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Ana Iglesias, Mutter von 10 Kindern, über ihre Haushaltskasse: „Die durchschnittlichen Ausgaben meines Haushalts liegen bei 9000 Euro im Monat“

Дата публикации: 30-09-2026 05:12:00

Zehn Kinder, 9000 Euro Kosten: Ana Iglesias zeigt, wie ihre Großfamilie bei Essen, Schule, Energie und Freizeit spart.

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Zehn Kinder, 9000 Euro Ausgaben im Monat: Ana Iglesias zeigt, wie schnell Lebensmittel, Schule und Energie das Familienbudget belasten – und wo sie konsequent spart.

Mit zwölf Menschen im Haushalt wird schon der normale Alltag teuer. Ana Iglesias, 42 Jahre alt und Mutter von zehn Kindern, beziffert die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben ihrer Familie auf rund 9000 Euro. Das berichtet das argentinische Nachrichtenportal „Clarín“.

Teures Leben mit zehn Kindern:

  • Rund 9000 Euro gibt die Familie inzwischen nach eigenen Angaben durchschnittlich pro Monat aus.
  • Allein für Lebensmittel fielen bereits 2023 monatlich zwischen 1000 und 1400 Euro an.
  • Hohe Kosten entstehen außerdem durch Schule, Energie, Kleidung, Mobilität und Freizeit.
  • Gespart wird unter anderem mit Solarmodulen, Großeinkäufen, Streamingdiensten und wiederverwendeten Sachen.
Lebensmittel werden zum großen Kostenblock

„Es gibt Monate, in denen wir mehr Dinge kaufen. Im Durchschnitt haben wir aber berechnet, dass unsere Ausgaben bei etwa 9000 Euro liegen“, zitiert „Clarín“ Iglesias aus einem Interview mit dem spanischen Magazin „Semana“.

Wie schnell sich einzelne Posten summieren, zeigen frühere Angaben der Familie. Gegenüber „ABC“ erklärte Iglesias, damals noch mit neun Kindern, allein für Lebensmittel zwischen 1000 und 1400 Euro im Monat auszugeben. Sie rechnete bereits 2023 damit, dass dieser Betrag steigen würde, sobald die Kinder älter werden. Kurz darauf kam sogar noch ihr zehntes Kind hinzu.

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Hinzu kommen außergewöhnlich hohe Ausgaben rund um die Schule. Für neue Schulkleidung kalkulierte die Familie etwa 1000 Euro, für Schulmaterial weitere 1500 Euro – Bücher noch nicht eingerechnet. Die Kinder besuchen zwar eine staatliche Schule. Dennoch fallen Kosten etwa für das Mittagessen zusätzlich an.

Auch in Deutschland wird der Schulstart teuer

Dass Schulkosten Familienbudgets stark belasten können, zeigt auch der Blick nach Deutschland. Wie der SWR berichtet, zahlte eine Familie aus Koblenz für Schulbücher und weitere Materialien für zwei Kinder trotz Gebrauchtkäufen fast 400 Euro. Hinzu kommen mögliche Ausgaben für Schulranzen, die dem Bericht zufolge inzwischen häufig zwischen 150 und 300 Euro kosten.

Der Preisdruck zeigt sich auch in den offiziellen Zahlen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Schul- und Lehrbücher in diesem Juni 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Schreib- und Zeichenmaterialien wie Stifte oder Farbkästen verteuerten sich sogar um 3,5 Prozent. Der Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz warnt deshalb, dass längst nicht nur Haushalte mit niedrigen Einkommen betroffen seien. Auch Familien mit durchschnittlichem Einkommen empfänden die Ausgaben zum Schuljahresbeginn zunehmend als Belastung.

Solaranlage und Streamingdienste sollen Rechnungen senken

Bei Familie Iglesias vervielfacht sich dieser Kostendruck durch die Zahl der Kinder. Umso wichtiger ist es für die Eltern, laufende Ausgaben an anderen Stellen zu begrenzen.

Besonders deutlich wird das beim Energieverbrauch. Iglesias berichtet, dass die Stromrechnung in einzelnen Monaten bis zu 1000 Euro erreicht habe. Die Familie investierte deshalb in Solarmodule, um ihre laufenden Energiekosten zu reduzieren.

Weitere Einsparungen entstehen durch Großeinkäufe und Wiederverwendung. Kleidung, Bücher, Fahrräder oder Spielzeug werden möglichst von einem Kind an das nächste weitergegeben.

Auch bei Freizeit und Reisen entscheidet der Preis. Statt Kinokarten für die ganze Familie nutzt sie Streamingdienste. Hotels sind laut Iglesias häufig unattraktiv, weil mehrere Zimmer nötig wären. Ferienwohnungen seien deshalb meist günstiger.

Zwei Einkommen finanzieren die Großfamilie

Bemerkenswert ist auch die Einnahmeseite. Iglesias widersprach gegenüber „ABC“ der Vorstellung, ihr Mann müsse allein für die Familie sorgen. Beide arbeiten, erklärte sie. Mit nur einem Einkommen könnten sie die Familie nach ihrer eigenen Einschätzung nicht finanzieren.

Iglesias betrieb früher ein Geschäft für Babyartikel. Heute sind soziale Netzwerke ihr Hauptberuf. Auf Instagram erreicht sie mehr als 750.000 Menschen und fast drei Millionen auf TikTok. Die Großfamilie ist damit nicht nur Ursache hoher Ausgaben, sondern zugleich ein zentraler Bestandteil ihres digitalen Geschäftsmodells.

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