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Test: Welcher Browser belastet die CPU am wenigsten?

Дата публикации: 22-07-2026 10:54:00

Browser benötigen nicht nur RAM, sondern belasten auch die CPU. Wir haben nachgemessen, welche Surf-Programme wenig Last auf der CPU anlegen und somit ressourcenschonend sowie für ältere PCs geeignet sind.

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Welcher Browser belastet die CPU wenig?Test: Welcher Browser belastet die CPU am wenigsten?

Ein Browser sollte wenig CPU-fordernd sein. Dieser Anspruch gipfelte in diesem Artikel.

Foto: Westend61 / Getty Images

Browser benötigen nicht nur RAM, sondern belasten auch die CPU. Wir haben nachgemessen, welche Surf-Programme wenig Last auf der CPU anlegen und somit ressourcenschonend sowie für ältere PCs geeignet sind.

Ein Browser sollte die CPU (Prozessor) eines PCs so wenig wie möglich belasten. Bei einer geringen Last bleibt ein Computer für sonstige Aufgaben jenseits des Surfens frei und erledigt Multitasking-Jobs zügiger. Eine geringe Last ist auch für ältere Maschinen wünschenswert, die infolge einer zu hohen Beanspruchung in Sachen Tempo die Segel streichen könnten.

Wir haben elf Browser herausgesucht und daraufhin untersucht, wie stark sie die CPU belasten. Für diesen Artikel haben wir diverse Surf-Clients unter die Lupe genommen – modernere wie auch technisch weniger zeitgemäße: Firefox 149, Waterfox 6.6, Floorp 12.12, Google Chrome 146, Microsoft Edge 146, Opera 129, Vivaldi 7.9, Brave 146 und DuckDuckGo Browser 0.151 (relativ modern) sowie Basilisk 52.9 und Pale Moon 34.1 (relativ unmodern).

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Top 11: Diese Browser verursachen am wenigsten CPU-Last

Wir haben unter Windows 11 25H2 samt einer Intel-Core-i5-6200U-CPU verschiedene Browser jeweils zehn weitverbreitete Websites simultan aufrufen lassen, respektive die Homepages/Startseiten dieser Webpräsenzen. Die Caches aller Browser waren geleert. Mit dem Gratis-Tool

SysGauge

ermittelten wir Werte zu der durchschnittlichen CPU-Belastung (AVG, Average – hat nichts mit einem gleichnamigen Antiviren-Anbieter/-Produkt zu tun) ebenjener Browser während des Webseiten-Renderings. Je geringer die durchschnittliche CPU-Belastung der Browser-EXE-RAM-Prozesse ausfällt, desto besser.

Wir erhoben keine Peak-/Maximal-CPU-Belastungs- oder CPU-Gesamt-Belastungswerte, weil diese nur eine relativ geringe Aussagekraft besitzen. In CPU-Gesamt-Belastungswerte beispielsweise würden jenseits von Browsern alle möglichen Windows-Hintergrundprozesse einfließen, die hier für eine Verfälschung sorgen würden. Wir ermittelten auch keine CPU-Belastungswerte bezogen auf 20 oder mehr parallel aufzurufende/zu rendernde Webseiten, weil diese eine ausufernde ("Burst"-)CPU-Pein erzeugen könnten und dabei alle Browser eine nahezu 100-prozentige CPU-Belastung hervorrufen würden, wobei die CPU in puncto Leistung limitiert. Die ermittelten CPU-Durchschnitts-Belastungswerte haben wir pro Browser dreimal erhoben, aus denen wir jeweils einen nachfolgend genannten Mittelwert errechnet haben; so versuchten wir, etwaige Messungenauigkeiten oder -schwankungen arithmetisch zu nivellieren.

