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Sommerreifen im Test: Die besten Sommerreifen aus den ADAC-Tests

Дата публикации: 27-02-2026 10:12:21

Der Auto­mobilclub testet Sommerreifen auf nasser und trockener Fahr­bahn, in verschiedenen Reifengrößen. Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Test­ergeb­nisse.

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Drei Gute, drei Schlechte im Sommerreifen-Test 2026

16 Sommerreifen des Jahres 2026 schickte der ADAC auf die Test­stre­cken. Der Auto­mobil-Club wählte für diese Test­runde Reifen für Mittel­klasseautos, mit der Größe 225/50 R17. Drei Modelle sind gut, aber teuer; zehn sind befriedigend. Die restlichen drei empfiehlt der ADAC nicht, sie lassen sowohl bei der Fahr­sicherheit wie auch bei der Lauf­leistung zu wünschen übrig.

Der Continental als Testsieger

Die beste Kombination aus Fahr­sicherheit und Umwelt­eigenschaften bot der Continental PremiumContact 7. Er bremst sehr gut auf nasser und trockener Fahr­bahn. Auch sein Hand­ling, etwa in Kurven ist top. Aquaplaning macht sich bei ihm erst später als bei den anderen bemerk­bar.

Mit einer Lauf­leistung von 44 700 Kilo­metern liegt er im oberen Mittel­feld des Tests. Sein Roll­widerstand ist im Vergleich mit am geringsten – was Sprit spart. Allerdings ist er mit einem Stück­preis von 163 Euro auch einer der Teuersten im Test­feld.

Pirelli folgt auf Platz 2

Der Pirelli Cintur­ato (C3) kostet 156 Euro und landet auf Platz 2. Er liefert auch kurze Brems­wege, ist aber im Hand­ling nicht so präzise wie der Continental. Seine Lauf­leistung liegt dafür mit 48 600 km unter den besten Vier. Er rollt aber recht laut.

Good­year als dritt­platzierter Sommerreifen

Knapp hinter dem Pirelli läuft der Good­year Efficient­Grip Performance 2 ins Ziel. Er schneidet auf nasser Bahn nur noch knapp gut ab, weil bei stehendem Wasser in Spur-Rillen sein Aquaplaning­verhalten nur befriedigend beur­teilt wird. Bei der Umwelt­bilanz ist er einer der Besten – vor allem, weil er mit der höchsten Lauf­leistung punktet, 57 800 Kilo­meter. Das alles kostet bei Good­year 162 Euro pro Pneu.

Zehn Befriedigende im Mittel­feld

Es folgen zehn Sommerreifen mit der Gesamt­note Befriedigend. Als teuerster und umwelt­freundlichster Reifen sticht der Michelin Primacy 5 heraus. Er kostet satte 165 Euro. Sein Hand­ling ist gerade noch befriedigend. Aber er rollt spritsparend, bietet eine hohe Lauf­leistung von 56 000 km und den geringsten Partikel­abrieb im Test.

Echte Preis-Leistungs-Sieger sind im Mittel­feld nicht auszumachen. Die Modelle unter 120 Euro zeigen fast alle Lauf­leistungen deutlich unter 40 000 Kilo­meter. Da wird also recht früh Ersatz fällig, was ja dann wieder Mehr­kosten verursacht.

Drei Modelle ohne Empfehlung

Hinten liegen drei güns­tige Modelle: Lassa Revola für 121 Euro; Leao Nova-Force Acro, mit 87 Euro der güns­tigste im Test; Linglong Sport Master für 96 Euro. Ihre Lauf­leistungen sind laut ADAC gering, ihr Hand­ling ließe zu wünschen übrig, so die Tester. Auf trockener Straße bekommen sie nur die Note Ausreichend. Der Linglong verblüffte die Tester dabei mit der besten Note auf nasser Straße und der schlechtesten auf trockener. Außerdem ermittelte der ADAC beim Linglong eine geringe Lauf­leistung von 26 100 Kilo­metern. Dann sollte der Reifen ersetzt werden. Die Lang­lebigsten im Test halten mehr als doppelt so lang.

Die kompletten Resultate des Tests Sommerreifen 2026 finden sie hier beim ADAC.

Die Sommerreifen 2025: eher für sport­liche Wagen

Elf gute und drei schlechte Modelle: Die Bilanz im ADAC-Sommerreifen-Test 2025 ist über­wiegend positiv. Geprüft hat der Auto­mobilclub 18 Reifen zum Stück­preis von 76 bis 146 Euro. Die getestete Größe 225/40 R18 wird auf große Felgen gezogen, wie sie oft in sport­lichen Wagen verbaut werden.

Entsprechend ist der ADAC erfreut, dass zwei Modelle sogar ein Sehr gut in der Fahr­sicherheit erreichen. Aber auch in der Umwelt­bilanz, allem voran in der Lauf­leistung, waren Gute zu finden.

Die Reifen im Test passen auf eine Vielzahl von Modellen wie etwa VW Golf, Toyota Corolla, Opel Astra, Mercedes A-Klasse oder BMW 1er-Reihe.

