zöller aufgrund seiner begrenzten Helligkeit jedoch schnell an Grenzen. Hinzu kommen die einfache Anschlussausstattung und der Verzicht auf Funktionen wie USB-Recording oder HDMI 2.1. Insgesamt liefert Samsung einen soliden Einsteiger-TV ab, der seinen Vorgänger Q7F bei Kontrast und Helligkeit übertrifft und für den Alltag ein stimmiges Gesamtpaket bietet. Es gibt den Samsung M70H in folgenden Größen:
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