Wir haben zusätzlich zu Werten zu der CPU-Belastung von Browsern ermittelt, wie lange diese zum Aufrufen unserer Test-Webseiten brauchen (Tempo). Auch diese Zeit-Kennzahlen sind durchaus wichtig: Ein Browser, der eine hohe CPU-Belastung anlegt, entschädigt dies womöglich durch schnelle Webseiten-Aufrufe und steht in dem Fall insgesamt gar nicht so schlecht da. Darüber hinaus gilt: Ein Browser, der eine geringe CPU-Belastung anlegt, kann schnarchlangsam sein und eine geringe CPU-Belastung wird in dem Fall durch wenig Tempo, das auf die Surf-Straße gebracht wird, erkauft (suboptimal).

Browser mit der absolut geringsten CPU-Belastung (Top 11 – ohne berücksichtigtes Webseiten-Aufruftempo und daher nur bedingt aussagekräftig):

Platz 3:

Floorp

:

43 %

(21,5 Sekunden)

Platz 5:

Firefox

:

50,3 %

(16 Sekunden)

Platz 6:

Vivaldi

:

59 %

(21,5 Sekunden)

Platz 7:

Opera

:

64,7 %

(28,6 Sekunden)

Platz 10:

Brave

:

71 %

(11 Sekunden)

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Browser mit der geringsten CPU-Belastung im Kontext des Webseiten-Aufruftempos (Multiplikation – eine Top 11 der effizientesten Browser, relevanteste Bestenliste):

Platz 1:

Brave

: 71 % (11 Sekunden) =

781 als Produkt/Punkte

Platz 2:

Firefox

: 50,3 % (16 Sekunden) =

804,8 als Produkt/Punkte

Platz 3:

Floorp

: 43 % (21,5 Sekunden) =

924,5 als Produkt/Punkte

Platz 4:

Waterfox

: 43,1 % (22 Sekunden) =

948,2 als Produkt/Punkte

Platz 5:

Google Chrome

: 72,4 % (15 Sekunden) =

1.086 als Produkt/Punkte

Platz 7:

Vivaldi

: 59 % (21,5 Sekunden) =

1.268,5 als Produkt/Punkte

Platz 8:

Opera

: 64,7 % (28,6 Sekunden) =

1.850,4 als Produkt/Punkte

Platz 9:

DuckDuckGo Browse

r (msedgewebview2.exe-Prozess): 70,3 % (44 Sekunden) =

3.093,2 als Produkt/Punkte

Platz 10:

Basilisk

: 24,6 % (146 Sekunden) =

3.591,6 als Produkt/Punkte

Platz 11:

Pale Moon

: 24,9 % (271 Sekunden) =

6.747,9 als Produkt/Punkte

Browser mit der geringsten CPU-Belastung im Test: Ein Fazit

Basilisk und Pale Moon sorgten bei uns isoliert betrachtet für die geringste CPU-Belastung. Doch sind die beiden Programme aufgrund ihrer Architektur, wozu ihre

Goanna-Rendering-Engine

gehört, langsam. Sie bewirkten vor allem deswegen eine geringe CPU-Belastung, weil sie beim Berechnen der letzten in Tabs zu ladenden Webseiten trödelten.

Eine erstaunlich geringe CPU-Belastung im Kontext des Tempos bei Webseiten-Aufrufen legte bei uns Firefox an den Tag. Google Chrome, Microsoft Edge, Vivaldi und Opera etwa schnitten hier schlechter ab.

Auch der Brave Browser legt in diesem Zusammenhang eine höhere CPU-Belastung als Firefox an, macht dies aber mit einem enorm hohen Tempo wett, was den Brave Browser in Summe effizienter sein lässt als Firefox; der Brave Browser ist hier und auch in sonstigen, synthetischen

Benchmarks

schneller als sein Mitbewerb und insbesondere fixer als Firefox.

Brave Browser (Testsieger) herunterladen

Firefox (Platz 2) herunterladen

Basilisk und Pale Moon (unter Umständen stark; Platz 10/11) herunterladen

Unsere Empfehlungen: Firefox und Brave (für den PC-Alltag); mit Abstrichen Basilisk und Pale Moon, wenn die Devise "CPU-Ressourcen um jeden Preis sparen" gilt (bei Low-End-PCs gegebenenfalls pragmatisch).

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