Kamil Stoch beendete beim Weltcup-Abschluss im slowenischen Planica seine lange und erfolgreiche Laufbahn als Skispringer. Doch bislang wurde die Ikone vom polnischen Ski-Verband nicht offiziell verabschiedet. Polnische Skisprung-Fans hatten daher gehofft, dass der 39-Jährige im Rahmen eines Abschieds-Events noch einmal auf die Schanze zurückkehren wird.

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Kamil Stoch beendete beim Weltcup-Abschluss im slowenischen Planica seine lange und erfolgreiche Laufbahn als Skispringer. Doch bislang wurde die Ikone vom polnischen Ski-Verband nicht offiziell verabschiedet. Polnische Skisprung-Fans hatten daher gehofft, dass der 39-Jährige im Rahmen eines Abschieds-Events noch einmal auf die Schanze zurückkehren wird.
Nicht wenige polnische Skisprung-Fans wollten es nicht wahrhaben, dass sie Kamil Stochs letztem Sprung als Skispringer beim Skifliegen in Planica nicht beiwohnen konnte. Zuletzt kochte in der Gerüchteküche die Spekulation hoch, dass der 39-Jährige mit dem PZN ein Benefizevent plant, um vor heimischer Kulisse einen allerletzten Sprung zu absolvieren. Dieser Traum vieler Fans ist nun aber geplatzt.
"Es wird kein Abschieds-Event geben. Meinen letzten Sprung habe ich in Planica gemacht, wo es super war, wo die richtige Atmosphäre herrschte, wo es Winter war und wo die Fans waren – also ihr. Das war für mich unglaublich und das lässt sich nicht mehr toppen", erklärte Stoch nun in einem Instagram-Video, das er am Mittwoch auf dem Sozialen Netzwerk gepostet hatte,
Stoch schließt Comeback kategorisch ausDer Weltcup-Abschluss in Slowenien sei "einzigartig" gewesen, fuhr er fort: "Seit diesem Moment verbringe ich mehr Zeit mit der Weltkarte als mit den Skiern. Ich kehre nicht mehr auf die Sprungschanze zurück, obwohl ich oft dort bin." Was der einstige Dominator der Skisprung-Welt damit meint: Der dreimalige Olympiasieger und zweimalige Weltmeister ist ab sofort als Trainer in einem Skisprungverein in Zakopane tätig.
Stoch selbst hat seinen neuen Job zwar nicht bestätigt, dafür plauderte der polnische Springer Jan Galica den Wechsel des 39-Jährigen nach dem FIS-Sommerevent in Szczyrk aus. "Kamil ist Trainer geworden. Er arbeitet schon mit den Jungs", sagte Galica, der selbst noch nicht in den Genuss einer Zusammenarbeit kam: "Leider nicht. Vielleicht werde ich irgendwann die Ehre haben."
"Ich denke, er ist ein guter Trainer. Er verfügt über viel Wissen, also sollte man auf seinen Ratschlag hören, sich weiterentwickeln und hart arbeiten", meinte Galica, der zur polnischen B-Garde gehört und im FIS Cup und Continental Cup an den Start geht.
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