Für das ZDF-„Traumschiff“ war Wolke Hegenbarth mehrere Wochen von ihrem Ehemann und ihrem sechsjährigen Sohn getrennt. Die lange Abwesenheit von ihrer Familie ließ sie sogar über einen Abbruch der Dreharbeiten nachdenken.
Für das ZDF-„Traumschiff“ war Wolke Hegenbarth mehrere Wochen von ihrem Ehemann und ihrem sechsjährigen Sohn getrennt. Die lange Abwesenheit von ihrer Familie ließ sie sogar über einen Abbruch der Dreharbeiten nachdenken.
Insgesamt stand die 46-Jährige sechs Wochen für die Dreharbeiten vor der Kamera, davon vier Wochen am Stück. „Ich habe tatsächlich kurz überlegt, den Dreh nicht zu machen, weil es so ein langer Zeitraum ist“, sagt Hegenbarth gegenüber „t-online“. „Aber mein Mann und ich waren uns einig, dass ich es machen muss.“
Dabei beschäftigt die Schauspielerin auch die unterschiedliche Wahrnehmung von Müttern und Vätern, wenn es um längere Trennungen vom eigenen Kind geht.
Während es für Väter häufig kein Problem sei, auf Dienstreise zu gehen, gehe bei Müttern „bei den meisten der Puls hoch“, beobachtet Wolke Hegenbarth, die hochschwanger geheiratet hat. Dafür hat sie wenig Verständnis.
„Ich habe mich die letzten sechs Jahre sehr intensiv um mein Kind gekümmert. Ich darf mal weg sein. Viele Mütter erlauben sich das gar nicht. Da würde ich gerne etwas verändern“, sagt sie.
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Hegenbarth wünscht sich, dass auch die gemeinsame Zeit von Vätern und ihren Kindern stärker gewürdigt wird. „Es wäre doch toll, wenn bewusst Raum dafür geschaffen würde, dass Männer mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können“, sagt sie. Das sei allerdings mit weiteren Herausforderungen verbunden, „angefangen beim ungleichen Gehalt“. Für die Beziehung zwischen Vater und Kind sei die gemeinsame Zeit dennoch „ein großer Gewinn“.
Auch für sie selbst hat die Zeit mit ihrer Familie einen hohen Stellenwert. Seit der Geburt ihres Sohnes im August 2019 habe sie darauf geachtet, nicht mehr für längere Zeit fern der Familie zu drehen. „Ich liebe meinen Beruf sehr, aber da musste ein harter Kompromiss her. Der Preis war mir zu hoch“, erklärt Wolke Hegenbarth, die sich kürzlich über eine Falschmeldung aufregte.