Bestandswohnungen haben sich im dritten Quartal stärker verteuert als Neubauten. Exklusive Daten der 400 deutschen Kreise zeigen, wo Wohnraum teurer und wo er günstiger geworden ist.

Wo sind die Preise für Bestands- und Neubauwohnungen am stärksten gestiegen? Foto: picture alliance / SvenSimon, Montage: B. Mendelson
Düsseldorf. Die Wohnungsnot in Deutschland ist groß, die Immobilienpreise steigen, und Experten warnen vor den Folgen steigender Zinsen. Zugleich tobt seit dem jüngsten Wahlsieg der Berliner Linken eine Debatte über die Enteignung großer Wohnungskonzerne. Die Partei will damit gegen die hohen Mieten in der Hauptstadt vorgehen.
Dass die Mieten weiterhin steigen, zeigt der neue Immobilien- und Mietpreisindex für das dritte Quartal von Empirica Regio, der dem Handelsblatt exklusiv vorab vorliegt. Um 3,8 Prozent legten die Neubaumieten im Vergleich zum Vorjahresquartal durchschnittlich zu. Bei Bestandswohnungen lag der Anstieg sogar bei 10,2 Prozent.
Doch auch die Kaufpreise von Neubau- und Bestandsimmobilien sind laut dem Index gestiegen. Dabei gibt es jedoch starke regionale Unterschiede. Die folgenden sieben Grafiken zeigen für alle 400 Kreise in Deutschland die aktuelle Lage auf dem Immobilien- und Mietmarkt.
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