Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Kinderbetreuung in Mutlangen: Wird's eng in den Einrichtungen oder nicht?

Дата публикации: 24-09-2026 06:00:00

Lange herrschte auch in Mutlangen Notstand in puncto Kinderbetreuung. Im vergangenen Jahr zeichnete sich erstmals Entspannung ab. Nun wurden neue Zahlen präsentiert.

Основное содержимое страницы с новостью.

  1. Startseite
  2. Ostalb
  3. Schwäbischer Wald
  4. Mutlangen

Stand: 24.09.2026, 16:09 Uhr

Uns auf Google folgen

Die Gemeinde betreibt lediglich einen einzigen örtlichen Kindergarten selbst: den eingruppigen Natur-Kiga „Heidehüpfer", der mitten auf der Mutlanger Heide liegt. Hier sind fast alle Plätze belegt – andernorts indes gibt es vermehrt freie Kapazitäten.

Die Gemeinde betreibt lediglich einen einzigen örtlichen Kindergarten selbst: den eingruppigen Natur-Kiga „Heidehüpfer", der mitten auf der Mutlanger Heide liegt. Hier sind fast alle Plätze belegt – andernorts indes gibt es vermehrt freie Kapazitäten. © Christian Nick

Lange herrschte auch in Mutlangen Notstand in puncto Kinderbetreuung. Im vergangenen Jahr zeichnete sich erstmals Entspannung ab. Nun wurden neue Zahlen präsentiert.

Mutlangen. Jahrelang kerbten sich in der Vergangenheit Sorgenfalten in die Stirn der Verantwortlichen aufseiten der kommunalen Verwaltungen, wenn das Thema Kindergarten-Bedarfsplanung turnusgemäß auf der Agenda der Gemeinderatssitzungen erschien: Vergleichsweise hohe Geburtenraten, verstärkte Nachfrage nach Ganztagsbetreuung und der Zuzug zahlreicher geflüchteter Menschen sorgten während des vergangenen Jahrzehnts dafür, dass in vielen Städten und Gemeinden die Plätze in Kindergärten und Krippen rar wurden. Mancherorts mussten die Eltern ihre Kids gar auf Wartelisten setzen lassen. 

Auch in Mutlangen hatte man deswegen immer wieder improvisieren und kreative Lösungen finden müssen. Doch im vergangenen Jahr zeichnete sich erstmals nach längerer Zeit die Trendwende ab: Erstmals seit Jahren gab es wieder mehr Plätze, als nachgefragt wurden. Aufmerksam verfolgten die Mitglieder des örtlichen Gemeinderats nun die Präsentation der entsprechenden Kapazitäten und Belegungszahlen der Einrichtungen im Gemeindegebiet. Würde sich die Entwicklung fortsetzen?

Entspannung hält an

In der Tat: Der Druck ist aus dem Kessel. Und zwar so sehr, dass bereits eine Gruppe – die "Frösche" – des Kindergartens "Don Bosco" sowie auch die fünfte Gruppe der Kinderkrippe "Lämmle" geschlossen worden sind. "Aufgrund der rückläufigen Nachfrage nach Betreuungsplätzen konnten die vorhandenen Strukturen überprüft und angepasst werden", heißt es vonseiten der Gemeindeverwaltung. Für das vor wenigen Tagen begonnene frische Kiga-Jahr 2026/27 sind laut deren Angaben theoretisch 310 Kindergartenplätze in Mutlangen vorhanden.

Allerdings stehen die Stellen an der Kita des Stauferklinikums, die primär von dortigen Angestellten für die Kinderbetreuung in Anspruch genommen wird und wo die Kommune aufgrund einer Vereinbarung mit dem Landkreis kein sogenanntes Erstbelegungsrecht hat, lediglich "eingeschränkt" zur Verfügung, sodass in der Praxis nur 280 Plätze, darunter 60 Ganztagsangebote, nutzbar sind. 

Nachfrage sinkt weiter

Dass sich die Lage "zunehmend entspannt", wie es in den Sitzungsunterlagen des Rats formuliert ist, verdeutlicht ein weiterer Blick auf die Zahlen: Erblickten 2023/24 noch 73 kleine Mutlangerinnen und Mutlanger das Licht der Welt, ist die Geburtenrate in den beiden Folgejahren auf nurmehr knapp über 50 Kinder gesunken. Und: Die Zahl der Kindergarten-Kids wird sich im nächsten Kiga-Jahr um fast 30, im Folgejahr dann um weitere rund 30 Kinder verringern. 

