Kurz vor dem geplanten Start von Teslas Robotaxis am 10. Oktober hat die in den Autos verwendete Full-Self-Driving-Software (FSD) in einem Test enttäuscht. Experten sehen vor einem vollständig autonomen Betrieb noch Verbesserungsbedarf.
Kurz vor dem geplanten Start von Teslas Robotaxis am 10. Oktober hat die in den Autos verwendete Full-Self-Driving-Software (FSD) in einem Test enttäuscht. Experten sehen vor einem vollständig autonomen Betrieb noch Verbesserungsbedarf.
25.09.2024, 12.19 Uhr
Niemand am Steuer: Die FSD-Software kann in Tesla-Fahrzeugen wie dem Model 3 genutzt werden
Foto: Mike Blake / REUTERSNach Ansicht des Automobilforschungsunternehmens AMCI Testing ist der US-Autobauer Tesla noch weit von einem vollständig autonomen Robotaxibetrieb entfernt. Zu diesem Schluss kam das Unternehmen nach einem Test von Teslas Full-Self-Driving-Software (FSD). In einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme bezeichnete AMCI die Software als „verdächtig“ und betonte, dass sie noch erheblich verbessert werden müsse, bevor ein sicherer Robotaxibetrieb möglich sei.
In dem Test mussten die Fahrer bei einer Fahrt über rund 1000 Meilen (circa 1610 Kilometer) mehr als 75-mal eingreifen – im Schnitt etwa alle 21 Kilometer. David Stokols, CEO der AMCI-Testing-Muttergesellschaft AMCI Global, sagte: „Obwohl sie in einigen Fällen positiv beeindruckt, kann man sich einfach nicht zuverlässig auf die Genauigkeit oder die Argumentation hinter den Reaktionen der Software verlassen.“
Die Bewertung von AMCI Testing basierte ausschließlich auf Teslas neuen Software-Iterationen 12.5.1 und 12.5.3, wobei die Tests in vier verschiedenen Fahrumgebungen durchgeführt wurden: Stadtstraßen, zweispurige Landstraßen, Bergstraßen und Autobahnen.
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Unter anderem zeigten die Tests, dass die Wahrscheinlichkeit der Fehlerarten umso größer ist, je mehr Kilometer mit aktiviertem FSD gefahren wird. „Wie Sie in den Videos sehen werden, sind die kritischsten Momente der FSD-Fehlkalkulation Ereignisse, die in Sekundenbruchteilen passieren und auf deren Erkennung selbst professionelle Fahrer mit einer Testmentalität achten müssen“, sagte Guy Mangiamele, Leiter von AMCI Testing.
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Tesla hatte zuletzt den Start seines selbstfahrenden Taxis auf den 10. Oktober verschoben. Der Chef des Autobauers, Elon Musk (53), wollte das selbstfahrende Taxi laut einem seiner Beiträge auf X ursprünglich am 8. August vorstellen. Reuters hatte zuvor berichtet, dass der Konzern Insidern zufolge die Pläne für ein billiges Elektroauto für den Massenmarkt aufgibt, um sich auf das Thema autonomes Fahren und Robotaxi zu konzentrieren.
lb