Urlaub wird zum Ausnahmezustand: Andrea Kiewel erlebt die verheerenden Waldbrände in Frankreich aus nächster Nähe. In ihrer „SuperIllu“-Kolumne erzählt die TV-Moderatorin von der Flucht vor den Flammen.
Urlaub wird zum Ausnahmezustand: Andrea Kiewel erlebt die verheerenden Waldbrände in Frankreich aus nächster Nähe. In ihrer „SuperIllu“-Kolumne erzählt die TV-Moderatorin von der Flucht vor den Flammen.
Kurz vor ihrem Live-Auftritt im „ZDF-Fernsehgarten“ am 26. Juli geriet Kiewel am Bassin d’Arcachon bei Bordeaux mitten in die verheerenden Waldbrände. Die bisherigen Beschreibungen erschienen der Moderatorin angesichts des Ausmaßes völlig unzureichend: „Das Wort ‚Flammen‘ ist maßlos untertrieben“, betont Andrea Kiewel, die demnächst den „Fernsehgarten“ für Giovanni Zarrella freimacht, rückblickend in ihrer Kolumne in der „SuperIllu“.
Schon tagsüber zeichnete sich die Katastrophe ab: Asche regnete vom Himmel, die Sonne verschwand hinter dunklen Rauchwolken und lange Fahrzeugkolonnen stauten sich auf den Ausfallstraßen. Inmitten der extremen Trockenheit und Hitze breiteten sich die Brände rasend schnell aus. Die unkontrollierbaren Waldbrände wälzten sich mit enormer Geschwindigkeit auf die Küstenregion zu.
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Der dramatische Höhepunkt folgte in der Nacht, als auf ihrem Mobiltelefon die Sirene des Katastrophenalarms ertönte. Zusammen mit ihrem Partner musste sie innerhalb kürzester Zeit fliehen. Nur mit den wichtigsten Dingen ausgerüstet – ihren Pässen, einem Ladekabel und zwei Wasserflaschen – machten sie sich im Mietwagen auf den Weg durch das Katastrophengebiet. Der Wald links und rechts der Straße stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen.
Die traumatischen Ereignisse lassen die Moderatorin auch nach geglückter Flucht nicht los. „Ich weine, während ich das hier aufschreibe, weil es mir so unendlich leidtut für die Menschen […] Und weil ich nicht aufhören kann, an die Feuerwehrleute zu denken, die ihre Leben riskieren“, schreibt Kiewel in ihrer Kolumne.
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„Mein Mann, der in seinem Leben wirklich schon viel Schlimmes erlebt hat, soll das letzte Wort haben. Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit im morgendlichen Bordeaux am Straßenrand anhalten und uns ganz fest in die Arme nehmen, flüstert er: ,Leg Dich nicht mit Mutter Natur an!'“, endet Kiwi ihre Kolumne.