Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Porsche-Chef kündigt neue Strategie an

Дата публикации: 11-03-2026 13:48:00

2,4 Milliarden Euro für die Strategiewende, rund 700 Millionen Euro für die US-Zölle: Der neue Porsche-Chef Michael Leiters muss einige schlechte Nachrichten überbringen. Mit einer schlankeren Führungsstruktur, einer neuen Modellpalette und weiterem Stellenabbau will er gegensteuern.

Основное содержимое страницы с новостью.

Der Sportwagenbauer Porsche hat sich nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr für 2026 überraschend wenig Profitabilität vorgenommen. So soll die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses im Konzern zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen, wie das zum Volkswagen-Konzern gehörende Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Analysten hatten zuletzt für das neue Jahr im Schnitt fast 8 Prozent auf dem Zettel. Beim Erlös geht das Management um den neuen Chef Michael Leiters (54) von 35 bis 36 Milliarden Euro aus.

Die im MDax notierte Aktie gewann am Mittwoch dennoch 1,4 Prozent. Anleger waren bereits auf schlechte Nachrichten eingestellt, hieß es von Analysten.

„Die globalen Herausforderungen und die Neuausrichtung des Unternehmens haben das Ergebnis 2025 belastet. Auch 2026 werden unsere Maßnahmen zur Rekalibrierung einmalige Ergebniseffekte in hoher dreistelliger Millionenhöhe haben“, sagte Finanzchef Jochen Breckner. Das nehme man in Kauf, um die Widerstandsfähigkeit von Porsche zu stärken.

Gewinn um mehr als 90 Prozent eingebrochen

Die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung haben den Gewinn des Unternehmens 2025 größtenteils aufgezehrt. Das Ergebnis nach Steuern brach im Vergleich zum Vorjahr um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein, wie der Konzern mitteilte. 2024 hatten die Stuttgarter unter dem Strich noch fast 3,6 Milliarden verdient. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 2,31 Euro je Vorzugsaktie auf 1,01 Euro sinken.

Der operative Gewinn sackte um fast 93 Prozent auf 413 Millionen Euro ab. Im Autogeschäft – also ohne Finanzdienstleistungen – lag der operative Gewinn sogar lediglich bei 90 Millionen Euro. Die vorläufigen Zahlen hatte der Mutterkonzern Volkswagen bereits gestern mitgeteilt.

Strategiewende belastet Gewinn

Hatte sich schon 2024 ein scharfer Gegenwind für die Schwaben angedeutet, kam es im vergangenen Jahr noch dicker. Die Geschäfte in China stockten, die Zölle in den USA kosteten viel Geld und die Elektromodelle des Unternehmens fanden deutlich weniger Anklang als erwartet. Ex-Porsche-Chef Oliver Blume (57) hat daher vor seinem Abgang noch die Strategie umgekrempelt – mehr Verbrenner im Angebot sollen wieder Schub geben.

Doch die Kehrtwende kostet erst einmal richtig Geld. Allein dafür fielen rund 2,4 Milliarden Euro an. Zusätzlich belasteten die Abwicklung der Batterie-Tochter mit rund 700 Millionen Euro und die US-Zölle mit etwa demselben Betrag. Insgesamt macht das demnach Sonderkosten von rund 3,9 Milliarden Euro.

Leiters will Führungsstruktur verschlanken

Insgesamt erwartet Porsche für das laufende Jahr zwar wieder etwas bessere Geschäfte. Der Vorstand rechnet aber weiterhin mit „sehr herausfordernden Marktbedingungen“ – unter anderem in China, wo das Luxussegment weiter unter Druck steht. Außerdem erwarte man, dass die geopolitischen Unsicherheiten sowie die Zollpolitik der USA bestehen bleiben. Potenzielle Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten seien noch nicht berücksichtigt.

Leiters kündigte auch eine neue Strategie für den Autobauer an: „Seit meinem Amtsantritt hat unser Führungsteam die Lage systematisch analysiert und eine Reihe erster gezielter Maßnahmen eingeleitet“, teilte der Manager mit. Unter anderem werde man die Führungsstruktur verschlanken, Hierarchien abbauen und die Bürokratie reduzieren. Zusätzlich denke man über eine Ausweitung des Produktportfolios nach. Leiters hat zu Jahresbeginn die Nachfolge von Blume angetreten, der sich seitdem auf die Führung der Konzernmutter Volkswagen konzentriert.

„Die Welt um uns hat sich geändert“, sagte Leiters. „Vielen Verwerfungen können wir nicht genug entgegensetzen.“

Weitere Stellen sollen gestrichen werden

Die Beschäftigten müssen sich auf einen weiteren Stellenabbau gefasst machen. Zur Verschlankung der Organisation wurde „bereits vor meiner Ankunft ein Programm aufgesetzt, das wir jetzt noch einmal umfassend verschärfen“, sagte Leiters. „Ja, und das wird auch weiteren Stellenabbau einschließen.“

In welcher Größenordnung Stellen abgebaut werden sollten, ließ der Manager offen. „Das erfordert Gespräche zwischen den Sozialpartnern und es wäre unfair, wenn wir dem hier heute vorgreifen.“ Dazu, wann es weitere Details geben soll, äußerte er sich ebenfalls nicht. Aber allen sei bewusst, dass man daran mit Hochdruck arbeiten müsse, sagte Leiters.

Der Abbau soll den Angaben nach Teil eines umfassenden Zukunftspakets sein. Und dieses wiederum sei sehr stark abhängig von der neuen Strategie 2035, sagte der Porsche-Chef. Diese soll im Herbst vorgestellt werden. Er strebe nicht nach mehr Absatzvolumen, sondern nach mehr Marge, sagte Leiters.

Mehr zum Thema

  • 2 Min

  • 16 Min

  • 26 Min

Angesichts der Krise muss Porsche seine Strukturen schrumpfen. Ein Sparpaket haben Unternehmen und Arbeitnehmer bereits geschnürt: Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart rund 1900 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Zusätzlich sind bereits die Verträge von rund 2000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Bereits unter Ex-Chef Blume wurden im Herbst Gespräche über ein weiteres Zukunftspaket begonnen. Bisher ergebnislos.

Leiters hat diesen Faden aufgenommen: „Wir sind momentan in einem sehr frühen Stadium des Austausches“, sagte der frühere Ferrari- und McLaren-Manager. Die Gespräche nehme er als konstruktiv wahr.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Porsche: Gewinneinbruch von 95,9 Prozent in den ersten drei Quartalen09.5524-10-2025
2Porsche: Sparpaket kostet rund 9000 Jobs014.9122-07-2026
3Porsche-Aufsichtsrat unterstützt Sparpaket017.1722-07-2026
4Porsche-Chef Michael Leiters drängt auf zweites Sparpaket013.9720-06-2026
5Porsche: Wie Vorstandschef Oliver Blume in der Krise den Vorstand umbaut06.5412-05-2025
6Porsche: Sparpaket kostet rund 9000 Jobs bis 2035015.827-07-2026
7Porsche steigt aus Bugatti aus: Rimac übernimmt Kontrolle über Luxussportwagenschmiede010.8324-04-2026
8Porsche: Oliver Blume kündigt weiteres Sparprogramm an09.2818-07-2025
9Porsche SE: Hans Dieter Pötsch fordert nach Milliardenverlust Volkswagen zu Einschnitten010.407-08-2026
10Knallhart-Ansage von Porsche: 911 wird niemals Elektroauto027.8611-06-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 17.7. Источник: www.manager-magazin.de.