Nachdem ein 55-jähriger Mann in Schmelz beim Joggen verschwunden ist, läuft in der Gemeinde seit Montag eine großangelegte Suchaktion. Dabei kommt auch modernste Technik zum Einsatz.
Update | Schmelz · Nachdem ein 55-jähriger Mann in Schmelz beim Joggen verschwunden ist, läuft in der Gemeinde seit Montag eine großangelegte Suchaktion. Dabei kommt auch modernste Technik zum Einsatz.
24.08.2026 , 17:37 Uhr
Hunderte Einsatzkräfte und Helfer suchen nach vermisstem Jogger in Schmelz
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Seit Sonntagvormittag wird der 55 Jahre alter Martin Jakobs aus Schmelz vermisst. Mehr als 400 Einsatzkräfte und freiwillige Helfer beteiligen sich derzeit an der Suche – die Bevölkerung zeigt sich solidarisch. Der Mann hatte sich am Sonntag, 23. August, gegen 11 Uhr im Bereich der Heidestraße zu einem Jogginglauf aufgemacht. Seither fehlt von ihm jede Spur. Die Polizeiinspektion Lebach bestätigte den Vermisstenfall am Montag in einer Pressemitteilung und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Der Vermisste wird von der Polizei folgt beschrieben: etwa 190 Zentimeter groß, rund 90 Kilogramm schwer, bärtig. Bekleidet war er zuletzt mit einer blauen Jacke und einer kurzen Hose.
Die Suche nach dem Mann hat mittlerweile ein beachtliches Ausmaß angenommen. Nach Angaben vor Ort sind aktuell mehr als 400 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen im Einsatz. Unter anderem ist eine spezialisierte Drohneneinheit aus Nalbach beteiligt, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. Die Drohne durchsucht derzeit ein Gebiet in der Nähe eines Geflügelhofs.
Hinzu kommen 14 freiwillige Helfer, die sich am Montag spontan zur Unterstützung der Suchaktion eingefunden haben. Die meisten von ihnen hatten im Radio von dem vermissten Jogger erfahren und wollten nicht tatenlos zusehen. Kräfte der Feuerwehr haben die Freiwilligen vor Ort sorgfältig eingewiesen und mit den nötigen Instruktionen versehen. Damit die Helfer während der Suche in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitung bleiben können, wurden ihnen zudem Telefonnummern der jeweiligen Abschnittsleitung ausgehändigt.
Trotz der stundenlangen Suche am Montag lässt der Einsatzwille der Helfer dennoch nicht nach. Aufgeben, so ist von vielen zu hören, komme für sie nicht infrage. Laut der Polizei gebe es trotz der groß angelegten Suchaktion derzeit keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten. Die Ermittler gehen weiterhin von einem Unfall oder einem gesundheitlichen Problem aus. „Wir haben derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage unserer Zeitung. (pte)