US-Staatsanleihen bieten historisch hohe Erträge. Eine Analyse der Daten zeigt: Am Aktienmarkt könnte das eine Einstiegschance sein – entgegen der Sorge vieler Anleger.

Aktie und Bulle auf Waage: Für Aktienanleger könnte das aktuelle Marktumfeld ein Investitionsgrund sein. Foto: GPT Image 2
Düsseldorf. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hat Ende September mit über 5,2 Prozent den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Unter Anlegern besteht deshalb die Sorge vor negativen Effekten auf die Aktienmärkte.
Denn: Wenn die Zinsen für sichere Anleihen so hoch sind, gewinnen diese theoretisch gegenüber Aktien an Attraktivität, sodass Anleger entsprechend umschichten können. Entsprechend würden Aktienkurse fallen.
Doch wertet man aus, wie die drei US-Aktienleitindizes in den vergangenen 60 Jahren auf hohe Anleiherenditen reagiert haben, zeigt sich: Praktisch ist der Zusammenhang nicht so einfach wie in der Theorie.
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