Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Neuer Phishing-Trick: Browser im Browser

Дата публикации: 09-10-2026 08:42:00

Cyberkriminelle täuschen Nutzer mit gefälschten Browserfenstern und greifen so Zugangsdaten ab. Die Fake-Browser haben sogar korrekte Adresszeilen.

Основное содержимое страницы с новостью.

Cyberkriminalität

Illustration mit rotem Hintergrund aus verschwommenen Binärzahlen. In der Mitte befindet sich ein weißes Anmeldefenster mit einem Profilsymbol sowie den Beschriftungen „Username“ und „password“. In den Eingabefeldern sind statt Zeichen Sternchen dargestellt. Von oben ragt ein großer silberner Angelhaken durch eine Öffnung im oberen Rand des Anmeldefensters. Über das gesamte Bild verteilt sind mehrere rote Vorhängeschlösser zu sehen, einige geöffnet, andere geschlossen. Die Darstellung verwendet überwiegend Rot-, Weiß- und Grautöne.

Hacker haben eine neue Masche: Sie fälschen einen kompletten Browser um Passwort-Abfragen herum.

Foto: sarayut Thaneerat / Getty Images

Cyberkriminelle täuschen Nutzer mit gefälschten Browserfenstern und greifen so Zugangsdaten ab. Die Fake-Browser haben sogar korrekte Adresszeilen.

Sicherheitsforschende des Unternehmens

Island

warnen vor einer neuen, ausgefeilten Phishing-Kampagne. Die Angreifer erstellen täuschend echt aussehende Kopien bekannter KI-Dienste wie ChatGPT, Google Gemini oder Claude. Sie zeigen im Browser ein zweites, gefälschtes Browserfenster an. So gelingt es ihnen,

Zugangsdaten

und Zahlungsinformationen zu erbeuten.

So funktioniert die Browser-in-the-Browser-Attacke

Die aktuelle Kampagne zielt vor allem auf Werbeunternehmen. Die gefälschten Websites versprechen KI-gestützte Hilfe bei der Erstellung von Werbekampagnen, der Kundensuche oder der Budget-Verwaltung. Um die angeblichen Funktionen nutzen zu können, sollen die Opfer ihren Werbe-Account mit dem KI-Dienst verbinden. Beim Login öffnet sich ein nachgebautes Browserfenster innerhalb der Website, das selbst die Adresszeile mit legitimen URLs wie accounts.google.com vortäuscht. Tatsächlich befindet sich der Nutzer aber weiterhin auf der Phishing-Domain. Das Phishing-Kit passt sich dabei an verschiedene Betriebssysteme an und imitiert Browser-Elemente wie Safaris URL-Leiste oder den Dark Mode von Chrome.

Der Missbrauch bekannter KI-Namen ist kein Einzelfall. Erst kürzlich berichtete COMPUTER BILD über Cyberkriminelle, die

Custom-GPTs nutzten, um Schadsoftware zu verbreiten

. Dabei handelten die Täter ebenfalls unter dem Namen ChatGPT, um Vertrauen zu erwecken.

Menschliche Angreifer übernehmen Kontrolle

Besonders gefährlich: Nach der ersten Kompromittierung übernimmt ein menschlicher Angreifer die Kontrolle. Opfer werden gezielt nach Passwörtern, SMS-Codes, Authenticator-Codes, Okta-Bestätigungen oder QR-Codes gefragt. Die Plattform unterstützt Workflows für Google, Meta, TikTok und Okta. Eingereichte Codes können abgelehnt werden, bis der gewünschte Zugriff erreicht ist.

Schnelle Reaktion auf Meta Muse

Die Kampagne zeigt, wie schnell die Kriminellen agieren: Nur acht Tage nach dem Start von Metas KI-Agent Muse am 8. September war bereits eine überzeugend gefälschte Website für "Muse Ads" online. Sicherheitsforscher Oleg Zaytsev erklärte, dass die Angreifer bereits über die technische Plattform verfügten und diese in wenigen Minuten für neue Marken anpassen können. Über einen falsch konfigurierten öffentlichen Programmcode konnten die Forscher die Aktivitäten bis mindestens März zurückverfolgen. In einem zugehörigen Telegram-Kanal wurden Hunderte übermittelte Opferdaten dokumentiert.

Gegen solche KI-basierten Phishing-Plattformen gehen Sicherheitsbehörden mittlerweile vor. Ein separater COMPUTER BILD-Bericht zeigt: Im September 2026 zerschlug Microsoft die

Phishing-Plattform EvilTokens

, die mit ähnlichen Methoden mehr als 12.000 Konten gekapert hatte. Die Digital Crimes Unit beschlagnahmte 50 Websites und deaktivierte über 150 weitere Domains.

So erkennen Nutzer die Falle

Die Browser-in-the-Browser-Methode lässt sich relativ einfach entlarven: Ein gefälschtes Fenster innerhalb einer Website kann nicht aus dem Browser herausbewegt oder frei in der Größe verändert werden wie ein echtes Browserfenster. Die Forschenden raten Unternehmen, nur vertrauenswürdige Domains zuzulassen, Browser-Adressen zu überprüfen und Phishing-resistente Authentifizierungsmethoden wie

Passkeys

einzusetzen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Betrüger täuschen Sparkassen-Kunden – so funktioniert der aktuelle Phishing-Trick-2620-07-2025
2Was ist eigentlich Spoofing und wie schützen Sie sich davor?0508-06-2026
3Mit einer Fake-Antenne im Kofferraum stehlen Betrüger Ihre Bankdaten-5705-05-2026
4Sparkassen-Phishing mit angeblicher Aktualisierung der Daten-2609-06-2026
5Phishing mit echten Buchungen: Betrüger nutzen Reservierungen von Reisenden aus-2625-04-2026
6Kriminelle tricksen mit QR-Codes0507-06-2026
7Россиян предупредили о схеме мошенничества с уведомлением о БПЛА-2627-06-2026
8Мошенники придумали новую схему обмана через поддельные страницы доставки014.2101-08-2026
9 Новые способы кражи данных школьников стали использовать мошенники08.3429-08-2026
10Bundestagswahl 2021: Behörde: Wahlwerbung nach Nutzerprofilen war rechtswidrig016.0421-10-2026

Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 17.79. Источник: www.computerbild.de.