Testsieger beim Fahren: Continental und Bridge­stone

Insgesamt vorn liegt der Continental Sport­Contact 7 für 133 Euro. Ein Sehr Gut (1,5) in der Fahr­sicherheit heben ihn hervor. Mit ihm lässt sich sehr gut bremsen. Auf der Umwelt­seite kostet ihn seine mittel­mäßige Lauf­leistung von 43 400 Kilo­metern bis zur gesetzlichen Mindest­profiltiefe Punkte.

Der genauso sichere Bridge­stone Potenza Sport (121 Euro) läuft zwar immerhin gute 50 500 Kilo­meter, wiegt aber fast 10 Kilogramm und verursacht einen etwas höheren Sprit­verbrauch als der Continental.

Top-Umwelt­werte: Michelin und Good­year

Der Michelin Pilot Sport 5 ist mit seiner Lauf­leistung von 56 400 Kilo­metern ein Modell für Vielfahrer. Er liegt an dritter Stelle unter den 18 Testreifen, mit guter Fahr­sicherheit und Top-Umwelt­werten – für ihn werden aber stolze 146 Euro fällig.

Ähnlich der Good­year Eagle F1 Asym­etric 6 für 128 Euro. Der läuft mit 50 800 Kilo­metern etwas weniger als der Michelin, ist dafür aber in Sachen Fahr­sicherheit eine Winzig­keit besser.

Ein Guter unter 100 Euro von Nexen

Als Preis-Leistungs-Sieger könnte der Nexen N Fera Sport gelten. Für 99 Euro rollt er mit der Note 2,4 in der Fahr­sicherheit und einer 2,5 in Umwelt­dingen daher. Auf trockenem und nassem Asphalt braucht er beim Bremsen etwa 1,5 Meter länger als die Brems­sieger von Continental und Bridge­stone, auf nassem Beton dann schon vier Meter mehr. Und seine Lauf­leistung ist mit 43 700 km Mittel­maß.

Test­verlierer von Doublecoin

Zwar liegt der Doublecoin DC-100 für nur 76 Euro im Umwelt­urteil ganz vorn – vor allem wegen seiner über­ragenden Lauf­leistung von 74 400 Kilo­metern. Trotzdem warnt der ADAC vor diesem Reifen. Denn seine Gummi­mischung ist offensicht­lich zu hart: Seine Werte in der Fahr­sicherheit, unter anderem auf nasser Straße, sind sehr schlecht.

So kommt ein Auto mit ihm auf nassem Asphalt aus 80 km/h erst nach 45,1 Metern zum Stehen. Mit dem Continental gelingt dies schon nach 28,4 Metern. Wo ein Fahr­zeug mit einem guten Reifen schon längst steht, kracht eines mit Doublecoin-Pneus mit Karacho in das Hindernis.

Syron und Norauto taugen auch nicht viel

Zwei weitere billige Reifen sind der Syron Tires Premium Performance für 84 Euro sowie der Norauto Prevensys 4 für 94 Euro. Auch ihre Brems­wege sind lang, vor allem auf trockener Straße. Und sie fahren bei weitem nicht sicher genug, als dass sie eine Kauf­empfehlung wären.

Den richtigen Reifen wählen

Gummi­mischung und Profil der Sommerreifen sollen Verschiedenes leisten: Gutes Brems­verhalten zeigen, lange halt­bar sein, das Fahr­geräusch soll leise, der Sprit­verbrauch nied­rig sein. Das Problem: Selten lassen sich diese Ziele gleich­zeitig erreichen. Ein weicher Reifen bremst gut, ein harter Reifen hält länger. Manche Profile sind leiser, andere führen zu einem geringeren Benzin­verbrauch.

Wer viele Kilo­meter im Jahr fährt, wird eher auf die Lauf­leistung achten, wer in erster Linie die Umwelt schonen will, dazu noch auf den Reifen­abrieb oder den Benzin­verbrauch. Wichtigster Faktor bleibt freilich, dass Bremsweg und Fahr­verhalten auf trockenen und nassen Straßen dem Sicher­heits­stan­dard genügen.

Die wesentlichen Prüf­punkte des ADAC

Im Jahr 2023 hat der ADAC seine Bewertungs­kriterien teil­weise geändert und neu gewichtet. Sie gelten im Wesentlichen unver­ändert auch für die Tests bis 2026. Mit 70 Prozent geht das Fahr­verhalten ein.

Die restlichen 30 Prozent liefert die Umwelt­bilanz mit den Punkten Verschleiß, Kraft­stoff­verbrauch und Geräusch sowie den 2023 neu hinzugekommenen Kriterien Gewicht der Reifen und nach­haltige Produktion (bewertet werden zum Beispiel Lieferwege, Öko-Zertifikate, Rück­nahme­systeme). Auch der Gummi­abrieb wird gemessen. Denn hier wird Mikro­plastik freigesetzt.

