So wirklich zufriedenstellend lief der Weltcup-Winter für Anže Lanišek zwar nicht, durch die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Mixed-Wettbewerb endete die Saison des slowenischen Superstars aber mit einem großen Highlight. Hat der 30-Jährige irgendwann keine Lust mehr, sich die Schanzen der Welt hinunterzustürzen, plant er einen Wechsel ins Trainergeschäft.

Anže Lanišek "möchte dem Skispringen als Trainer treu bleiben"
Foto: © IMAGO/MARCIN GOLBA
03. September 2026, 21:49

sport.de
So wirklich zufriedenstellend lief der Weltcup-Winter für Anže Lanišek zwar nicht, durch die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Mixed-Wettbewerb endete die Saison des slowenischen Superstars aber mit einem großen Highlight. Hat der 30-Jährige irgendwann keine Lust mehr, sich die Schanzen der Welt hinunterzustürzen, plant er einen Wechsel ins Trainergeschäft.
Beim in Zakopane stattfindenden Tatra Cup, einem internationalen Vergleich von aufstrebenden Skisprung-Talenten, war auch Anže Lanišek zugegen. Bei dem prestigeträchtigen Nachwuchsturnier gab der seinen jüngeren Landsleuten vom Verein SSK Menges, die auf der Anlage Średnia Krokiew antraten, wertvolle Tipps. Eine Rolle als Mentor will der 30-Jährige auch nach dem Ende seiner Karriere übernehmen.
"Das ist der erste Schritt auf dem Weg zum Trainer", sagte der Routinier im Gespräch mit "Skijumping.pl" auf seinen Besuch beim Tatra Cup angesprochen. Allzu bald will er die Laufbahn als Übungsleiter aber noch nicht beginnen: „Ich habe in meiner Karriere als Aktiver noch viel vor mir, daher ist das noch nicht das Ende. Diese Woche habe ich mit diesem tollen Wettkampf jedoch etwas anders angegangen".
Anže Lanišek "möchte dem Skispringen treu bleiben"Ist dann aber doch irgendwann Schluss, ist für den Slowenen bereits klar, wie es weitergehen wird. "Ich möchte dem Skispringen als Trainer treu bleiben, insbesondere bei der Arbeit mit jungen Kindern. Das ist etwas, womit ich mich in Zukunft näher beschäftigen möchte. Ich mache gerade meine ersten Schritte, um es auszuprobieren und zu sehen, wie diese Arbeit hinter den Kulissen aussieht", sagte Lanišek.
Die Arbeit als Trainer sei "manchmal ziemlich schwierig und unterscheidet sich von dem, was ich als Athlet sehe, daher gibt mir das auch eine ganz andere Perspektive", betonte der zweifache Team-Weltmeister weiter. Die vergangene Saison beendete der Routinier als bester Slowene hinter Überflieger Domen Prevc auf Platz fünf im Gesamtweltcup.
Nach einem guten Start in die neue Saison, verpasste es Lanišek, sich den erhofften Podestplatz im Gesamtweltcup zu sichern.
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