Das Fazit der Mutlanger Ortsverwaltung: "Der Rückgang der Kinderzahlen wird den Druck auf die Kapazitäten verringern und eröffnet größere Spielräume bei der Belegung der Einrichtungen." Künftig gehe es somit vermehrt um "bedarfsgerechte Steuerung und Anpassung der vorhandenen Angebote". Unterdessen hat sich eine weitere große Herausforderung im Bereich der Kinderbetreuung freilich noch nicht wesentlich entschärft und bleibt auch in der 6900-Einwohner-Kommune virulent: Die Gewinnung des raren pädagogischen Fachpersonals gestaltet sich weiter schwierig. 

Balance ist wichtig

Das Ziel, welches die Mutlanger Verantwortlichen für die mittelfristige Zukunft ausgeben? Es gelte, die Kapazitäten "an die rückläufigen Kinderzahlen anzupassen, ohne dabei die notwendige Flexibilität für unterjährige Aufnahmen, Zuzüge und schwankende Geburtenzahlen zu verlieren". Dass jedoch in Mutlangen nicht übereilt Angebote eingestampft werden sollen: Dies hatte Rathauschefin Stephanie Eßwein bereits im Vorjahr als Maxime definiert: Schließlich ist die Weltlage volatil – und auch die Entwicklung der lokalen Geburtenrate muss nicht unbedingt stets linear verlaufen. 

So ist die Situation in den einzelnen Kindergärten

Die Auslastung der Mutlanger Einrichtungen präsentiert sich durchaus unterschiedlich: Der Kindergarten "Don Bosco" verfügt weiterhin über freie Kapazitäten. Es verbleiben zum Ende des Kindergartenjahres noch 16 freie Plätze. Im Ganztagesbereich ist die Auslastung dort dagegen dauerhaft sehr hoch. Der Waldnaturkindergarten "Heidehüpfer" ist ebenfalls sehr gut ausgelastet: Ab Januar 2027 sind sämtliche 20 Plätze belegt.

Auch der Kiga "St. Elisabeth" bleibt eine stark nachgefragte Einrichtung. Im Bereich der verlängerten Öffnungszeiten steigt die Belegung von 68 auf 77 Kinder an. Bereits ab Mai nächsten Jahres werden laut Prognose alle 75 Plätze belegt sein, ab Juni weist jene rechnerisch gar eine Überbelegung von bis zu zwei Kindern aus. Im Ganztagesbereich bleiben dagegen fünf Plätze frei. Die sechste Gruppe der Kinderkrippe "Lämmle", die zur Entlastung des Ü3-Bereichs beiträgt, weist indes im gesamten Kiga-Jahr noch freie Kapazitäten auf. In der Kita der Stauferklinik steigt die Belegung von 46 auf 54 Kinder an. Die Platzreserve verringert sich im Jahresverlauf von 14 auf sechs freie Stellen. 

Auch in den drei Institutionen für den Kleinkindbereich (U3) – die Kita der Stauferklinik sowie die Einrichtungen "Lämmle" und "Kleingärtner" – geht man mittelfristig von einer sinkenden Auslastung aus. 

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Ausblick: Diese Themen werden in Durlangen nach den Sommerferien wichtig08.3110-09-2026
2Dreist: Unbekannte werfen Fensterscheiben von Pfarramt und Kindergarten ein06.5726-09-2026
3Gaza: Trotz Waffenruhe kämpfen Kinder ums Überleben und ihre psychische Gesundheit01024-08-2026
4Nach der Sommerpause: Wie geht es in Leinzell in den nächsten Monaten weiter? 08.5921-09-2026
5Hundreds of Thousands of Eligible Kids Are Waiting for Childcare Assistance013.5703-09-2026
6Vom Sorgenkind zum Dorfmittelpunkt: Der Durlanger Dorfladen lebt wieder auf07.5107-09-2026
7Увеличилось число россиян, которые ищут работу больше года01029-09-2026
8INSÄNDARE: C: Mer personal behövs i äldreomsorgen01018-09-2026
9Efter flera års nedgång – fler jägare i Gävle08.9228-09-2026
10Avslöjar: Flera förare klara för Rospiggarna01016-09-2026

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.12. Источник: www.schwaebische-post.de.