Bei der Fahr­sicherheit auf trockener Bahn wird der Fahr­komfort, das Fahr­verhalten bei schnellen Spur­wechseln oder Kurven­fahrten sowie der Bremsweg geprüft. Auf nassen Straßen misst der ADAC den Bremsweg von 80 km/h auf null unter Verwendung des ABS-Anti­blockier­systems und bewertet das Auftreten von Aquaplaning bei Längs- und Querrillen, das Hand­ling bei höherer Geschwindig­keit und die Kreis-/Seiten­führung.

Der Kraft­stoff­verbrauch wird bei Fahrten mit konstant 100 km/h ermittelt. Zum Test des Verschleißes werden zunächst 15 000 Kilo­meter gefahren. Daraus wird die verbleibende Lauf­leistung hoch­gerechnet bis zum Abrieb des Profils auf die gesetzliche Mindest­profiltiefe von 1,6 Milli­metern.

Das Geräusch im Inneren des Wagens wird durch zwei Personen bei 130 und 30 Kilo­metern pro Stunde beur­teilt, das Außen­geräusch beim Vorbeirollen mit 80 km/h gemessen.

So gewichtet der ADAC die einzelnen Prüf­punkte der Fahr­sicherheit:

  • Nasse Fahr­bahn 60 Prozent (Bremsweg von 80 km/h bis null auf Asphalt und Beton, Hand­ling auf kurvenreicher Strecke, Aquaplaning, Kreis-/Seiten­führung).
  • Trockene Fahr­bahn 40 Prozent (Fahr­komfort, Sicherheit im Grenz­bereich der Belastung, Bremsweg von 100 km/h auf null).

Bei den 30 Prozent für die Umwelt­sicherheit zählen:

  • Lauf­leistung 40 Prozent (damit zu fahrende Kilo­meter laut Konvoifahrten von etwa 15 000 Kilo­metern je Reifen und Berechnungen; dazu Prüf­stands­messungen).
  • Reifen­abrieb 20 Prozent (Gewicht der freigesetzten Partikel).
  • Effizienz 20 Prozent (Reifengewicht, Einfluss auf den Sprit­verbrauch).
  • Geräusch 10 Prozent (für die Insassen und außen).
  • Nach­haltig­keit 10 Prozent (ermittelt durch Befragung der Anbieter; 12 Umwelt­aspekte wie Herstellungs­land, zertifizierte Stan­dards, Produktions­rück­stände an Neureifen und Wieder­verwendung durch Rund­erneuerung).
Im Test 2024: Modelle für SUV und Mittel­klasse-Wagen

Der Sommerreifentest 2024 des ADAC behandelte die Größe 215/55 R17, häufig aufgezogen bei kleinen SUV und Auto­modellen der unteren Mittel­klasse. Geprüft wurden Reifen der Geschwindig­keits­klassen W und Y, die bis 270 und 300 Kilo­meter pro Stunde nutz­bar sind. Es finden sich drei heraus­ragende von 16 Modellen im Test.

Continental und Michelin lagen 2024 vorn

Vorn bei der Sicherheit lag der Continental PremiumContact 7 (174 Euro je Pneu). Sicher und topp in den Umwelt­eigenschaften war der Michelin Primacy 4+ für 182 Euro. Er zeigte wenig Abrieb, Gewicht und etwas weniger Kraft­stoff­verbrauch.

Preis-Leistungs-Sieger war der Kumho Ecsta HS52 für 123 Euro mit einer hohen Lauf­leistung von 69 300 Kilo­metern – 9 000 mehr als die anderen beiden Top-Modelle. Dabei fährt und bremst sich der Kumho sicher bei Regen und Sonnen­schein.

Viel Mittel­maß und eine Enttäuschung

Richtig güns­tige Reifen dieser Geschwindig­keits­klassen rollten nicht auf der Test­strecke. Knapp das Gut verpasste der Debica Presto UHP 2 für 120 Euro.

Der güns­tigste im Test, Linglong Sport Master 215/55 R17 Y für 95 Euro, schnitt recht schlecht ab auf trockener Strecke und hält auch nur 37 400 km durch.

Enttäuscht war der ADAC vom Vrede­stein Ultrac (139 Euro), weil der eigentlich mit einer guten Sicherheit punktet – aber nach nur 27 200 km zu ersetzen ist. Das bringt ihm eine Abwertung in Sachen Umwelt ein.

Welche Auto­typen passen auf diese Reifen?

Die Reifengröße hat nur zum Teil mit der Größe des Autos zu tun. Es kommt auch auf die Höchst­geschwindig­keit und damit die Motorisierung des Fahr­zeugs an. Meist sind mehrere Reifengrößen für ein Modell zugelassen.

Die 215/55 R17 im Test passen zum Beispiel für den Audi Q2, den Fiat 500x und Tipo, den Renault Mégane oder Avensis und Mirai von Toyota. Bei Volks­wagen reicht die mögliche Palette vom Beetle über den Passat zum Touran oder T-Roc.

Das Reifenpaket der Stiftung Warentest

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